Reiseberichte
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Kanutour auf eigener Insel mit Freunden
9tägige Kanutour auf der eigenen Insel Nr 5
Die Reise nach Schweden vom 10.6 bis 19.6.2022

Vorneweg etwas,
unsere Planung für diesen Urlaub war ja schon nach dem 2019er Trip im Kalender vorgemerkt.
Coronabedingt wurde es immer um 1 Jahr verschoben (2020 und 2021),
jedes Mal kurz vor der Reise.

Wir sind 6 outdoorbegeisterte Freunde, und kennen uns schon länger. Für uns fiel die Anreise mit dem Bus aus, ...› weiterlesen
9tägige Kanutour auf der eigenen Insel Nr 5
Die Reise nach Schweden vom 10.6 bis 19.6.2022

Vorneweg etwas,
unsere Planung für diesen Urlaub war ja schon nach dem 2019er Trip im Kalender vorgemerkt.
Coronabedingt wurde es immer um 1 Jahr verschoben (2020 und 2021),
jedes Mal kurz vor der Reise.

Wir sind 6 outdoorbegeisterte Freunde, und kennen uns schon länger. Für uns fiel die Anreise mit dem Bus aus, da uns es 2018 gar nicht gefallen hatte.
Es musste doch irgendwie funktionieren nach Schweden zu kommen ohne Bus. Also nur durch eigene Anreise. Incl allem Werkzeug, Verpflegung und Unterkunft.

10.06. Marcial aus Basel, Markus aus Heilbronn, Kai aus Finsterwalde und Phil und Roberto aus Meiningen trafen uns bei Andy ein in Holstein. Dort beluden wir einen gemieteten Vito.
Hier wurde auch das Gepäck gewogen(wie im Bus)! Das Beladen und verstauen ging zackig voran, kein Quadratzentimeter wurden vergeudet an Stauraum.
Nach einem kräftigen Chili con Carne machten wir uns auf dem Weg zum Schiffsterminal nach Travemünde. Nach gefühlten Stunden warten(2 Stunden genau), ging es los und ab ins Schiff.
Später an der Reling wurde noch die Abfahrt genossen, da ja außer Andy, alles Landeier sind. Ab in die Kajüten und erholt über Nacht nach Trelleborg geschippert.

11.06. Geweckt wurden wir mit der freundlichen Stimme des Kapitäns, "Katzenwäsche", dann alles schnell verstaut und ab ins Auto. Ab auf die Autobahn, Richtung Camp von Scantrac.
Nach kurzem Tankstopp in Uddevalla war es nicht mehr weit ans Ziel. Im Camp angekommen wurden wir freundlich empfangen und haben dann unsere Ausrüstung gekriegt. Viel war es ja eh nicht,
Paddel, Schwimmwesten und Kanus, den Rest hatten wir selber mitgenommen. Aus unseren 3 Kanus haben wir einen Trimaran(die 3 Kanus verbunden) gebaut.
Trotz 3 Kanus bekamen wir nicht alles mitgenommen. Kurzer Entschluss, später oder am nächsten Tag nochmal fahren.
Nach 45 Min. paddeln waren wir dann auf der uns geliebten und bekannten Insel. Da der Wetterbericht für den nächsten Tag Wind bringen sollten,
bauten wir schnell die Zelte auf und fuhren nochmal zurück, um die restlichen Sachen zu holen. Abends gab es noch Bratwürste und Steaks vom Grill als Abschluss vom Reisetag.
Da es gefühlt nicht dunkel wurde, sind noch einige tolle Fotos vom Sonnenuntergang gemacht worden.

12.6. Nach einer entspannten Nacht und einem tollen Ausblick von unserer Sitzecke aus zum See, frühstückten wir, Rührei mit Speck und Zwiebeln und einem Pott Kaffee(Cappuccino).
Da ja jeder von uns zu Hause sicher ist, haben wir eine Übung gemacht, wie man einen Wundverband anlegt. Danach war geplant jeden Tag eine Aufgabe zu machen in der Gruppe.
Die erste war einen Steinturm zu bauen, jeder hat sich der Aufgabe gut gestellt, aber den starken Wind nicht beachtet. Smile.
Abends gab es dann zum Abendbrot Klöße mit Rotkraut und Rouladen, war echt lecker.
Danach am Lagerfeuer wurde noch ein bisschen gequatscht über alles Mögliche und der Sonnenuntergang um halb 12, die Nacht bewundert.

13.06. Ich dachte heute Morgen, es steht kein Baum mehr auf der Insel um unsere Zelte. 2 Freunde schnarchten extrem,
ein Blick aus dem Zelt und ich war mir sicher, dass noch alle Bäume stehen.
Ab zum Frühstück, Speck schneiden für das Rührei. Das gibt Kraft für den Tag. Der Abwasch war gemeinsam schnell erledigt und es begann das genießen.
Relaxen war wieder angesagt, zum Glück hatten wir unsere Sitzkissen dabei, Urlaub halt.
Wir packten die Drohnen aus und es entstanden einige tolle Videos von der Insel und „drumherum“.
Danach entspannte sich jeder selber, ich baute meine Hängematte am Rand der Insel auf, mit einer Tüte Haribo.
Später zum Abendbrot gab es Würstchengulasch mit Reis, leckerer Abschluss zum Tag. Wiedermal zum Sonnenuntergang entstanden einige super Fotos, auch geeignet als Postkarten Motive.
Gleichzeitig zum Sonnenuntergang ging gegenüber der Mond auf. Beides gleichzeitig hatte ich noch nie gesehen, unbeschreiblich schön. Ab ins Zelt, gute Nacht.

