Reiseberichte
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Der perfekte Mix aus Natur, Entspannung und Aktion in Nordmarken
Freiheit, Abenteuer, Entspannung – Diese drei Begriffe beschreiben meinen Urlaub in Schweden perfekt. Mit einer Gruppe aus vier abenteuerlustigen Personen machten wir uns auf, einen See in der Provinz Värmlands län zu erkunden – auf einem Kanu.

Die Organisation, über die wir die Kanutour gebucht haben, heißt Scantrack. Hier kann man verschiedene Touren in unterschiedlichen Gebieten mit eigenen Anreise oder mit einem Bus buche ...› weiterlesen
Freiheit, Abenteuer, Entspannung – Diese drei Begriffe beschreiben meinen Urlaub in Schweden perfekt. Mit einer Gruppe aus vier abenteuerlustigen Personen machten wir uns auf, einen See in der Provinz Värmlands län zu erkunden – auf einem Kanu.

Die Organisation, über die wir die Kanutour gebucht haben, heißt Scantrack. Hier kann man verschiedene Touren in unterschiedlichen Gebieten mit eigenen Anreise oder mit einem Bus buchen. Manche Routen sind geplant, andere wiederum kann man selbst frei bestimmen.

Als Ausrüstung bekommt man vor Ort das Kanu für zwei Personen und Ausrüstung dafür, ein Zelt mit Tarp, Verpflegung für eine Woche, ebenso wie Gaskocher, Töpfe, Pfannen und ein Kochbuch mit leckeren Rezepten.
Nachdem wir das Kanu und unsere Ausrüstung abgeholt hatten konnten es losgehen. Am Tag fuhren wir zwischen zwei und sechs Stunden auf dem See umher, trafen andere Kanus und konnten die wunderschöne Landschaft in Schweden genießen. Nach Lust und Laune suchten wir uns ein neues Ziel in unserem Gebiet und legten so im Durchschnitt zwischen fünf und acht Kilometer auf dem Wasser zurück.

An dem ein oder anderen Tag tobte aber auch der Wind und die Wellen machten es uns nicht einfach voran zu kommen – dank guter Navigation und Ausdauert kamen wir jedoch immer sicher an unserem Ziel an. Nach der Ankunft an einem neuen Platz hatten wir immer den gleichen Ablauf: Kanus sichern, Schlafplatz einrichten, Insel erkunden. Jeden Tag war es wieder total spannend einen neuen Ort zu erleben. Gegen Abend besprachen wir uns immer, was es zum Essen gab: Von Stockbrot über Nudelpfannen bis hin zu verschiedenen Eintöpfen war alles dabei. Im passenden Kochbuch konnte man sich Inspirationen holen, aber auch nach Lust und Laune die Zutaten verwenden. Am ersten Abend hatten wir sogar das Glück einen Fisch an Land zu ziehen – diesen selber zuzubereiten und auch zu verspeisen.

Tagsüber beschäftigt man sich sonst mit Holz holen und für den Abend vorbereiten, Lesen, Musik hören, Angeln und entspannen. Durch die Stille und die Natur konnte ich wunderbar abschalten und den Alltag zuhause ein wenig vergessen. Auch die Stunden am Lagerfeuer waren gemütlich. Zu unserer Reisezeit ging die Sonne nie ganz unter, das bedeutet wir konnten auch um 22 Uhr noch den Sonnenuntergang bewundern.

Übernachten kann man entweder in seinem Zelt, oder in verschiedenen Schutzhütten, die auf der Karte eingezeichnet sind. Dort gibt es unter anderem auch immer eine Bio-Toilette und eine Grillstelle in der Nähe. Da im Schweden im Sommer teilweise ein Feuerverbot gilt ist es von Vorteil, da diese Plätze extra dafür ausgelegt sind.

