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Erlebnisse eines Kuschelpullovers

„Es ist April. Draußen ist es stürmisch. Der Regen prasselt gegen die Scheiben und ich muss für die bevorstehenden Abiturprüfungen büffeln. Stress und jede Menge Stoff zum Lernen. Lernen, lernen, lernen ist die Devise. Wie wäre es, jetzt irgendwo im Nirgendwo zu sein, am Lagerfeuer zu sitzen und mit Freunden einen gemütlichen Abend zu verbringen? Einfach abschalten und den Stress des Alltags hinter sich lassen. Die Ruhe der Natur genießen. Sich entspannen.“ Das muss sich meine Besitzerin Tina gedacht haben, als sie noch nicht wusste, dass sie im Juli 2017 an einer wunderschönen Outdoor-Reise nach Schweden teilnehmen würde.
Warum ich Besitzerin schreibe? Ich bin Tinas strahlend weißer Kuschelpullover. Lange schon schätzt sie meine wärmenden Fähigkeiten und so durfte ich mit ihr und ihrer Freundin Paula in die Region Dalsland / Nordmarken im Südwesten Schwedens reisen. Ihre Liebe zum Norden Europas und malerische Naturbeschreibungen wie „idyllische und einsame Buchten“, „eines der größten und eindrucksvollsten Seengebiete mit gigantisch schöner Landschaft“ sowie „glasklares Wasser in Trinkqualität“ überzeugten die beiden, über den Reiseveranstalter scandtrack eine 9-tägige Kanutour auf eigene Faust zu buchen. Soweit ich das beurteilen kann, war das wohl die bestmögliche Wahl, um nach all dem Prüfungsstress der vergangenen Monate eine unvergessliche und ganz persönliche Abifahrt zu erleben…
Bereits vor Antritt der Reise konnte man die Aufregung der beiden spüren. Sie stellten sich Fragen wie „Was müssen wir mitnehmen?“, „Was können wir zu Hause lassen?“, „Was machen wir, wenn wir kentern?“ oder „Wie funktioniert überhaupt der Dosenöffner am Taschenmesser?“. Fragen über Fragen.
Eine Frage, die sie aber offenbar nicht bedacht hatten, war, ob nun eine Reisetasche oder ein Rollkoffer für die Anreise nützlicher wäre. Tina entschied sich für einen Rollkoffer. Bereits am Flughafen Leipzig, dem Zustiegsort für den Zubringerbus nach Schweden, trafen die beiden Abenteurerinnen ihre ersten Mitreisenden, die entweder mit Rucksack oder Reisetasche anreisten. Nach circa 13 Stunden Busfahrt inklusive zwei Fährüberfahrten waren sie am Ziel – dem Outdoorcamp in Höglund. Hier wurden alle Reisenden mit einem kleinen Snack sowie Getränken verpflegt.
Spätestens hier muss Tina aufgefallen sein, dass es eine Fehlentscheidung war, einen Rollkoffer mitzunehmen. So viel ich mitbekommen habe, musste sie nun ihr doch etwas sperriges und auf keinen Fall geländegängiges Gepäckstück über die 500 Meter lange Adventure Road zur Kanuverleihstation tragen. Ich befand mich zwar noch im Koffer, aber so, wie es sich angefühlt hatte, kann ich sagen, dass sie sich wohl am Anfang des Weges gedacht haben muss: „Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird wurzelig und schwer.“
Doch irgendwann hatte sie es dann zur Kanuverleihstation geschafft. Dort erhielten Tina und Paula zunächst ihre Ausrüstung, die sie auf Vollständigkeit kontrollieren mussten, und packten danach ihre Kleidungsstücke in die Packsäcke – natürlich auch mich. Anschließend nahmen sie noch an einer kurzen Unterweisung über den richtigen Umgang mit dem Kanu teil und dann konnte es endlich losgehen!