14.06. Zelt aufgemacht und gesehen, dass der See sehr ruhig war, also heute versuchen zu angeln.
Einige wollten auf der Insel relaxen, also den Trimaran zu einem Katamaran(3Kanus minus 1Kanu) umgebaut.
Was kommt raus, wenn 3 Angel-Frischlinge versuchen zu angeln, nichts am Hacken nach mehreren Stunden. Aber der Wille was zu fangen war noch groß.
Ich hatte, wie auch immer das passiert war, eine Muschel am Hacken, wie ich sie am Strand von Dänemark Urlaub kenne. Smile.
Wieder zurück auf der Insel war der Plan abends Pizza zu backen. Gesagt, getan, der Pizzaofen, den ich mal aus Langeweile 2019 gebaut hatte, wurden langsam angeheizt.
Danach hatte Andy das Abendbrot wieder parat für alle gemacht und dann stand die Entscheidung, dass es abends keine Pizza mehr braucht im Bauch!!
Die Rouladen füllten den hungrigen Bauch später am Abend. Wie jeden Abend waren es schöne Gespräche am Lagerfeuer.
Gleichzeitig machte auch der Flachmann seine Runde ums Lagerfeuer.
Wiedermal einige Fotos gemacht, mit dem Steinturm als Ausblick aus dem Zelt, gute Nacht.

15.06. Nach einem kräftigen Frühstück mit Zwiebeln, Speck und einem Pott Kaffee, stand die Entscheidung heute zum Autofriedhof zu paddeln.
Der Weg dahin war schnell gefunden und nach einigen Minuten Fußweg waren wir dort angekommen. Wer das noch nicht selber gesehen, glaubt es nicht.
Soweit man im zugewachsenem Wald sehen kann, verrostete Autos überall. Echt beeindruckend.
Nach einer großen Runde um den Friedhof, versuchten wir nochmal unser Angelglück herauszufordern. Wiedermal vergebens, 3. Tag nichts am Haken.
Beim Zurückpaddeln kämpften wir sehr gegen die Wellen an, schafften es aber noch gut auf unsere Insel. Zur Stärkung Abends gab es gefüllte Paprika zum Abendbrot von Andy.
Gleich danach kam noch ein Anruf von der Nachbarinsel, dass ein Kanufahrer verschollen ist. Wir, die Drohnen gestartet, um nachzuschauen, nichts gesehen.
Notruf zu Scantrac, zwischendurch kam die Information, er sei abgetrieben worden und wurde dann dort mit seinem Kanu ''abgeholt''. Nochmal gut gegangen.
Abends gab es dann die leckeren Pizzas, um halb 12, war ja noch hell. Smile. Das Lagerfeuer ging langsam aus, einige Panorama Fotos gemacht und ab in den Schlafsack.

16.06. Heute war Relaxing. Nach dem Frühstück noch mehr Relaxing. Später versuchten wir es nochmal zu angeln. Wiedermal vergebens, den 4. Tag in Folge.
Ich hatte trotzdem was gefangen, einen toten Krebs, wenigstens mal was am Hacken. Abends gab es Gulasch mit Nudeln, wiedermal lecker.
So langsam kam auch der Termin näher von der baldigen Abreise.

17.06. Wie jeden Morgen, Rührei Mit Speck. Ich hatte mich schon daran gewöhnt und ich werde es sehr vermissen.
Wir machten auch schon eine Tour zum Camp, alles was nicht mehr gebraucht wurde, ging zurück, Müll usw.
Heute packte ich mein Löffel Schnitzzeug aus und versuchte eine Errinnerung an die Reise zu schaffen, ich glaube, ist mir gelungen.
Als ich nach eienem Nickerchen zum Lagerfeuer zurückkahm, sah ich schon das Unheil. Mein Bruder wollte auch schnitzen... .
Einen blutverschmierten rohen Löffel hatte er gefertigt. Nix passiert, waren nur leichte Krazer.
Abends begann es zu regnen und wir verkrochen uns ins Küchenzelt, dort gab es Linseneintopf.
Sowas geht nur am letzten Tag. So langsam musste auch alles zusammengepackt sein. Der Flachmann machte zum letzten mal seine Runde.

18.06. Nach dem Motto ,,Der frühe Vogel fängt den Wurm``, ging der Abbau der Zelte vorran. Heute mal ohne Kaffee und Rührei.
Wieder alle 3 Kanus zu unserem Trimaran zusammengebaut, alles verladen, 45 min zurück bei bestem Paddelwetter. Im Camp angekommen,
wurde alles abgegeben und beim freundlichem Scantrac-Team sich bis nächstes Jahr verabschiedet. Auf dem Rückweg noch eine Verabredung bei Gitta,
denn da gab es eine Führung durch die Werkstatt. Zimttaschen und Kaffee schmeckten lecker, zumal die Sitzecke eine Rückenlehne hatte,
nach einer Woche wieder anlehnen , den Rücken entlasten. Zurück in Trelleborg, Auto verladen und dann das Capitäns-Menü genossen.

Es war eine sehr schöne Zeit in Schweden und wir werden es auf jeden Fall wiederholen.