Schweden ist ein wunderschönes Land mit einer sehr vielseitigen Natur. Durch die Möglichkeit sich frei auf dem See bewegen zu können, kann man die Tagesetappen auch individuell anpassen. Das schöne Gefühl, sich nach einem langen Tag, mit einem warmen Essen ans Lagerfeuer zu setzten ist wunderschön.
geschrieben September 2022, Janika M.15 mal gelesen
Geilste Zeit des Jahres im Glaskogen
Tag 1

Anreise mit dem Scandtrack Express mit Kalle und Erik,
pünktlich auf die Minute kam unser Bus am Omnibusbahnhof in Berlin an und wir Checkten völlig ohne Probleme ein. Ruck Zuck ganz nach Kalle seinem Motto ging die Fahrt auch schon los. Erstes Etappenziel war 1 Stunde hinter Berlin Fahrerwechsel, nun saß Kalle am Steuer und wir fuhren Richtung Fährhafen Puttgargen den wir auch schnell erreichten, da stiegen weitere Gäs ...› weiterlesen
Tag 1

Anreise mit dem Scandtrack Express mit Kalle und Erik,
pünktlich auf die Minute kam unser Bus am Omnibusbahnhof in Berlin an und wir Checkten völlig ohne Probleme ein. Ruck Zuck ganz nach Kalle seinem Motto ging die Fahrt auch schon los. Erstes Etappenziel war 1 Stunde hinter Berlin Fahrerwechsel, nun saß Kalle am Steuer und wir fuhren Richtung Fährhafen Puttgargen den wir auch schnell erreichten, da stiegen weitere Gäste in unseren Bus zu. Was die Busfahrt meiner Meinug ausmacht ist die geballte Vorfreude von 50 Gleichgesinnten. Also ab auf die Fähre nach Dänemark wo alle ausströmten um das benötigte Bier für 1 Woche Schweden zu Kaufen. Nach der Überfahrt fuhren wir ca 2 Stunden durch das nächtliche Dänemarkt wo das erste mal soetwas wie Ruhe im Bus einkehrte. Danach ging es auf die 2te Fähre, als wir diese verliesen war soweit wir betraten Schwedischen Boden ,die Euphorie im Bus stieg wieder deutlich an. Nach weiteren ca 5 Stunden im Bus war unser erstes Etappenziel erreich: Outdoorcamp Lennartsfors welch eine Erleichterung, nach der Ankunft wurden wir herzlichst mit Kaffee und Keksen begrüßt. Zur Anreise muss ich noch erwähnen: Es war wirklich nicht so schlimm wie es alle behaupten und wir haben mit wirklich vielen Gästen vor Ort darüber Gesprochen, entweder wir haben ein anderes Empfinden oder ich weis auch nicht.Es war wirklich OK. Also nach einer Stärkung ging es dann mit einem kleine Bus weiter zu unserem wirklichem Ziel den Stora Gla im Naturreservat Glaskogen. dort angekommen ging alles ganz schnell wir bekamen unsere Ausrüstung und die Verpflegung und eine kleine Einweisung im Paddeln ( Goldwert wenn man keine Erfahrung hat) und schwups waren wir auf dem See.Als erste Fahrt hatten wir uns erstmal ein kleineres Ziel gesetzt da wir ja schon eine weile unterwegs waren. Also steuerten wir eine kleine Insel Namens Halvarsnäsudden an wo wir unser erstes Nachtlager aufschlugen. Nach einer stärkenden Mahlzeit gin es auch schon ab in die Hängematten.

Tag 2, sommerliches Wetter mit Potential zum Sonnenbrand

Als wir morgen aufwachten begrüßte uns Schweden wieder mit strahlenden Sonnenschein. Wir Frühstückten also direkt am Wasser und genossen die Aussicht, nach dem Frühstück packten wir unsere sachen zusammen und es ging los, heute hatten wir uns eine etwas längere Strecke vorgenommen was auch gut klappte. Wir setzten von unserer Insel aus zum Ufer an dem wir dann entlang fuhren und eine Atemberaubende Natur genießen durften. Nach einiger Zeit auf dem Wasser entdeckten wir das erste Dano Nr 7 welches aber besetzt war also fuhren wir etwas weiter bis wir ein schönes Plätzchen für unsere Mittagspause fanden. Dort bauten wir unseren Hobokocher auf und Kochten uns etwas leckeres, es gab Nudeln mit Salami und Tomatensauce. Nach dem Essen und einem Bierchen ging es weiter wir steuerten Richtung St. Granön wo wir unser 2tes Nachtlager aufschlugen, dieses mal in einem etwas sumpfigen Gebiet mit dementsprechend vielen Mücken aber mit entsprechender Ausrüstung war auch das kein großes Problem. Dafür entschieden wir uns Nach 3 Tagen auf Tour mal ein Bad zu nehmen was wir dann auch promt taten, es lief wie folgt ab: mein Sohn stand mit seinem Handy gekrümmt vor lachen am Ufer und ich sprang einfach mal hinein, mein Körper Befohl mir förmlich sofort wieder raus zu gehen was ich auch tat und nun war er selber dran , ich stand nun lachend am Ufer und er ging Baden was aber mit Waschen nicht viel zu tun hatte den der See hatte zu dieser Zeit ca 6 Grad. Danach also schnell in die warmen Schlafsäcke und Feierabend für diesen Tag.