Am ersten Tag wollten die beiden nur eine kleine Strecke zurücklegen. Bei DANO 17 wollten sie übernachten. Das war zumindest ihr Plan… Der Weg dahin war nämlich etwas komplizierter als gedacht. Zuerst mussten Tina und Paula einen gemeinsamen Rhythmus zum Paddeln finden. Dieser stellte sich nach ein paar hundert Metern ein. Schwieriger war es vielmehr, die richtige Insel zu finden, auf der DANO 17 sein sollte. Da Paula und Tina nicht wussten, wie eine solche Schutzhütte auszusehen hatte, steuerten sie eine der zahlreichen Inseln an, auf der ein kleines Häuschen stand. Die Tür war offen. Die „1-Zimmer-Unterkunft“ umfasste ein Doppelstockbett mit zerfetzten Matratzen, einen geöffneten Kleiderschrank, ein Gästebuch und eine Feuerstelle, die vor dem Häuschen vorzufinden war. Irgendwie müssen sie jedoch mit ihrem Zielort nicht zufrieden gewesen sein. Denn nach 10 Minuten paddelten sie weiter, und zwar in Richtung einer Insel, auf der Menschen zu sehen waren. „Bestimmt steht dort die Schutzhütte“, werden sie sich gedacht haben. Auf der Insel angekommen, gab es zwar eine Toilette, eine Feuerstelle aus einem LKW-Reifen und bereits viele aufgestellte Zelte, eine Schutzhütte selbst war jedoch weit und breit nicht in Sicht. Schon bald stellte sich auch heraus, dass die vielen Zelte einer kleinen Jugendgruppe gehörten, die von einem Kanuguide betreut wurde. Paula und Tina bekamen die Auskunft, dass sie DANO 17 verfehlt hätten, aber mit auf der Insel bleiben dürften. Nach dem Abendessen (es gab selbstgemachte Pizza) wurde es dann langsam kühler. Endlich holte mich Tina nun aus dem engen Packsack. Nun konnte ich als wärmender Kuschelpullover meinen Dienst erfüllen. Die beiden setzten sie sich mit der Jugendgruppe an das Lagerfeuer, erzählten Geschichten und beteiligten sich an den Gemeinschaftsspielen.
Nach einem gemeinsamen Frühstück mit den Jugendlichen planten Paula und Tina einen Abstecher nach Båstnäs auf den Autofriedhof zu machen und von dort entlang des Stora Les auf die Grenzinsel Trollön zu paddeln. Bereits am Morgen merkten die beiden jedoch, dass der Gegenwind ziemlich stark war. Sie kamen daher nur langsam voran und wussten nicht, ob sie es bis zur Grenzinsel schaffen würden. Erstmal stand aber die Besichtigung des Autofriedhofes auf dem Plan. Dahin wollte Paula unbedingt, da sie ein großer Fan von den Automarken Saab und Volvo ist. Selbst für Tina, die sich nicht wirklich für Autos begeistern kann, war dieser Abstecher einen Ausflug wert. Autos, aus deren Stoßstangen Bäume wachsen, Autos, die übereinander gespaltet langsam still vor sich hin rosten und Autos, die von der Wiese nahezu aufgefressen werden, boten einfach zu viele beeindruckende Fotomotive.
Weil der Grundstückbesitzer des Autofriedhofs Touristen nicht so gerne sieht, blieben Tina und Paula nicht länger als nötig. Sie fassten daher bald ihr zweites Tagesziel, die Grenzinsel Trolloön, ins Auge. Auf dem Stora Le war der Gegenwind jedoch so stark, dass die beiden im Kanu nur spärlich und sogar langsamer als am Morgen vorankamen. Das Beobachten eines Seeadlers, der gerade einen Fisch in seinen Krallen hatte und um sein Nest flog, kleine windstille Buchten und schöne Ausblicke auf die Landschaft boten den beiden die ideale Möglichkeit, kleine Pausen einzulegen.
