Reiseberichte
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Kanutour am Eman, Walter und Claudia
Unser Scandtrack-Trip, der uns auf den Fluss Eman (Smaland, im Südosten Schwedens) führte, war einfach nur aufregend und atemberaubend. Wir lieben Schweden, die wilden Wälder mit wild gewachsenen Bäumen, die unberührten Flüsse und Seen, einfach die naturbelassene Abgeschiedenheit Schwedens. Survival pur.
Ronny (vom Scandtrack-team) beherbergte uns in der ersten Nacht in einem schwedischen Häusschen und stellte uns Duschhaus, Sauna, ...› weiterlesen
Unser Scandtrack-Trip, der uns auf den Fluss Eman (Smaland, im Südosten Schwedens) führte, war einfach nur aufregend und atemberaubend. Wir lieben Schweden, die wilden Wälder mit wild gewachsenen Bäumen, die unberührten Flüsse und Seen, einfach die naturbelassene Abgeschiedenheit Schwedens. Survival pur.
Ronny (vom Scandtrack-team) beherbergte uns in der ersten Nacht in einem schwedischen Häusschen und stellte uns Duschhaus, Sauna, Feuerstelle und seine private Küche, mit schwedischen Leckereien, zur Verfügung. So konnten wir am Folgetag gestärkt am See Sollgen nahe Melby starten. Wir paddelten uns bis zum Fluss Eman durch und erlebten ein absolutes Gefühl von Freiheit. Vorbei an wild gewachsenen Bäumen, durch Flussengen, an Seen vorbei, natürlich mit wachsamen Auge nach großen Steinen, auf denen man mit dem Kanu aufliegen könnte. Einmal ist es uns passiert, so dass wir uns mit dem Paddel kräftig ab- stossen mussten. Wir haben viel gelacht. Die Karte von Scandtrack gibt einem gute Orientierung, so dass man gut die Danos erreichen kann. Die Wälder bieten einem unendlich viele Pilze, die man zubereiten kann und große Mengen Holz für das abendliche Lagerfeuer. Richtig romantisch. Das Scandtrack Kochbuch war mit seinen leckeren stärkenden Gerichten einfach nur toll.
Schweden- wir kommen wieder.
Walter und Claudia
geschrieben October 2022, Claudia S.76 mal gelesen
8 Tage Wildnis in SCHWEDEN
Wir sind aus Hamburg und haben uns schon vor Jahren auf dieses Abenteuer gefreut!
Ich muss wirklich sagen, es hat meine Erwartungen übertroffen und finde es wirklich gut, dass ihr mit eurer Arbeit sowas möglich macht.
Es war eine unbeschreibliche Erfahrung bei Regen unter dem Tarp zu sein und draußen zu schlafen, den selbst gefangen Fisch zu grillen oder einfach sich mal der ganzen Dinge bewusst zu werden die selbstverständlich ge ...› weiterlesen
Wir sind aus Hamburg und haben uns schon vor Jahren auf dieses Abenteuer gefreut!
Ich muss wirklich sagen, es hat meine Erwartungen übertroffen und finde es wirklich gut, dass ihr mit eurer Arbeit sowas möglich macht.
Es war eine unbeschreibliche Erfahrung bei Regen unter dem Tarp zu sein und draußen zu schlafen, den selbst gefangen Fisch zu grillen oder einfach sich mal der ganzen Dinge bewusst zu werden die selbstverständlich geworden sind.

DANKE für diese unvergessliche Erfahrung.