Tag 3 die kürzeste Etappe unserer Reise

Nach einem Frühstück bei strahlenden Sonnenschein an einem traumhaften Fleckchen Erde Packten wir unsere Sachen zusammen und es ging los wir fuhren wieder Richtung Ufer und plötzlich da ein Dano es war Dano Nr10 ,wir entschieden uns sofort da den Rest des Tages und die Nacht zu verbringen. Also kurz eine Runde Gepaddelt bis die anderen ihre Sachen gepackt haben und siehe da das Dano war schon wieder besetzt. Hm dachten wir was nun da wir unsere Karte nicht dabei hatten wussten wir auch nicht das Nr10 aus 3 Danos besteht. Haben es aber trotzdem heraus gefunden. Also verbrachten wir die Nacht an der Nr10C . Ein sehr schöner Platz. Weil der Tag noch jung war entschieden wir uns dazu unsere ersten Angelversuche zu unternehmen leider ohne Erfolgt, also Kochten wir uns wieder etwas aus unser prall gefüllten Verpflegungstonne. und ließen den Tag am Lagerfeuer ausklingen. Gute Nacht Schweden.

Tag 4 Heut mal etwas Strecke gemacht

Nach den Üblichen Morgenritualen wie Frühstücken und Packen ging es los. Wir fuhren wie immer am Ufer entlang und genossen die vielen Eindrücke die Schweden uns bot, wir trafen auf deutsche Pfadfinder und bestaunten der ihr Lager welches im schönen Baustil der Schweden errichtet wurde, wir fuhren wirklich in jeden noch so kleinen Kanal in jede Bucht und wir genossen es. überall gab es beeindruckende Vegetation und Tiere. Wir entdecken auch eine völlig neue Entenart die schwedische Selbstmordente welche ständig versucht sich selbst zu erträken. kleiner Spass aber sie kann wirklich lange Tauchen. Nach einer Mittagspause am Ufer der Pfadfinder machten wir uns wieder auf den Weg ,der Wind frischte nun spürbar auf, es entstand ein Wellengang der es in sich hatte, da wir wie schon erwähnt keine Karte hatten mussten wir die Augen nach einem Dano immer offen halten. Nach einer längeren Fahrt auf rauer See entdeckten wir endlich Dano 14. Gott sei Dank ,diese Fahrt hatte es wirklich in sich. Als wir unser Lager eirichteten begann es auch schon zu Regnen, wir zogen unsere Regensachen an und versuchten es noch einmal mit Angeln, Hm wieder nichts, gut das die Scandtrack Tonne soviel hergibt. Also kochten wir etwas und wie das so ist Männer in Bierlaune beschlossen wir das unser Kanu getauft werden muss.
Also runter zum See und unser Kanu mit nem Bier feierlich auf den Namen HILDE getauft. Dann ein Bierchen später haben wir uns wieder zur Nachtruhe begeben. Dano14 ist wirklich ein wunderschöner Ort. Sucht es wenn ihr da seid.

Tag 5 Es Regnet

Nach dem Frühstück räumten wir alles wieder zusammen, zogen unsere Regensachen drüber und fuhren los. Zur ersten Pause viel uns auf das mein Sohn meine Teekanne vergessen hat. Natürlich waren wir soweit weg das es keinen Sinn mehr macht zurück zu fahren. Wir hatten ja zum Glück noch den Tatonka von Scantrack mit. Wir suchten dann das Dano Nr.8. Nach etwas längerer Suche fanden wir dies auch. Nach dem Aufbau des Nachtlagers sahen wir einen wunderschönen Regenbogen. Der auf dem See anfing und auch dort wieder endete. Und wieder ein wunderschönes Fleckchen Erde gefunden. Der Wind frischte erneut auf. Sodas wir unsere Tarps spannen mussten. Danach war wieder die Abendroutine dran. Erst angeln und siehe da wieder nichts am Hacken, dann eben doch wieder was leckeres aus der Tonne. Danach gemütliches Lagerfeuer und Bierchen und zur Abwechslung mal Obstler mit Krümmeltee. Lecker. Somit neigt sich auch schon der 5. Tag unserer Reise dem Ende zu.