Unterwegs trafen Paula und Tina wieder auf die Jugendgruppe, die ebenfalls Richtung Süden paddelten. Deren Kanuguide empfahl den beiden, aufgrund des starken Gegenwindes nicht die Insel Trollön anzusteuern. Sie sollten lieber weiter entlang des Ufers bis Camp 9, das ebenfalls das Ziel der Jugendgruppe sein würde, fahren. Die beiden nahmen den Rat dankend an und verbrachten erneut ihren Abend mit den Jugendlichen am Lagerfeuer, der von bekannten Gitarrenklängen begleitet wurde. Und auch ich bekam langsam Farbe…
Am nächsten Morgen war es dann soweit – Tina und Paula spürten den lang befürchteten Muskelkater in den Oberarmen und im Nackenbereich. Der Muskelkater war jedoch kein Grund, nicht weiter zu fahren und die Landschaft zu erkunden. Nach der Verabschiedung von der Jugendgruppe paddelten sie nun in Richtung der Insel Trollön, um von dort aus entlang des Stora Les wieder in Richtung Norden zu Camp 11 zu fahren. Gesagt, getan – zumal auch das Wetter mitspielte: Die Sonne schien. Es war angenehm warm. Und es gab fast keinen Gegenwind.
Aufgrund der guten Wetterbedingungen erreichten Tina und Paula schon recht früh Camp 11. Sie beschlossen daher, weiter bis zu Camp 12 zu fahren. DANO 12 zählt aufgrund seiner Lage mit zu den schönsten Lagerplätzen der Region. Und die Rezensionen sollten damit Recht behalten. Die Schutzhütte befindet sich auf einer kleinen Insel und bietet einen wunderschönen Ausblick auf den See Foxen und auf die zahlreichen benachbarten Inseln. Dort, wo es schön ist, sind natürlich auch Touristen. Neben Tina und Paula waren noch zwei Mädchengruppen auf der Insel. Die eine Mädchengruppe kannten sie bereits von ihrem Zustiegsort Leipzig. Mit ihnen unterhielten sie sich am Lagerfeuer, bis es am Abend zu nieseln begann. Schnell wickelten Tina und Paula ihre Ausrüstung in die Regenplane ein, machten letzte Fotos von einem atemberaubenden Sonnenuntergang, der von heranbrausenden dunklen Wolken begleitet wurde, und verkrochen sich dann ins Zelt.
Sie unterhielten sich gerade gemütlich, als es plötzlich blitzte. „Boah, hast du das gesehen?“ riefen beide gleichzeitig und strahlten vor Aufregung und Abenteuerlust. Ihre Euphorie dauerte etwa 10 Sekunden an. Denn dann folgte ein gewaltiger und vor allem sehr, sehr, sehr lauter Donnerschlag, der beide zusammenzucken lies. Nach einer kurzen Schockstarre stellten sie sich die Frage, was man überhaupt am besten macht, wenn man im Zelt liegt, und es ringsherum gewittert. Unter normalen Umständen, bietet es sich natürlich an, erstmal Google zu fragen. Doch irgendwo im Nirgendwo, wo es zum Teil weder WLAN noch mobile Daten gibt, kann auch Googles Auskunft schon mal zurückhaltender ausfallen. Glücklicherweise hatten sie jedoch Empfang. Schnell schaute eine der beiden im Internet nach und die andere parallel dazu im Outdoor-Handbuch. Die Antwort lautet übrigens, sich auf eine Isomatte zu setzen, soweit wie möglich in die Zeltmitte zu rutschen und die Zeltstangen nicht zu berühren. Wenn man die Hinweise bis dahin soweit befolgt hat, bleibt dann eigentlich nur noch eines: nämlich warten, bis das Gewitter vorüber- oder noch besser vorbeizieht. Im Fall von Tina und Paula zog das Gewitter direkt über sie hinweg und brachte jede Menge Regen mit sich. Zunächst war das harte Trommeln des Regens auf der Zeltwand unangenehm und vielleicht auch etwas einschüchternd. Doch es dauerte nicht lange, bis die beiden sich daran gewöhnt hatten. Zumindest für mich war es letztendlich eine wunderschöne Musik zum Einschlafen!