Beste Grüße und bleibt gesund
geschrieben October 2022, Maximilian M.129 mal gelesen

Einfach mal raus - unsere Kanureise in Nordmarken
Eine Kanutour Mitte Mai in Schweden? Wann bitte bin ich auf diese schlaue Idee gekommen? Da ist es doch noch kalt dort oben, oder?
Die heisse Phase der Reisevorbereitung startet, während zu Hause bereits die ersten Hitzerekorde des Jahres gemessen werden. Und ich frage mich: Wird mein Schlafsack ausreichen um bei nächtlichen Temperaturen um 4 Grad nicht zu frieren? Wieviele warme Sachen brauche ich wirklich? Und, brauche ich Badesachen? P ...› weiterlesen
Eine Kanutour Mitte Mai in Schweden? Wann bitte bin ich auf diese schlaue Idee gekommen? Da ist es doch noch kalt dort oben, oder?
Die heisse Phase der Reisevorbereitung startet, während zu Hause bereits die ersten Hitzerekorde des Jahres gemessen werden. Und ich frage mich: Wird mein Schlafsack ausreichen um bei nächtlichen Temperaturen um 4 Grad nicht zu frieren? Wieviele warme Sachen brauche ich wirklich? Und, brauche ich Badesachen? Parallel wird täglich der Wetterbericht in der App für die Reisezeit gecheckt. Es scheint als hätten wir Glück, denn die Vorhersage ist durchweg positiv, kaum Regen, Temperaturen um die 18 Grad – da lässt es sich aushalten.
Wir reisen zu zweit. Ich bin als ehemalige Kanusportlerin entspannt, was das paddeln angeht. Sebastian hingegen ist zwar Outdoor-Erfahren, aber noch nie wirklich gepaddelt. Zudem muss relativ viel Technik mit, weil er unsere Reise für seinen Youtube-Kanal dokumentieren will. Letztlich haben wir auch sichergestellt, dass die gesamte Technik wasserdicht verpackt werden kann und es kann los gehen.