Mit freundlichen Grüssen,
Roberto Mankowski
geschrieben August 2022, Roberto M.8 mal gelesen
Kanutour auf eigener Insel mit Freunden
9tägige Kanutour auf der eigenen Insel Nr 5
Die Reise nach Schweden vom 10.6 bis 19.6.2022

Vorneweg etwas,
unsere Planung für diesen Urlaub war ja schon nach dem 2019er Trip im Kalender vorgemerkt.
Coronabedingt wurde es immer um 1 Jahr verschoben (2020 und 2021),
jedes Mal kurz vor der Reise.

Wir sind 6 outdoorbegeisterte Freunde, und kennen uns schon länger. Für uns fiel die Anreise mit dem Bus aus, ...› weiterlesen
9tägige Kanutour auf der eigenen Insel Nr 5
Die Reise nach Schweden vom 10.6 bis 19.6.2022

Vorneweg etwas,
unsere Planung für diesen Urlaub war ja schon nach dem 2019er Trip im Kalender vorgemerkt.
Coronabedingt wurde es immer um 1 Jahr verschoben (2020 und 2021),
jedes Mal kurz vor der Reise.

Wir sind 6 outdoorbegeisterte Freunde, und kennen uns schon länger. Für uns fiel die Anreise mit dem Bus aus, da uns es 2018 gar nicht gefallen hatte.
Es musste doch irgendwie funktionieren nach Schweden zu kommen ohne Bus. Also nur durch eigene Anreise. Incl allem Werkzeug, Verpflegung und Unterkunft.

10.06. Marcial aus Basel, Markus aus Heilbronn, Kai aus Finsterwalde und Phil und Roberto aus Meiningen trafen uns bei Andy ein in Holstein. Dort beluden wir einen gemieteten Vito.
Hier wurde auch das Gepäck gewogen(wie im Bus)! Das Beladen und verstauen ging zackig voran, kein Quadratzentimeter wurden vergeudet an Stauraum.
Nach einem kräftigen Chili con Carne machten wir uns auf dem Weg zum Schiffsterminal nach Travemünde. Nach gefühlten Stunden warten(2 Stunden genau), ging es los und ab ins Schiff.
Später an der Reling wurde noch die Abfahrt genossen, da ja außer Andy, alles Landeier sind. Ab in die Kajüten und erholt über Nacht nach Trelleborg geschippert.

11.06. Geweckt wurden wir mit der freundlichen Stimme des Kapitäns, "Katzenwäsche", dann alles schnell verstaut und ab ins Auto. Ab auf die Autobahn, Richtung Camp von Scantrac.
Nach kurzem Tankstopp in Uddevalla war es nicht mehr weit ans Ziel. Im Camp angekommen wurden wir freundlich empfangen und haben dann unsere Ausrüstung gekriegt. Viel war es ja eh nicht,
Paddel, Schwimmwesten und Kanus, den Rest hatten wir selber mitgenommen. Aus unseren 3 Kanus haben wir einen Trimaran(die 3 Kanus verbunden) gebaut.
Trotz 3 Kanus bekamen wir nicht alles mitgenommen. Kurzer Entschluss, später oder am nächsten Tag nochmal fahren.
Nach 45 Min. paddeln waren wir dann auf der uns geliebten und bekannten Insel. Da der Wetterbericht für den nächsten Tag Wind bringen sollten,
bauten wir schnell die Zelte auf und fuhren nochmal zurück, um die restlichen Sachen zu holen. Abends gab es noch Bratwürste und Steaks vom Grill als Abschluss vom Reisetag.
Da es gefühlt nicht dunkel wurde, sind noch einige tolle Fotos vom Sonnenuntergang gemacht worden.

12.6. Nach einer entspannten Nacht und einem tollen Ausblick von unserer Sitzecke aus zum See, frühstückten wir, Rührei mit Speck und Zwiebeln und einem Pott Kaffee(Cappuccino).
Da ja jeder von uns zu Hause sicher ist, haben wir eine Übung gemacht, wie man einen Wundverband anlegt. Danach war geplant jeden Tag eine Aufgabe zu machen in der Gruppe.
Die erste war einen Steinturm zu bauen, jeder hat sich der Aufgabe gut gestellt, aber den starken Wind nicht beachtet. Smile.
Abends gab es dann zum Abendbrot Klöße mit Rotkraut und Rouladen, war echt lecker.
Danach am Lagerfeuer wurde noch ein bisschen gequatscht über alles Mögliche und der Sonnenuntergang um halb 12, die Nacht bewundert.

13.06. Ich dachte heute Morgen, es steht kein Baum mehr auf der Insel um unsere Zelte. 2 Freunde schnarchten extrem,
ein Blick aus dem Zelt und ich war mir sicher, dass noch alle Bäume stehen.
Ab zum Frühstück, Speck schneiden für das Rührei. Das gibt Kraft für den Tag. Der Abwasch war gemeinsam schnell erledigt und es begann das genießen.
Relaxen war wieder angesagt, zum Glück hatten wir unsere Sitzkissen dabei, Urlaub halt.
Wir packten die Drohnen aus und es entstanden einige tolle Videos von der Insel und „drumherum“.
Danach entspannte sich jeder selber, ich baute meine Hängematte am Rand der Insel auf, mit einer Tüte Haribo.
Später zum Abendbrot gab es Würstchengulasch mit Reis, leckerer Abschluss zum Tag. Wiedermal zum Sonnenuntergang entstanden einige super Fotos, auch geeignet als Postkarten Motive.
Gleichzeitig zum Sonnenuntergang ging gegenüber der Mond auf. Beides gleichzeitig hatte ich noch nie gesehen, unbeschreiblich schön. Ab ins Zelt, gute Nacht.