Am nächsten Morgen war vom Gewitter nichts mehr zu spüren. Es war zwar noch recht windig, dafür wurden beide von einem strahlend blauen Himmel begrüßt. Im Sonnenschein genossen sie ihr Frühstück, um kurze Zeit später ihr nächstes Etappenziel DANO 39 anzusteuern. Dafür paddelten Tina und Paula durch den Flötefjorden. Unterwegs machten sie Bekanntschaft mit Treibsand, als sie eine kleine Orientierungspause Ufer einlegen wollten, sahen einen Fischadler in seinem Nest sitzen und pausierten auf einem kleinen Felsen in der Nähe eines wunderschönen kleinen Sommerhäuschens. Außerdem trafen sie auf bekannte Gesichter, die sie bereits vom Basiscamp kannten und mit denen sie wieder ins Gespräch kamen. Am Nachmittag erreichten sie dann DANO 39. Dieses liegt circa 10 Meter vom Ufer entfernt, bietet einen tollen Ausblick auf den Fjord und bis zum späten Abend kann man von hier aus die Sonnenstrahlen genießen, bevor die Sonne langsam hinter den Bäumen verschwindet. Weil niemand sonst im DANO 39 anzutreffen war, richteten Tina und Paula ihren Schlafplatz in der Schutzhütte ein.
Am Abend begann wieder die Arbeitsteilung – Paula hackte und sägte das Holz, Tina kochte über dem Lagerfeuer und ich übernahm meinen Job als Kuschelpullover. An diesem Abend bekam ich richtig viel Farbe. Die vorhandenen Holzstücke waren durch den Regen der Nacht sehr feucht geworden und qualmten daher anfangs besonders stark. Schon bald verwandelte ich mich in einen richtigen Outdoor-Pullover mit viel Farbe. Endlich Abenteuer!
Nach einem gelungenen Abendessen (es gab Folienkartoffeln, Butterbohnen und Grillwürstchen) und einem kleinen Smalltalk mit den Besuchern des Nachbarcamps 40 legten sich die beiden Schlafen.
Am nächsten Tag wollten sie eigentlich einen kleinen Entspannungstag einlegen. Da es jedoch leicht bewölkt war, paddelten sie wieder Richtung Süden zum DANO 40. Auch dieses zählt zu den schönsten Übernachtungsmöglichkeiten der Region. Im Camp angekommen trafen beide erneut auf bekannte Gesichter, die sie bereits auf der Fahrt von Leipzig nach Höglund kennengelernt hatten. Es war ein Vater, der zusammen mit seinen zwei Söhnen einen gemeinsamen Kanu- und Angelurlaub unternahm. Die drei schwärmten davon, wie sie beim Wildcampen am gegenüberliegenden Ufer in der vergangenen Nacht einen Elch gesehen hatten. Tina und Paula waren davon so begeistert, dass sie beschlossen, in der kommenden Nacht aufmerksam zu bleiben. Am abendlichen Lagerfeuer kamen dann alle zusammen, unterhielten sich und beobachteten den späten Sonnenuntergang gegen 22:30 Uhr. Ein Elch war leider nicht in Sicht. Nach dem Sonnenaufgang gegen 3 Uhr nachts beschlossen auch Tina und Paula, endlich schlafen zu gehen.
Der kommende Tag sollte nun der langersehnte Entspannungstag werden. Der Tag begann zunächst ganz gut, denn die Vater-Sohn-Gruppe schenkte den beiden einen frischen, selbst gefangenen kleinen Barsch zum Frühstück. Gegen 12 Uhr kam dann aber eine riesige Jugendgruppe mit 20 Personen, die die Ruhe auf der Insel zerstörte. Tina und Paula packten schnell ihre Sachen zusammen, verabschiedeten sich vom Vater mit seinen zwei Söhnen und paddelten zum gegenüberliegenden Ufer – zu der Stelle, die eine ideale Möglichkeit zur Beobachtung des Elches bieten sollte. Dort stellten sie das Zelt auf, um das erste Mal wild zu campen.
Den Nachmittag verbachten die beiden mit Lesen, der Zubereitung ihres Mittagessens auf dem Spiritusbrenner und der Beobachtung eines Halos, das sich um die Sonne gebildet hatte. Natürlich versuchten sie sich auch zu entspannen. Das war jedoch schwieriger als gedacht, denn auf dem gegenüberliegenden Ufer veranstaltete die Jugendgruppe bis 22 Uhr Wettkämpfe und Gruppenspiele – und waren dabei nicht gerade leise. Dadurch schrumpfte natürlich auch die Chance, am Abend noch einen Elch zu sehen. Dieser hatte sich wahrscheinlich aufgrund der Geräuschkulisse weit in den Wald verkrochen.