Freitag 13.5 und Samstag 14.5.:
Wir haben die Anreise mit dem Bus gebucht, ab Berlin geht es mit zwei Fährtransfers bis ins Outdoorcamp Höglund. Dort angekommen läuft alles extrem organisiert ab. Wir erhalten unsere Ausrüstung und dann heißt es umpacken, Boot abholen, Paddeleinweisung und los.
Bereits vor der Abfahrt hatten wir uns ungefähr angeschaut, wie unsere Tour aussehen könnte. Aber es wird schnell klar, daraus wird nichts. Es ist windig, auf dem Foxen ordentlich Wellengang und Sebastian hat Mühe, das Boot zu steuern. Auch die anderen Paddler rings um uns kämpfen mit Wind und Wellen. Gefühlt noch in Sichtweite vom Camp finden wir eine kleine windgeschützte Bucht. Aus „lass uns mal kurz Pause machen“ wird rasch „schön hier, lass uns bleiben“. Der Platz ist kein offizielles Dano aber wir finden eine Feuerstelle und jede Menge trockenes Holz. Das Zelt ist schnell aufgebaut, die Hängematte zwischen zwei Bäumen gespannt und dann wird erstmal geschaut, was die „Fresstonne“ so hergibt. Bei unserer Planung haben wir uns komplett auf den Inhalt der Tonne verlassen, also auch kein Bier auf der Fähre gekauft und die Option, unterwegs einen Supermarkt anzusteuern haben wir auch gar nicht erst in Betracht gezogen. Aber es ist alles da was unser Herz begehrt und am Abend brutzeln Bratkartoffeln mit Speck in unserer Pfanne und dazu ein frischer Salat. Wir sitzen noch ein bisschen am Feuer, aber der Wind ist doch immer noch recht frisch und mit unserem ersten, wunderbaren Sonnenuntergang gehen wir ins Bett.
Sonntag 15.5.
Am nächsten Morgen weckt uns Vogelgezwitscher und Sonnenschein. Das Wasser liegt klar vor uns, von den Wellen des gestrigen Tages ist nichts mehr zu sehen. Es ist angenehm warm, wir frühstücken entspannt auf dem Felsen in der Sonne. Kurz nach 11 ist alles zusammengepackt und im Boot verstaut und ohne Wellen klappt es heute auch schon wesentlich besser. Wir fahren entspannte 4 km, kurzer Landgang zum Positionscheck an Dano 13, ein kurzes Stück weiter ist die 16, dort entscheiden wir, zu bleiben. Zelt aufbauen ist nicht nötig, heute haben wir das Dano zum schlafen. Nachdem das Feuer in Gang ist gibt es zum späten Mittag Pfannkuchen und Kaffee.
Mich beschäftigt an diesem Nachmittag erst mal meine eigene Unzufriedenheit weil mir die gefahrene km-Zahl eigentlich zu wenig ist, ich bin vorher davon ausgegangen, dass wir eine Runde fahren werden. Aber in unserem Boot sitzen zwei Personen und beide müssen sich wohlfühlen. Also verabschiede ich mich gedanklich von der Runde und entscheide, es so zu genießen, wie es kommt. Bei der herrlichen Landschaft, Sonne und Begleitung ist das auch ziemlich einfach. Der Nachmittag ist gefüllt mit Holz sägen und hacken. Sebastian zeigt mir, worauf ich achten muss. An einem Baum klebt ganz viel Harz, das sammle ich, um das nächste Feuer besser in Gang zu bringen. Zum Abendessen gibt es die Dose gefüllte Paprika, dazu Kartoffeln und Gemüse. Als der Tag langsam zu Ende geht, laufen wir nochmal ein Stückchen auf die andere Seite der Insel zum Sonnenuntergang kucken. Ein absolutes Highlight, denn nach den herrlichen Farben, die die Sonne immer noch am Himmel malt, steht auf der anderen Seite des Himmels ein herrlicher Vollmond. Die Kameras laufen heiß...
Montag 16.5.
Nach einem ordentlichen Frühstück packen wir gerade, als schon ein Trupp Jungs kommt, die unseren Platz übernehmen wollen. Es geht etwas Wind, aber wir wollen in einen geschützteren Bereich des Foxen und kommen gut über das Wasser. Unterwegs sind nur wenige Kanus zu sehen, nur ein paar Angler sind ständig in Sichtweite. Wir paddeln am Dano 40 und 41 vorbei und entscheiden uns für Dano 39 gegenüber. Das Klohäuschen steht dort sehr markant auf einem komplett gerodeten Hang. Auf der anderen Seite des Danos ist aber ein hübsches kleines Wäldchen und sogar ein Strand. Durch das viele Totholz auf dem Hang ist die Beschaffung von Feuermaterial kein Problem. Das Zelt lassen wir wieder verpackt und entscheiden uns für das Dano (nachdem Sebastian für die Zwergin unter uns eine Stufe zum einfachen rein- und rauskommen gebaut hat). Auch heute gibt es Pfannkuchen und Kaffee am Nachmittag, die werden überm Feuer immer besser. Weil ansonsten nichts zu tun ist lasse ich mir zeigen, wie man mit Birkenrinde und einem Outdoorfeuerzeug das Feuer starten kann. Gar nicht so einfach, aber mein Ehrgeiz ist gepackt und schließlich schaffe ich es. Sebastian kocht zum Abendessen die Terence-Hill-Pfanne mit Bratkartoffeln, Speck und Bohnen. Wir halten uns übrigens weitgehend an das Scandtrack-Kochbuch bei den Mahlzeiten, so stellen wir sicher, dass alle Mahlzeiten gesichert sind. Solange noch frische Zutaten wie Kartoffeln, Gurke etc. da sind, versuchen wir diese zuerst zu verbrauchen. Die Sonne ist tagsüber doch sehr stark, so können wir vermeiden, dass Lebensmittel schlecht werden. Trotzdem dränge ich auch darauf, ein paar Dosen zu verwenden – die Tonne hat einfach ein unheimliches Gewicht, was einem bei jedem ein- und auspacken aus dem Boot wieder bewusst wird.
Am Abend sitzen wir noch lange am Feuer, da das nun dank meiner neu erlernten Fähigkeit brennt habe ich mir eine neue Beschäftigung gesucht und versuche mich daran, einen Löffel zu schnitzen.
Die Nacht im Dano ist kälter als die Nächte zuvor. Bisher bin ich nachts temperaturmäßig gut hingekommen, aber diese Nacht friere ich. Der Wind pfeift ins Dano rein und nimmt unsere Wärme mit raus. Aber so eine klare, kalte Nacht verspricht ja auch sonniges, warmes Wetter am nächsten Tag.
Dienstag 17.5.
Die Sonne lacht von einem strahlend blauen Himmel und es wird schnell warm. Ich mache schon mal Feuer und bereite das Frühstück vor, während Sebastian heute so gar nicht motiviert ist, aufzustehen – geschweige denn ins Boot zu steigen und zu paddeln. Aber es bleibt ihm nichts anderes übrig und so sitzen wir gegen 11 wieder im Kanu und paddeln gemächlich weiter. Links und rechts tauchen immer wieder hübsche Häuschen auf, dazwischen die bekannten Felsen und Wälder. Eigentlich ist unser Ziel Dano 35. Nach nur zwei Kilometern sehen wir Dano 36 und entscheiden sofort, zu bleiben. Dieses Dano ist einfach traumhaft gelegen, eine kleine Halbinsel bietet einen herrlichen Rundumblick. Nach der kalten Nacht hatten wir entschieden, in jedem Fall wieder im Zelt zu schlafen. Hier stellt sich die Frage nicht, da dies ein „Dano ohne Dano“ ist, das heißt es gibt nur die Feuerstelle und eine Toilette.
Bei den Reisevorbereitungen hatte ich mehrmals erwähnt, dass ich gern versuchen wollte, ein Outdoor-Brot über dem Feuer zu backen. Dazu benötigt man aber einen großen Topf mit einem passenden Deckel. Ein Hordentopf gehörte zu unserer Ausstattung, aber die Sache mit dem Deckel hat mich die ganze Zeit beschäftigt, da kein passender griffbereit ist. Weil es noch früh am Tag ist entscheiden wir, es trotzdem zu probieren und zu improvisieren. Alufolie soll den Deckel ersetzen und die Bratpfanne beschwert zusätzlich und dichtet dadurch hoffentlich ab. Unser Brot wird aber schließlich ein Apfelkuchen, für uns zwei Süßmäuler… Und es hat tatsächlich geklappt. Zum Kaffee also heute ofenwarmer Apfelkuchen bei herrlichstem Ausblick.
Nebenbei fahre ich auch nochmal raus um Wasser zu holen. Mir ist die Idee gekommen, ein Video über die Paddel- und Steuertechnik zu machen. Sebastian lässt die Drohne um mich kreisen und ich komme so noch zu ein paar (mir fehlenden) Paddelschlägen an diesem Tag.
Zum Abendessen gibt es wieder aus dem Kochbuch die Reispfanne mit Gemüse – nicht so sehr nach unserem Geschmack, aber es macht satt. Wir genießen wieder einen wunderschönen Sonnenuntergang bevor wir in unser Zelt krabbeln.
Mittwoch, 18.5.
Es ist schon herrlich warm, als wir aufstehen. Die Sonne lacht. Zeit, einen Waschtag einzulegen. Ich stehe schon knietief im Wasser und überlege kurz, ob ich es wagen soll, ganz unterzutauchen. Aber das Wasser ist mir dann doch zu kalt. Wir waschen uns nur mit unserem warmen Wasser. Die Versuchung, an diesem tollen Platz zu bleiben ist groß, zumal es heute wieder windig ist. Aber das Dano 35 als „höchsten“ Punkt unserer Reise zu erreichen lockt uns dann doch und so wird wieder alles zusammengepackt. Die Strecke beträgt nur etwa 3 km, aber der Wind macht uns heute doch sehr zu schaffen. Das Boot kippelt und schaukelt mitunter sehr in den Wellen, was Sebastian sehr zusetzt. Wir schaffen es ohne zu kentern an den Lagerplatz, der auch diesmal nur eine Feuerstelle und Toilette bereit hält. Hier haben Ranger lange Stämme für die Feuerstelle gelagert, was für uns recht praktisch ist. Am Nachmittag – das Zelt steht längst und auch der Kaffee ist getrunken – nimmt der Wind immer mehr zu und der Himmel wird zunehmend dunkel. Sebastian baut aus einem Dreibein und unserer Plane einen kleinen Regenschutz. Gerade rechtzeitig bevor die ersten Tropfen runter kommen. Das war’s wohl erstmal mit Sonne in Schweden. Die Wetter-App sagt deutlich kühleres, regnerisches Wetter voraus. Das drückt etwas auf die Stimmung, aber zum Glück ist es kein Dauerregen und wir können den Abend halbwegs entspannt verbringen ohne zu nass zu werden. Zum Abendessen gibt es Nudeln mit Tomatensoße. Da blieb noch viel übrig, was am nächsten Tag noch gegessen werden kann. Aber das war in jedem Fall eine gute Grundlage für den nächsten Tag.