14.06. Zelt aufgemacht und gesehen, dass der See sehr ruhig war, also heute versuchen zu angeln.
Einige wollten auf der Insel relaxen, also den Trimaran zu einem Katamaran(3Kanus minus 1Kanu) umgebaut.
Was kommt raus, wenn 3 Angel-Frischlinge versuchen zu angeln, nichts am Hacken nach mehreren Stunden. Aber der Wille was zu fangen war noch groß.
Ich hatte, wie auch immer das passiert war, eine Muschel am Hacken, wie ich sie am Strand von Dänemark Urlaub kenne. Smile.
Wieder zurück auf der Insel war der Plan abends Pizza zu backen. Gesagt, getan, der Pizzaofen, den ich mal aus Langeweile 2019 gebaut hatte, wurden langsam angeheizt.
Danach hatte Andy das Abendbrot wieder parat für alle gemacht und dann stand die Entscheidung, dass es abends keine Pizza mehr braucht im Bauch!!
Die Rouladen füllten den hungrigen Bauch später am Abend. Wie jeden Abend waren es schöne Gespräche am Lagerfeuer.
Gleichzeitig machte auch der Flachmann seine Runde ums Lagerfeuer.
Wiedermal einige Fotos gemacht, mit dem Steinturm als Ausblick aus dem Zelt, gute Nacht.

15.06. Nach einem kräftigen Frühstück mit Zwiebeln, Speck und einem Pott Kaffee, stand die Entscheidung heute zum Autofriedhof zu paddeln.
Der Weg dahin war schnell gefunden und nach einigen Minuten Fußweg waren wir dort angekommen. Wer das noch nicht selber gesehen, glaubt es nicht.
Soweit man im zugewachsenem Wald sehen kann, verrostete Autos überall. Echt beeindruckend.
Nach einer großen Runde um den Friedhof, versuchten wir nochmal unser Angelglück herauszufordern. Wiedermal vergebens, 3. Tag nichts am Haken.
Beim Zurückpaddeln kämpften wir sehr gegen die Wellen an, schafften es aber noch gut auf unsere Insel. Zur Stärkung Abends gab es gefüllte Paprika zum Abendbrot von Andy.
Gleich danach kam noch ein Anruf von der Nachbarinsel, dass ein Kanufahrer verschollen ist. Wir, die Drohnen gestartet, um nachzuschauen, nichts gesehen.
Notruf zu Scantrac, zwischendurch kam die Information, er sei abgetrieben worden und wurde dann dort mit seinem Kanu ''abgeholt''. Nochmal gut gegangen.
Abends gab es dann die leckeren Pizzas, um halb 12, war ja noch hell. Smile. Das Lagerfeuer ging langsam aus, einige Panorama Fotos gemacht und ab in den Schlafsack.

16.06. Heute war Relaxing. Nach dem Frühstück noch mehr Relaxing. Später versuchten wir es nochmal zu angeln. Wiedermal vergebens, den 4. Tag in Folge.
Ich hatte trotzdem was gefangen, einen toten Krebs, wenigstens mal was am Hacken. Abends gab es Gulasch mit Nudeln, wiedermal lecker.
So langsam kam auch der Termin näher von der baldigen Abreise.

17.06. Wie jeden Morgen, Rührei Mit Speck. Ich hatte mich schon daran gewöhnt und ich werde es sehr vermissen.
Wir machten auch schon eine Tour zum Camp, alles was nicht mehr gebraucht wurde, ging zurück, Müll usw.
Heute packte ich mein Löffel Schnitzzeug aus und versuchte eine Errinnerung an die Reise zu schaffen, ich glaube, ist mir gelungen.
Als ich nach eienem Nickerchen zum Lagerfeuer zurückkahm, sah ich schon das Unheil. Mein Bruder wollte auch schnitzen... .
Einen blutverschmierten rohen Löffel hatte er gefertigt. Nix passiert, waren nur leichte Krazer.
Abends begann es zu regnen und wir verkrochen uns ins Küchenzelt, dort gab es Linseneintopf.
Sowas geht nur am letzten Tag. So langsam musste auch alles zusammengepackt sein. Der Flachmann machte zum letzten mal seine Runde.

18.06. Nach dem Motto ,,Der frühe Vogel fängt den Wurm``, ging der Abbau der Zelte vorran. Heute mal ohne Kaffee und Rührei.
Wieder alle 3 Kanus zu unserem Trimaran zusammengebaut, alles verladen, 45 min zurück bei bestem Paddelwetter. Im Camp angekommen,
wurde alles abgegeben und beim freundlichem Scantrac-Team sich bis nächstes Jahr verabschiedet. Auf dem Rückweg noch eine Verabredung bei Gitta,
denn da gab es eine Führung durch die Werkstatt. Zimttaschen und Kaffee schmeckten lecker, zumal die Sitzecke eine Rückenlehne hatte,
nach einer Woche wieder anlehnen , den Rücken entlasten. Zurück in Trelleborg, Auto verladen und dann das Capitäns-Menü genossen.