Tag 6, Probleme mit der Stromversorgung


Nach der Morgenroutine ging es bei bedecktem Himmel wieder auf den See. Wir lernten auch das sich ein See der spiegleglatt ist, sich anstrengender fährt als leichter Wellengang. Es ging Richtung Rämana wo wir unsere Mittagspause verbrachten. Es waren überall glitzernde Steine die eine Kristall verblüffend ähnlich waren. Also wieder eine spektakuläre Natur. Nach der Mittagspause ging es wieder los Richtung St. Granon, auf dem Weg endeckten wir ein abgelegens Dano es war die Nr.10D. Wir entschieden uns dort die Nacht zu verbringen. Als wir sahen das dort schon Leute waren wollten wir wieder umdrehen. Aber einer sagte dann "wir machen nur kurz mittag da wir unseren Hecht zubereiten wollten, wir sind in ca 1 Stunde wieder weg." Dieser Satz schenkte uns Hoffnung auch einen Fisch zu fangen. Also überbrückten wir die Zeit mit Angeln. Aber leider wieder ohne Erfolg. Wir fuhren dann zurück zum Dano 10D und bauten unser lager auf trotz Dano wollten wir in der Hängematte schlafen. Da dass Wetter aber wechselhaft war spanten wir zu Sicherheit unser Tarp mit der Aussage "wenns regnet gehen wir ins Dano." Wie sich raustellte hatten wir den Regen nicht mitbekommen und konnten auch nicht ins Dano gehen. Da es den ganzen Tag bewölkt war und sich die Handyakkus dem Ende neigten, waren wir froh das die Sonne sich doch noch mal zeigte. Ruck zuck war das Solarpanel auf dem Kanu befestigt und wir konnten die Akkus beim gemütlichen Angeln mit selbstgebautem Anker laden. Aber wieder war nichts am Hacken. Also zurück zum Dano und wieder wird was feines aus der Tonne gekocht und danach gut gesättigt in die Hängematte.


Tag 7, Völlig unspektakulär


Während des Frühstücks überlegten wir das es ja ganz sinnvoll wäre zurück zum Hauptlager zu fahren. Damit wir dann am Morgen keinen Stress haben. So war die Vorstellung, Tatsache war das wir einige Stunden später am Hauptlager angekommen waren. Zu unserem Erschrecken waren wir nicht die einzigen die so gedacht haben. Denn alle Teilnehmer von unserer Tour sowie einige Neuankömmlinge schon da waren. Kurzer Hand entschieden wir uns auf "unsere" Insel von der ersten Nacht zu fahren. Das Wetter war leider nicht auf unsere Seite. Es wurde zunehmend windiger und die Wellen immer größer sodass sie ins Kanu schwappten. Es war für uns sehr anstrengend und wir kamen gefühlt kaum voran. Nach der Ersten brennslichen Situation in dieser Wochen entschieden wir uns auf die Rückseite der Insel zu fahren wo der See fast ohne Wellen war. Also schnell das Nachtlager aufbauen, wir nutzten ein Tarp als Regenschutz und das Andere als Windschutz. Und somit hatten wir es wieder schön gemütlich. Dann schnappten wir uns wieder die Angeln und raus auf den See. Hm na toll wieder ohne Erfolg, aber trotz das wir keinen Fisch gefangen haben waren wir immer gut gelaunt denn es war kein Angelurlaub sondern die Kanutour auf eigene Faust. Von daher war alles gut. Somit das letzte Abendessen aus der Tonne zubereiten und dann noch die Woche im Rückblick genießen. Aber dieser Abend war auch nicht sehr lang denn wir mussten ja zeitig raus und es wurde durch denn Wind auch ein wenig unangenehm, also ab in die Hängematte.