Donnerstag, 19.5.
Es ist immer noch trüb aber nicht mehr so windig. Die Sonne lässt sich nur vereinzelt mal kurz blicken. Wir sind mittlerweile routiniert in unseren Abläufen – Frühstück, packen, Boot laden. Heute steht ein langes Stück bevor. Wir wollen mindestens bis Dano 15 zurück – also die Strecke, für die wir hinzu drei Tage benötigt haben, an einem Tag schaffen. Es ist wesentlich kühler beim paddeln aber nicht kalt. Wir kommen gut voran, auch wenn Sebastian mitunter sehr zu kämpfen hat, das Boot zu steuern, merkt man, dass er es immer besser beherrscht. Tatsächlich paddeln wir ohne irgendwo Pause zu machen ungefähr zwei Stunden durch und kommen nach etwa 10 km wieder an Dano 15 bzw. 16 an. Beide Danos sind belegt, aber wir wissen noch, dass es am Dano 15 eine zweite Feuerstelle gibt. Das ist unsere. Wir sind beide ziemlich ko aber erst muss das Lager stehen. Also ausladen (zum Glück ist die „Fresstonne“ mittlerweile merklich leichter), Zelt aufbauen, Feuer machen, Kaffee kochen… . Wir wärmen erstmal die restlichen Nudeln auf. Die Sonne lässt sich immer mal wieder blicken und es ist wieder etwas wärmer geworden. Danach wird in der Hängematte gechillt. Wir müssen aber nochmal los, Feuerholz sammeln. Der Verbrauch an dieser Stelle ist recht hoch, der Platz bzw. die Insel allgemein, ist sehr beliebt und dementsprechend abgegrast ist die Insel. Wir finden aber noch genug für unser Abendessen. Es gibt noch einmal Bratkartoffeln mit den letzten Kartoffeln. Da wir mittags schon Nudeln hatten, reicht es aus.
Nachdem den ganzen Tag kaum Sonne da war, macht diese am Abendhimmel noch ein herrliches Spektakel. Die Farben sind einfach extrem intensiv und verzaubern die Landschaft.