Es war eine sehr schöne Zeit in Schweden und wir werden es auf jeden Fall wiederholen.

Mit freundlichen Grüssen,
Roberto Mankowski
geschrieben August 2022, Roberto M.8 mal gelesen

Scandtrack Kanutour Schweden 2022
Hallo liebes Scandtrack-Team,

unten findet ihr den Link zu unserem Video über unsere Kanutour in Schweden 2022 in Nordmarken.

Herzliche Grüße
Janika ...› weiterlesen
Hallo liebes Scandtrack-Team,

unten findet ihr den Link zu unserem Video über unsere Kanutour in Schweden 2022 in Nordmarken.

Herzliche Grüße
Janika
geschrieben August 2022, Janika M.6 mal gelesen

Der perfekte Auftakt unserer 3-wöchigen Reise
9 Tage Kanutour im Naturreservat Glaskogen

Am Ende eines jeden „Tagesblocks“ haben wir die Hardfacts zum Thema Wetter und Essen für Euch. Außerdem sind noch Tipps extra im Text gekennzeichnet, sodass ihr diesen entweder ausführlich lesen oder nur Überfliegen könnt :)
Viel Spaß mit unserem Reisebericht, Elena & Falk

Anreise (Freitag, 15.07.2022)
Die Kanutour mit Scantrack sollte der Auftakt unserer 3-w ...› weiterlesen
9 Tage Kanutour im Naturreservat Glaskogen

Am Ende eines jeden „Tagesblocks“ haben wir die Hardfacts zum Thema Wetter und Essen für Euch. Außerdem sind noch Tipps extra im Text gekennzeichnet, sodass ihr diesen entweder ausführlich lesen oder nur Überfliegen könnt :)
Viel Spaß mit unserem Reisebericht, Elena & Falk

Anreise (Freitag, 15.07.2022)
Die Kanutour mit Scantrack sollte der Auftakt unserer 3-wöchigen Schwedenreise sein. Daher mussten wir natürlich mobil sein und sind demnach auf eigene Faust mit dem Auto angereist. Aus Baden-Württemberg kommend ging es morgens gegen 7 Uhr los in Richtung Kiel. Um 18:45 Uhr wurde abgelegt und die Ankunft in Göteborg war für 9 Uhr morgens geplant. Die Fährfahrt wurde praktischerweise direkt von Scantrack organisiert, was wir nur empfehlen können.
*TIPP* Fähre: Über Scantrack haben wir eine Zweibett-Kabine gebucht- sehr zu empfehlen, denn wir waren nach der weiten Anreise echt müde und froh darüber, schlafen zu können. Eine Innenkabine tut es übrigens vollkommen…beim Ab- und Anlegen ist man eh auf dem Deck.

Tag 1 – Ankunft im Outdoorcamp Glaskogen (Samstag, 16.07.2022)
In Göteborg angekommen, hat sich das „Auschecken“ von der Fähre etwas gezogen. So sind wir schon mit einer Stunde Verspätung losgefahren. Statt um 13 Uhr kamen wir letztendlich nach einer etwas nervenaufreibenden letzten Stunde gegen 15:15 Uhr im Camp an. Leider haben wir die Anleitung im Heft wohl etwas missverstanden und sind quasi am Camp vorbeigefahren…

*TIPP* Thema Anreise: Wenn man von der „falschen“ Seite zum Camping Glaskogen einfährt, übersieht man das Scantrack-Schild leicht bzw. es ist nicht sichtbar. Sobald ihr den Campingplatz, Tourismus-Info (rote Gebäude usw.) seht, seid ihr ganz nah- nicht wieder davon weg fahren Very Happy)
Nach einem Telefonat mit Laura haben wir die GPS-Koordinaten zugesendet bekommen und dann letztendlich auch das „heilige“ rote Zelt gefunden- danke nochmal Wink

*TIPP* Thema Gepäck: wir empfehlen zuhause bereits alles „thematisch“ in einzelne wasserdichte Packsäcke zu verpacken. So konnten wir vor Ort einfach die kleinen Packsäcke in die beiden großen Packsäcke von Scantrack einpacken und hatten keinerlei Platz- und Zeitprobleme. Was nicht in den roten Packsack passte, war ja eh wasserdicht und konnte auch so im Kanu mitgenommen werden. Dadurch konnten wir nach der Übergabe der Ausrüstung auch ziemlich schnell los.
Am ersten Tag haben wir uns nach 4 km paddeln auf dem Stora Gla recht schnell nach einem Zeltplatz umgeschaut, gekocht, uns einen Überblick über das Essenspaket verschafft, und haben müde wie wir waren sehr früh die erste Nacht im Zelt begonnen.
*TIPP* Thema Essen: Wir haben als Nicht-Vegetarier das Vegetarische Paket gebucht. Die Inhalte haben uns mehr angesprochen. Dieses Paket haben wir noch ergänzt mit Würstchen aus der Dose, luftgetrockneter Salami, Paprika, Bananen, mehr Äpfeln und weiteren Snacks.