Tag 8, Antritt zur Rückreise

Da der Morgen genauso windig war wie der Abend haben wir unsere Morgenroutine etwas kürzer gefasst packten unser Zeug ins Kanu und fuhren Richtung Hauptlager. Der Stora Gla machte es uns die relativ kurze Strecke nicht einfach, der Wellengang war wieder ein wenig stärker. Als wir dann am Ufer vom Hauptlager abgekommen waren. Schafften wir unsere Packsäcke erstmall hoch zum Zelt und haben dann erstmal alles in Ruhe nochmal sauber gemacht was wir von Scandtrack bekommen hatten. Nach dem alles abgeben war warteten wir also wieder auf unseren Kleinbus der uns ins Hauptlager Höglund fuhr. Wo uns eine Dusche mit warmen Wasser erwartete. Ein sehr schöner Abschluss war die Gespräche mit anderen Teilnehmern sowie das Austauschen und Auswerten von den atemberaubenden Eindrücken.


Tag 9, Die Rückreise

Rückreise war genau wie die Anreise alles bestens und Dank Kalle überpünktlich in Berlin angekommen.


Danke Scandtrack für die tolle Zeit und die schönen Erinnerungen
bis zum nächsten mal, Heiko und Kevin
geschrieben September 2022, Heiko B.18 mal gelesen
Zu viert durch Schwedens Nordmarken
Wir sind dieses Jahr in die Nordmarken nach Schweden. Gemeinsam mit meinem Bruder (Micha), und zwei Freunden Sille und Michi bin ich mit dem Kanu über den See Foxen gepaddelt. Der Anfang war unfassbar hart, da der Wind und die Wellen unfassbar stark und hoch waren. Wir haben uns dennoch dazu entschlossen loszupaddeln und dies hat sich definitiv gelohnt. Unsere erstes Lager war eine wunderschöne Insel mitten auf dem Foxen. Wir haben über Scandt ...› weiterlesen
Wir sind dieses Jahr in die Nordmarken nach Schweden. Gemeinsam mit meinem Bruder (Micha), und zwei Freunden Sille und Michi bin ich mit dem Kanu über den See Foxen gepaddelt. Der Anfang war unfassbar hart, da der Wind und die Wellen unfassbar stark und hoch waren. Wir haben uns dennoch dazu entschlossen loszupaddeln und dies hat sich definitiv gelohnt. Unsere erstes Lager war eine wunderschöne Insel mitten auf dem Foxen. Wir haben über Scandtrack eine Essenstonne bekommen, die wir natürlich zu genüge verköstigt haben. Den zweite Tag haben wir dementsprechend viel mit Kochen und schnitzen verbracht. Alles in allem war die Kanu-Tour unfassbar schön. Viele Gespräche am Lagerfeuer, super Essen, Angeln, Schwitzhütte... UND UND UND Aber der Text kann es nicht so gut beschreiben, wie ein Video. Deswegen klick doch einfach drauf. =)
geschrieben September 2022, Christian A.21 mal gelesen

Ein etwas anderer Video-Reisebericht aus Nordmarken
Hi zusammen!
Wir wollten während unserer Kanutour auf eigene Faust in Nordmarken möglichst viele Outdoor-Fähigkeiten lernen. Deswegen besteht mein Reisebericht aus einem Video, in dem ich versuche 7 Outdoor-Skills in 7 Tagen zu lernen.
Grüße
Daniel :)

Video-Link: https://vimeo.com/753508568 ...› weiterlesen
Hi zusammen!
Wir wollten während unserer Kanutour auf eigene Faust in Nordmarken möglichst viele Outdoor-Fähigkeiten lernen. Deswegen besteht mein Reisebericht aus einem Video, in dem ich versuche 7 Outdoor-Skills in 7 Tagen zu lernen.
Grüße
Daniel :)

Video-Link: https://vimeo.com/753508568
geschrieben September 2022, Daniel N.10 mal gelesen