Der Schlafplatz bot aber zumindest die ideale Möglichkeit, die Nacht unter freiem Himmel in einem Schlafsack zu verbringen. So sah es zumindest Tina… Das Resultat waren 24 Mückenstiche allein an der rechten Hand. Trotzdem eine tolle Erfahrung mit einem grandiosen Blick auf den Sonnuntergang!
Der kommende Tag war der vorletzte der Kanutour. Tina und Paula wollten soweit wie möglich in Richtung Basiscamp Höglund fahren. Doch zunächst unternahmen sie einen kleinen Ausflug zur Strandinsel Bärön. Dafür paddelten sie entlang des Ostufers des Sees Foxen in Richtung Norden. Auf der Insel wurden sie von einem wunderschönen kleinen Sandstrand begrüßt, der in einer Bucht gelegen war. Der perfekte Platz also, um eine Kleinigkeit zu essen! Aufgrund des aufkommenden Windes am Nachmitttag, beschlossen sie, weiter in Richtung Süden in die Nähe des Basiscamps zu fahren.
Da ihnen das Wildcampen so gut gefallen hatte, suchten sie sich erneut eine ruhige Bucht, etwa 4 km vom Outdoorcamp entfernt. Um sich die Arbeit am kommenden Tag im Basiscamp zu sparen, wollten sie am Abend noch ihre Kochtöpfe mit feinem Sand putzen. Das Putzen war auch definitiv notwendig. Die Töpfe hatte es nämlich noch härter getroffen als mich – sie waren nicht nur grau oder schwarz, sie waren kohlschwarz! Man hätte meinen können, es sei eine lackierte, schwarze Schicht gewesen. Der Sand brachte jedoch den eigentlich silbergrauen Boden wieder zum Vorschein. Und Paula und Tina dachten erst, sie hätten die Töpfe beschädigt! Während die Töpfe immer glänzender wurden, erhielt ich nach und nach meine endgültige Farbe – grau mit schwarzen Fingerabdrücken.
Pünktlich mit Beendigung des Putzens begann es leicht zu nieseln und später die gesamte Nacht zu regnen… Selbst der Morgen war kalt und feucht. Leichte Nebelschwaden schlichen sich wabernd über den ansonsten stillen See. Spätestens jetzt wussten Tina und Paula, dass es eine gute Entscheidung gewesen war, am Tag zuvor soweit wie möglich Richtung Basiscamp zu paddeln. Im Regen packten sie das Zelt ein und machten sich auf den Weg zum Basiscamp. Als sie dort ankamen, zeigte sich dann zum ersten Mal an diesem Morgen die Sonne. Alle Reisenden mussten zur Überprüfung noch einmal ihre Zelte aufstellen und diese trocknen lassen. Zwei Sekunden nachdem Paula und Tina ihr Zelt kontrollieren lassen und zusammengepackt hatten, fing es erneut an zu regnen. Der Ausdruck „zu schütten“ traf es jedoch eher. Sie suchten Unterschlupf unter dem Dach beim Kiosk. Dort begegneten sie auch der Jugendgruppe, die sie zu Beginn ihrer Reise kennen gelernt hatten. Gemeinsam tauschten sie Erfahrungen und Erlebnisse aus. Gegen 16 Uhr gab es dann ein letztes Abendessen. Es gab schwedische Köttbullar mit Kartoffelstampf. Lecker!
Danach hieß es Abschied nehmen – vom Basiscamp, von neuen Freunden und natürlich auch vom wunderschönen Schweden. Ich denke, dass jeder, der einmal an einer solchen Reise teilnehmen durfte, diese nie vergessen wird. Natürlich werde auch ich das nicht, obwohl ich auf der Reise vorübergehend mein strahlendes Weiß verloren hatte. Aber wofür gibt es Waschmaschinen?
geschrieben von Tina H. am 15.10.2017
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