-------- Hardfacts --------
Wetter: sonnig, ruhiges Wasser
Rastplatz: zwischen Bjuranaudden/Orrholmen (siehe Fotos/Karte)
zurückgelegte Strecke: 4 km
Essen: Couscous-Salat mit Saitenwürstchen

Tag 2 – Lektion Nummer 1: das Wetter ist unberechenbar (Sonntag, 17.07.2022)
Der Tag hat herrlich sonnig gestartet. Nach unserem täglichen Frühstück, bestehend aus einem Mix der 3 Müslisorten mit frischem Obst, haben wir einen Ausflug zur Badestelle (Nr. 18 auf der Karte) gemacht. Morgens haben wir auch direkt belegte Brote vorbereitet, damit wir mittags nicht nochmal alles auspacken müssen.
Es ist eine wirklich schöne Ecke. Kurz hatte ich überlegt noch Baden zu gehen, mich dann aber doch dagegen entschieden. Stattdessen sind wir losgepaddelt, um einen Rastplatz zu suchen. Wie sich herausstellte war das gut so, denn kaum waren wir auf dem Wasser, wurde es plötzlich sehr windig.
Innerhalb von 10 Minuten hatte das Wetter umgeschlagen, sodass die Fahrt sehr schwer wurde und uns durch die Wellen schon teilweise Wasser ins Kanu schwappte. Der Rastplatz Nr. 16 war leider nicht befahrbar, da der Zugang zugewachsen war. Also weiter…mit zunehmendem Wind wurde es wirklich ungemütlich und wir wollten nur noch runter vom Wasser. Da es bis zum Rastplatz Nr. 14 zu weit war, haben wir vorher angelegt und mal wieder „wild“ gecampt.

*TIPP* Thema Feuer an inoffiziellen Rastplätzen: Ehrlich gesagt hatten wir vor immer die Rastplätze anzufahren, aber es kam irgendwie fast nie dazu. Auch wenn wir versucht waren, haben wir die inoffiziell gebaute Feuerstelle nicht genutzt. Jemand hatte diese dort aufgebaut, trotz Verbotsschild. Auch wenn es verlockend ist, solche Stellen dann ebenfalls zu nutzen- tut es bitte nicht! Es gibt Gründe, weshalb nicht wild Feuer gemacht werden soll und das sollte respektiert werden. Wir sind auch ohne Feuer gut ausgekommen und hatten zum Kochen ja den Kocher dabei Wink

Als der Wind etwas nachließ, haben wir unsere Hängematte aufgehängt und noch etwas mit Büchern und Podcast entspannt. Am Abend haben wir nach kurzem Überlegen alles abgebaut und im Vorzelt verstaut…das sollte eine gute Entscheidung gewesen sein.
-------- Hardfacts --------
Wetter: sonnig, warm, später windig
Rastplatz: zwischen Platz 16 und 14, bei Länsöarna (siehe Fotos/Karte)
zurückgelegte Strecke: 12 km
Essen: Kartoffelpfanne mit Tomatenstückchen bzw. Paprika und Kidneybohnen

Tag 3 – Wind, Wind und Regen (Montag, 18.07.2022)
Als wir aufwachten hat es bereits geregnet. Nun waren wir froh am Vorabend unseren inneren Schweinehund besiegt und alles beiseite geräumt zu haben. Bei dem Schmuddelwetter wollten wir etwas Warmes zum Frühstück. Also gab es Porridge mit Bananenscheiben und Nutella.
Den Rest vom Tag war es so windig, dass wir nicht aufs Kanu konnten und stattdessen den aktuellen Platz etwas optimiert haben. Mit dem Tarp haben wir uns einen Windschutz gebaut und direkt dahinter aus Steinen zwei Sitze und einen Tisch gebaut. Danach sind wir noch Beeren fürs Frühstück sammeln gegangen (wenn ihr weiter in den Wald lauft, findet ihr auch Himbeerbüsche).
Da sich das Wetter am Abend etwas beruhigt hatte, konnten wir zum Sonnenuntergang auf die Insel Svältan paddeln und wurden mit tollen Bildern belohnt.
-------- Hardfacts --------
Wetter: windig, morgens Regen, Sonnig
Rastplatz: gleicher Platz wie Tag 2 (siehe Fotos/Karte)
zurückgelegte Strecke: 2 km am Abend
Essen: Krautnudeln

Tag 4 – Sommer, Sonne, Sonnenschein – und eine abgerissene Zeltbefestigung (Dienstag, 19.07.2022)
Nach einem frühen Frühstück sind wir durch unsere kleine Zwangspause voll motiviert in den Tag gestartet und waren bereit für eine größere Tour. Nachdem die Umrundung der Insel Harnäset nicht möglich (Sackgasse) und Rastplatz Nr. 14 belegt war, haben wir uns gegen Mittag bei Rastplatz Nr. 12 ausgebreitet. Endlich konnten wir ein Lagerfeuer machen!
Rastplatz Nr. 12 liegt etwas abgelegen in einer kleinen Bucht, hier fühlt man sich echt etwas allein- hat aber eine super Aussicht und eine tolle Bucht zum Baden. Ab und zu kommen ein paar Wanderer vorbei spaziert. Das Gelände ist sehr weitläufig bzw. es gibt eigentlich nur eine Stelle oberhalb der Schutzhütte an der man ein Zelt aufbauen konnte (wenn auch etwas schief).
Hier ist uns leider beim Auspacken direkt eine Lasche am Innenzelt gerissen, sodass wir von nun an das Zelt mit Hilfe eines Stocks im Boden befestigen und das Innenzelt mit einem schweren Stein in der Ecke beschweren mussten. Improvisation war gefragt!
Am Abend gab es dann die lang ersehnte Pizza…! Ich habe dazu Trockenhefe von zuhause eingepackt und den Pizzateig eine Weile in der Sonne gehen lassen.
Die Pizza hat sich super schnell in der Pfanne ausbacken lassen und war extrem lecker- sehr zu empfehlen!!