Unsere Reise durch die Natur Schwedens(Nordmarken)
1. Anreise
Am 3. Juni 2022 begann das Abenteuer von uns vier: Max, René, Micha und mir, Timo. Unsere Wahl der Anreise fiel auf den scandtrack Express, mit Abfahrt aus Frankfurt am Main. Wir vier kommen aus einem kleinen Dorf, ca. 40km von Ulm, der Stadt mit dem größten Kirchturm, entfernt. Das hieß für uns erst einmal noch ca. 3 Stunden Autofahrt um nach Frankfurt zu gelangen. Los ging es also am Freitag, dem 3. Juni 2022 um 10:30 Uhr. ...› weiterlesen
1. Anreise
Am 3. Juni 2022 begann das Abenteuer von uns vier: Max, René, Micha und mir, Timo. Unsere Wahl der Anreise fiel auf den scandtrack Express, mit Abfahrt aus Frankfurt am Main. Wir vier kommen aus einem kleinen Dorf, ca. 40km von Ulm, der Stadt mit dem größten Kirchturm, entfernt. Das hieß für uns erst einmal noch ca. 3 Stunden Autofahrt um nach Frankfurt zu gelangen. Los ging es also am Freitag, dem 3. Juni 2022 um 10:30 Uhr. Als wir in Frankfurt am Flixbusterminal ankamen, fielen uns bereits einige Gleichgesinnte ins Auge. Nach ungefähr einer halben Stunde weiterer Wartezeit rollte der Scandtrack Express an und es konnte endlich losgehen.
Wir verluden unser Gepäck, zeigten unseren negativen Test vor und nahmen voller Vorfreude Platz im Bus. Die Busfahrt nach Schweden war zugegebenermaßen zäh, da die Zeit nicht vergehen wollte und es am Ende gute 19 Stunden Busfahrt waren. Dennoch sind wir alle gut und relativ erholt am Outdoorcamp Höglund angekommen.

2. Erster Tag

Nach unserer Ankunft im Outdoorcamp wurden wir zuerst sehr herzlich von den Scandtrack Mitarbeitern empfangen. Danach hatte man die Möglichkeit, sich auf der Wiese zu Erholen und einen Kaffee zu trinken. Wir entschlossen uns dazu, nicht lange dort zu verweilen und uns direkt in das Abenteuer zu stürzen. Also packten wir unsere sieben Sachen und machten uns auf zu der Ausrüstungsausgabe. Dort erhielten wir unsere Proviantpakete, zwei Zelte und die anderen Ausrüstungsgegenstände wie zum Beispiel Paddel, Schwimmwesten, Gaskocher. Wir sammelten uns hinter dem großen Ausrüstungszelt und packten unsere Sachen aus unseren Rucksäcken in die Packsäcke. Als das erledigt war gingen wir zur Kanuausgabe, bepackten unsere zwei Kanus mit unserem Gepäck und machten uns auf in Richtung Norden.

Als wir in etwa 1 bis 2 km gepaddelt hatten packte uns der Hunger und wir entschlossen und eine kurze Vesperpause einzulegen. Dabei begegneten uns einige Kanuten, welche ihre Woche Outdoorurlaub hinter sich hatten und total begeistert waren. Micha, unser Angelfanatiker, entschied sich dazu, während unserer kleinen Vesperpause seine Angel ein paar Mal auszuwerfen. Bereits beim dritten Wurf war dann für unser Abendessen gesorgt. Es sollte einen Hecht mit 64cm zum Essen geben. Für uns konnte die Woche denkbar nicht besser starten als mit einem solchen Fang.
Nach diesem Erfolgserlebnis machten wir uns weiter auf den Weg in Richtung Norden. Unser eigentliches Übernachtungsziel war Camp 41, aber dieses war, wie bereits viele andere Camps leider besetzt. Somit entschieden wir uns dazu, in der Nähe von Camp 41 zu nächtigen. Zum Abendessen bereiteten wir den zuvor gefangenen Hecht mit Kartoffeln zu. Als wir unser Nachtlager aufgeschlagen hatten, gegessen und gespült hatten, waren wir überwältigt, wie lange es nachts hell blieb. Wir hatten uns in Deutschland zwar schon angeschaut, dass die Sonne erst gegen 22:30 – 23 Uhr untergeht, hatten aber nicht damit gerechnet, dass es eigentlich nicht wirklich dunkel wird.


