Was läge naher, als im Abenteuerurlaub in Schweden auch mal in die Sauna zu gehen? Doch die Kanutour in Schweden ist kein Wellnessurlaub, sondern echter Abendteuerurlaub. Warum also nicht die Sauna selber bauen? Die Sauna heißt in der freien Natur von Schweden dann Schwitzhütte.
Den Bau der für Schweden typischen Schwitzhütte auf deiner Kanutour beginnst du, indem du eine Schnur zwischen zwei Bäumen spannst und eine Plane darüber legst, als wolltest du ein Zelt bauen. Nun musst du die Plane so abdichten, dass möglichst alle Öffnungen verschlossen sind. Denk aber daran, dir einen Eingang zu lassen, den du leicht wieder verschließen kannst. Zur Wärmeisolierung kannst du dann auch noch deine Isomatte und Schlafsack auf die Plane legen. In deiner Schwitzhütte solltest du Platz zum Sitzen und eine mit Steinen ausgelegte Grube für die heißen Steine einplanen.
Um deine Schwitzhütte in Betrieb zu nehmen, lege ein paar handliche Steine 3 Stunden in dein Feuer, bis sie rosa glühen. Die heißen Steine legst du mithilfe eines Spatens, den du mit auf die Kanutour bekommst, in die Grube in der Schwitzhütte. Wenn du nun den Eingang verschließt und vorsichtig Wasser auf die Steine gießt, hast du es auch hier in Schweden auf Kanutour bald mollig warm und schwitzig.
So kann man auch auf einer Kanutour ganz einfach einen Sauna-Abend in freier Natur verbringen und die Muskeln von der Kanutour entspannen, um dann am nächsten Tag wieder fit in den Abendteuerurlaub zu starten.