*TIPP*: Thema Handyempfang: an den meisten Plätzen hat man ganz guten Empfang. An diesem Rastplatz hatten wir jedoch wirklich absolut kein Netz.
-------- Hardfacts --------
Wetter: Sonnig, warm
Rastplatz: Nr. 12
zurückgelegte Strecke: 15 km
Essen: Pizza

Tag 5 – schöne Ecke mit vielen kleinen Inseln (Mittwoch, 20.07.2022)
Am Morgen haben wir noch die Feuerstelle genutzt, um die Kartoffeln fürs Abendessen vorzukochen. Auf unserer geplanten Insel hatten wir dann nämlich keine Feuerstelle und auf dem Kocher dauert das einfach super lang.
Wir sind an diesem Tag weiter in Richtung der Rastplätze 9 und 10 gefahren und sind dabei an vielen kleinen Inseln vorbeigekommen. Hier und da waren Leute zum Sonnenbaden auf den Inseln, weil es sich super dafür anbietet. Wenn ihr gerne auf Inseln schlafen möchtet oder dort baden, lohnt sich ein Abstecher in diese Ecke definitiv.
Aber Achtung: fahrt hier sehr vorausschauend und habt immer den Blick aufs Wasser gerichtet. Hier kommen immer wieder unerwartet flache Stellen oder große Steine kurz unter der Wasseroberfläche, die ihr besser nicht rammen möchtet…
Nach ein paar Stunden Fahrt hatten wir dann unsere eigene kleine Insel erreicht und unser Zelt aufgeschlagen. Wir können diesen Spot sehr empfehlen- ein ganz tolles Feeling zum „Wohnen“.

*TIPP* Thema Hängematte: Absolut zu empfehlen! Wir haben uns eine Hängematte mit integriertem Moskitonetz von „Overmount“ gekauft. Super leicht anzubringen und für 2 Personen auch gut gemeinsam nutzbar. Es lohnt sich, weil es zwischendurch mal echt gut tut nicht zu stehen, zu sitzen oder flach am Boden zu liegen.
-------- Hardfacts --------
Wetter: Sonnig, warm, windstiller und ruhiger Abend
Rastplatz: Insel Hareholmarna (siehe Fotos/Karte)
zurückgelegte Strecke: 15 km
Essen: Kartoffeln mit Tomaten & Baked Beans

Tag 6 – Unwetter vorausgesagt, Suche nach einem sicheren Platz (Donnerstag, 21.07.2022)
Am Morgen haben wir eine SMS erhalten in der wir vor einem Unwetter am Freitag gewarnt wurden. Somit haben wir schweren Herzens unsere kleine Insel schon wieder verlassen und sind nur ein paar Meter weiter zum Rastplatz Nr. 7 gefahren, um dort ein hoffentlich sicheres Lager für die kommende Nacht aufzuschlagen.

*TIPP* Thema Schutzhütte: während unseres Aufenthaltes gab es hier leider keine Schutzhütte. Holz ist zu genüge weiter hinten im Wald verfügbar, eine Feuerstelle gibt es ebenfalls.
Da wir uns auf einen Unwettertag einstellten, haben wir bereits am Donnerstag Zwiebelbrötchen vorgebacken, die wir am Freitag im Zelt essen konnten.
Am Abend war es noch so mild, dass wir noch spät am Abend eine Runde baden konnten….die Ruhe vor dem Sturm?

*TIPP* Thema Zeltplatz bei Regen: wir haben unser Zelt an einer hoch gelegenen Stelle aufgebaut, sodass das Wasser möglichst überall am Zelt vorbeilaufen kann. Trotzdem ist am Tag darauf beim Unwetter der Zeltboden an einer Stelle etwas nass geworden, aber nur minimal. Wären wir in einer Senke gewesen…
-------- Hardfacts --------
Wetter: Sonnig, mild und schwül
Rastplatz: Nr. 7
zurückgelegte Strecke: 4 km
Essen: Tortellini mit Käsesoße, Erbsen und Möhrchen und Tofu

Tag 7 – Regentag (Freitag, 22.07.2022)
Gegen 5 Uhr morgens begann das Gewitter. Unser Zelt blieb glücklicherweise trocken und wir sind bis 10 Uhr morgens im Zelt verharrt, bevor wir uns direkt vorm Zelteingang eine große Portion Müsli gemacht haben. Am Mittag hatten wir zum Glück unser vorbereitetes Brot und mussten nur noch schnell eine Suppe dazu machen.
Da der Regen irgendwann nachließ konnten wir sogar eine kleine Wanderung machen und uns die Beine vertreten. Dabei haben wir wieder Beeren fürs Frühstück gesammelt. Zuletzt konnten wir sogar noch ein Lagerfeuer am Abend entfachen und so unseren letzten Abend in absoluter Zweisamkeit genießen. Wir waren froh, dass wir uns entschieden hatten die Nacht noch hier zu verbringen und nicht bereits am Freitagabend zurück ins Camp gefahren zu sein.