3. Zweiter Tag
Als wir am nächsten Morgen aufgestanden sind, frühstückten wir Schokomüsli und packten unser Nachtlager zusammen. Unsere Reise sollte weiter in Richtung Norden, Stora Le, gehen. Wir hielten uns ab Camp 36 in Richtung der Umtragestelle, begaben uns somit etwas in Richtung Süden. Etwa einen Kilometer vor der Umtragestelle fiel uns eine kleine Insel ins Auge, auf welcher wir die zweite Nacht in Schweden verbringen wollten. Da wir bereits mittags anlegten entschlossen wir uns dazu, warm Mittag zu essen. Wir machen uns Nudeln mit Käsesoße. Den restlichen Tag angelten wir gelegentlich, bauten einen Windschutz auf und sammelten Feuerholz. Zum Abendessen gab es Tomatensuppe nach Rezept aus dem Outdoorkochbuch, mitsamt Stockbrot. Abends angelten wir noch weiter und ich machte noch ein paar Fotos von der untergehenden Sonne.




4. Dritter Tag

Am Montag, unserem dritten Tag in Schweden sind wir ziemlich lange auf der Insel des Vortages geblieben und machten uns erst gegen halb vier auf den Weg zurück. Unser Ziel war Camp 12. Dieses erreichten wir am Abend etwa um halb sieben. Wir richteten unsere Schlafplätze her und haben noch gevespert. Wir gingen dann jedoch früh ins Bett, da unser drei Stunden Kanusprint Kräfte raubte.

5. Vierter Tag

Da für Dienstag schlechtes Wetter zu erwarten war, paddelten wir morgens nur von Camp 12 zu Camp 13, um dem Regen aus dem Weg zu gehen. Regnerisch wurde es dennoch erst am späten Nachmittag, wir blieben somit größtenteils trocken. Zu Mittag gab es einen am Vortag gefangenen Barsch und eine Tofupfanne. Abends gab es Nudeln, welche auf Grund mangelnder Erfahrung recht dick waren und somit ganze 40 Minuten brauchten, bis sie al dente waren. Zu dem Nudelexperiment gab es ganz klassisch Tomatensoße. Uns begegnete am Abend ein junges Paar mit zwei Kindern. Diese junge Familie gab uns einen Tipp, welchen wir am Folgetag umsetzten, wollten.

6. Fünfter Tag
Der Tipp der Familie war, in Richtung der schwedisch-norwegischen Grenze zu fahren, da dort weniger los sei. Also machten wir uns von Camp 13 auf in Richtung Camp 8. Wir machten auf einer halben Strecke eine kurze Vesperpause, bei welcher so mancher Studentenfutter für sich entdeckte. Als wir die Reise nach der Pause fortsetzten trafen wir noch auf eine Gruppe Kanuten, welchen wir bei der Orientierung halfen. Danach waren wir allein auf Wasser. Und das hatte seinen Grund. Es regnete wie aus Eimern. Wir hatten unser Gepäck jedoch bereits präventiv mit den Planen bedeckt und unsere Regenponchos griffbereit gelegt. Somit blieben wir und unsere Ausrüstung während einer guten Stunde Starkregen größtenteils trocken. Da unser eigentliches Ziel, Camp 8 bereits überfüllt war, entschlossen wir uns dazu, über die Grenze nach Norwegen zu paddeln. Dort trafen wir erneut auf die junge Familie. Wir schlugen unser Lager auf der Südseite einer Insel auf. Micha und René sorgten mit einem Hecht erneut für ein Abendessen, während Max sich einen neuen Stiel für seine Axt bastelte. Abends gab es dann, ähnlich wie am ersten Tag Hecht, diesmal aber mit Bratkartoffeln.

7. Sechster Tag

Am Donnerstag entschieden wir uns dazu, nicht weiter zu reisen, da wir es Schade fanden, unser frisch errichtetes Lager wieder abzubauen. Dass uns dennoch nicht langweilig wurde, bauten wir uns eine Schwitzhütte aus einem Holzgestell, einer Plane und einem Eimer voll heißen Steinen. Unser Vorhaben funktionierte strikt nach Vorstellung und Micha, René und ich haben unseren kurzen Saunagang genossen. Zum Essen gab es Reis mit reichlich Linsen und Vesper.