Freitag, 20.5.
Wir wollen heute noch ein Stückchen näher ran ans Camp in Höglund. Eigentlich wollen wir nochmal zu unserem ersten Lagerplatz. Nach dem Frühstück packen wir wie gewohnt zusammen und ziehen los. Aber heute sind sehr viele Kanus unterwegs – scheinbar haben alle die Idee, am letzten Tag schon in Zielnähe zu campen. Unser Lagerplatz ist leider belegt aber gegenüber finden wir noch eine tolle Stelle, die kein offizielles Dano ist aber von vorherigen Nutzern gut präpariert wurde. Wir spannen wieder die Plane als Regenschutz. Es ist kühler als an den vergangen Tagen und der Wind tut sein übriges. Sebastian ist schon damit beschäftigt, einen Teil der Ausrüstung zu säubern. Später bekommen wir noch Besuch. Arne vom Scandtrack-Team kommt für ein kleines Interview zu Besuch. Eine schöne Abwechslung, einige aha-Effekte und einfach eine nette Gesprächsatmosphäre lassen das ganze viel länger dauern als ursprünglich geplant. Unser Abendessen ist die Pilzpfanne mit Reis, das letzte noch verfügbare Essen unserer Tonne (von den Linsen abgesehen). Die Sonne lässt sich nicht mehr blicken und so gehen wir heute etwas früher ins Bett.
Samstag, 21.5.
Wir schlafen lange und werden von den Geräuschen der ersten Paddler geweckt, die heute neu angekommen sind. Wir haben noch viel Zeit, es sind nur 2 km zu paddeln und vor 14 Uhr müssen wir ja nicht da sein. Also trödeln wir rum und packen ganz gemächlich unsere Sachen zusammen. Es ist kalt und windig, nicht so wellig wie am ersten Tag aber ungemütlich. Die Neuankömlinge tun mir leid – der Wetterbericht für die kommende Woche ist wesentlich schlechter als wir es getroffen hatten. Insgesamt hatten wir ja sehr viel Glück, viel Sonne, keine Mücken, nachts zwar kalt aber erträglich. Ein wunderschöner Urlaub neigt sich dem Ende zu.
Irgendwann müssen wir dann doch unser Camp abbauen und uns zum Zielpunkt bewegen. Am Strand angekommen wird das Boot gereinigt und die Ausrüstung sortiert und abgegeben. Alles läuft wieder sehr geordnet ab, das Scandtrack-Team ist durchweg entspannt, gut gelaunt, freundlich und hilfsbereit. Die anschließende warme Dusche ist sehr willkommen. Schließlich ist alles erledigt und wir warten gemeinsam mit den anderen auf den Bus. Mit den Bekanntschaften der Hinfahrt werden die Erlebnisse ausgetauscht. Alle hatten eine schöne Zeit und die Strecken und Erlebnisse waren doch sehr unterschiedlich. Gegen 8 startet dann der Bus in Richtung Heimat. Ein bisschen traurig sind wir, weil die Zeit so schnell verging – aber wir wissen, wir kommen wieder.