8. Siebter Tag
Am Morgen des siebten und vorletzten Tages bauten wir uns einen Katamaran, wie wir ihn bereits bei einigen anderen Gruppen gesehen hatten. Wir verpassten unserem Katamaran jedoch ein Upgrade, indem wir ein Segel bauten. Da wir mit dem Wind Fluss aufwärtsfuhren, konnten wir dieses sehr gut nutzen und sparten uns somit eine Menge Arbeit und vor allem Energie. Von anderen Gruppen bekamen wir für unsere Konstruktion teils sogar Applaus. Der Wind und somit der Wellengang waren an diesem Tag etwas stärker und deshalb blieben wir nicht ganz trocken. Unser Ziel war Camp 14, damit wir es am letzten Tag nicht allzu weit zum Outdoorcamp hatten. Da Camp 14 und Camp 13 jedoch besetzt waren, legten wir an der Feuerstelle zwischen beiden Camps an. Wir bereiteten uns einen Mix aus Kidney Bohnen, grünen Bohnen und Baked Beans mit Zwiebeln und zum Teil Speck zu und trockneten unsere Kleidung Am Abend gab uns eine Gruppe aus ihren Vorräten noch zwei Konserven Pilze und drei Tüten Pilzreis. Wir entschlossen uns dazu in unserer letzten Nacht in Schwedens Wildnis nicht schlafen zu gehen.

9. Achter Tag

Dies gelang uns jedoch nicht. Wir legten uns mit dem Schlafsack und der Isomatte auf den Boden, bzw. in die Hängematte und schliefen für 3 – 4 Stunden. Wir frühstückten früh und machten uns zum Mittagessen den geschenkten Reis mit Pilzen. Nach dieser Stärkung packten wir unsere Sachen und machten uns auf zum Outdoorcamp. Der Wellengang war jedoch noch stärker als am Vortag. Max und René hatten Probleme, dass über die Kanuwandung schwappende Wasser aus dem Kanu zu bekommen. Unser Katamaran schaffte es leider nicht bis zum Camp. Die Knoten wurden überstrapaziert und lösten sich. Also entschlossen wir uns dazu, unsere Kanus wieder zu trennen und getrennt weiterzufahren.
Im Outdoorcamp angekommen, putzten wir unsere Kanus, trugen unsere Ausrüstung auf die Wiese zurück und packten alles um. Wir gaben dann unsere geliehene Ausrüstung ab und begaben uns auf die große Wiese zurück. René, Max und Micha machten sich mit zwei anderen Mitreisenden auf in eine Wirtschaft in Lennartsfors. Dann hieß es nur noch auf den Bus warten.


10. Abreise

Unser Bus fuhr um 20:15 Uhr im Outdoorcamp Höglund ab. Die Busfahrer gaben ihr Bestes, um die Fähre pünktlich zu erreichen, da wir sonst zwei Stunden warten müssten. Zur Freude aller gelang ihnen dieses Vorhaben. Ab dann war es eine entspannte Heimreise, da die meisten ziemlich müde waren. Als wir dann wieder in Frankfurt ankamen mussten wir noch die Fahrt zurück nach Hause bewältigen, welche nach guten zweieinhalb Stunden auch erledigt war. Nachdem wir uns wieder frisch gemacht hatten, trafen wir uns abends in der örtlichen Pizzeria, um den Urlaub angemessen ausklingen zu lassen.

11. Fazit

In Schweden gab es eine wunderschöne Landschaft zu bestaunen. Natur – pur. Wir hatten eine sehr tolle Zeit in Schweden. Wir erlebten frustrierende Momente, wie als unser Katamaran auseinanderging, oder die Axt kaputt ging. Wir hatten lustige Momente, beim „duschen“ im See, als man plötzlich als „Aquaman“ bezeichnet wird, oder als wir herausfanden, dass Elche bis zu 6m tief tauchen können.
Alles in einem war es ein super Urlaub, welchen wir höchstwahrscheinlich so oder so ähnlich nochmals machen.









Ich möchte mich hiermit noch bei Max, Micha & Rene bedanken. Es war ein super Urlaub, der mir sehr viel Spaß gemacht hat. Ich habe die Woche mit euch sehr genossen.
Auch ein großes Dankeschön an die Scandtrackmitarbeiter vor Ort. Ihr (ich bin jetzt mal so frei) wart echt zu jedem Zeitpunkt sehr verständnisvoll und habt Rücksicht auf alle genommen. Alleine ich hätte spätestens bei unserer Truppe einen Vogel bekommen. Macht weiter so.
Timo Merkle
Untermarchtal, 09.09.2022
geschrieben September 2022, Timo M.17 mal gelesen
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