Verfasser: Kerstin L., Juni 2022
geschrieben October 2022, Sebastian W.179 mal gelesen

Schweden Kanutour 2022
Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe ein Youtubevideo erstellt von der tollen Reise (siehe Link unten).
Ich habe leider nicht die richtige gebuchte Reise gefunden!
Wir hatten die 5 Tagestour durch Tiomilaskogen (Reisecode: 72-01-0)
Ich hoffe das passt so, wie ich das gemacht habe!

Vielen Dank für die richtig tolle Erfahrung und bis bald wieder,
Basti ...› weiterlesen
Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe ein Youtubevideo erstellt von der tollen Reise (siehe Link unten).
Ich habe leider nicht die richtige gebuchte Reise gefunden!
Wir hatten die 5 Tagestour durch Tiomilaskogen (Reisecode: 72-01-0)
Ich hoffe das passt so, wie ich das gemacht habe!

Vielen Dank für die richtig tolle Erfahrung und bis bald wieder,
Basti
geschrieben October 2022, Bastian S.106 mal gelesen

Eine Woche Leben am und vom Stora Lee. Scandtrack
Hi Leute,

anbei mein Video über unsere diesjährige Nordmarken-Kanutour.

Viel Freude dabei,

Euer Marc-Peter ...› weiterlesen
Hi Leute,

anbei mein Video über unsere diesjährige Nordmarken-Kanutour.

Viel Freude dabei,

Euer Marc-Peter
geschrieben October 2022, Marc-Peter S.81 mal gelesen

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