*TIPP* Thema Ladegerät/Strom: wir haben jeden Morgen die Sonne genutzt und mit Hilfe unseres Solarladepacks die Powerbank aufgeladen. So hatten wir nie Probleme mit dem Handy oder Musikbox aufladen und konnten uns den „Luxus“ leisten Podcasts oder Hörspiele zu hören. Das war vor allem an diesem Regentag super angenehm und gemütlich im Zelt.
-------- Hardfacts --------
Wetter: Dauerregen
Rastplatz: Nr. 7
zurückgelegte Strecke: 0 km
Essen: Suppe, Zwiebelbrötchen, Linseneintopf

Tag 8 – Rückkehr ins Outdoorcamp (Samstag, 23.07.2022)
Am Samstag sind wir gegen 06:15 Uhr aufgestanden. So hatten wir ausreichend Zeit um unser Zelt und das Tarp noch etwas in der Sonne trocknen zu lassen und alles wieder im Kanu zu verstauen.
Nach einem Frühstück am Wasser ging es gegen 08:30 Uhr los in Richtung Outdoorcamp, wo wir gegen 9 Uhr eintrafen. Somit waren wir am Ende unserer eindrucksvollen Kanureise und haben uns auf den Weg nach Stockholm gemacht. Nach 7 Tagen Outdoor erwarteten uns hier ein paar Tage im Hotel- darauf haben wir uns trotz der schönen vergangenen Tage auch irgendwie gefreut
geschrieben August 2022, Elena L.52 mal gelesen
Der perfekte Auftakt unserer 3-wöchigen Reise
9 Tage Kanutour im Naturreservat Glaskogen

Am Ende eines jeden „Tagesblocks“ haben wir die Hardfacts zum Thema Wetter und Essen für Euch. Außerdem sind noch Tipps extra im Text gekennzeichnet, sodass ihr diesen entweder ausführlich lesen oder nur Überfliegen könnt :)
Viel Spaß mit unserem Reisebericht, Elena & Falk

Anreise (Freitag, 15.07.2022)
Die Kanutour mit Scantrack sollte der Auftakt unserer 3-w ...› weiterlesen
9 Tage Kanutour im Naturreservat Glaskogen

Am Ende eines jeden „Tagesblocks“ haben wir die Hardfacts zum Thema Wetter und Essen für Euch. Außerdem sind noch Tipps extra im Text gekennzeichnet, sodass ihr diesen entweder ausführlich lesen oder nur Überfliegen könnt :)
Viel Spaß mit unserem Reisebericht, Elena & Falk

Anreise (Freitag, 15.07.2022)
Die Kanutour mit Scantrack sollte der Auftakt unserer 3-wöchigen Schwedenreise sein. Daher mussten wir natürlich mobil sein und sind demnach auf eigene Faust mit dem Auto angereist. Aus Baden-Württemberg kommend ging es morgens gegen 7 Uhr los in Richtung Kiel. Um 18:45 Uhr wurde abgelegt und die Ankunft in Göteborg war für 9 Uhr morgens geplant. Die Fährfahrt wurde praktischerweise direkt von Scantrack organisiert, was wir nur empfehlen können.
*TIPP* Fähre: Über Scantrack haben wir eine Zweibett-Kabine gebucht- sehr zu empfehlen, denn wir waren nach der weiten Anreise echt müde und froh darüber, schlafen zu können. Eine Innenkabine tut es übrigens vollkommen…beim Ab- und Anlegen ist man eh auf dem Deck.

Tag 1 – Ankunft im Outdoorcamp Glaskogen (Samstag, 16.07.2022)
In Göteborg angekommen, hat sich das „Auschecken“ von der Fähre etwas gezogen. So sind wir schon mit einer Stunde Verspätung losgefahren. Statt um 13 Uhr kamen wir letztendlich nach einer etwas nervenaufreibenden letzten Stunde gegen 15:15 Uhr im Camp an. Leider haben wir die Anleitung im Heft wohl etwas missverstanden und sind quasi am Camp vorbeigefahren…

*TIPP* Thema Anreise: Wenn man von der „falschen“ Seite zum Camping Glaskogen einfährt, übersieht man das Scantrack-Schild leicht bzw. es ist nicht sichtbar. Sobald ihr den Campingplatz, Tourismus-Info (rote Gebäude usw.) seht, seid ihr ganz nah- nicht wieder davon weg fahren Very Happy)
Nach einem Telefonat mit Laura haben wir die GPS-Koordinaten zugesendet bekommen und dann letztendlich auch das „heilige“ rote Zelt gefunden- danke nochmal Wink

*TIPP* Thema Gepäck: wir empfehlen zuhause bereits alles „thematisch“ in einzelne wasserdichte Packsäcke zu verpacken. So konnten wir vor Ort einfach die kleinen Packsäcke in die beiden großen Packsäcke von Scantrack einpacken und hatten keinerlei Platz- und Zeitprobleme. Was nicht in den roten Packsack passte, war ja eh wasserdicht und konnte auch so im Kanu mitgenommen werden. Dadurch konnten wir nach der Übergabe der Ausrüstung auch ziemlich schnell los.
Am ersten Tag haben wir uns nach 4 km paddeln auf dem Stora Gla recht schnell nach einem Zeltplatz umgeschaut, gekocht, uns einen Überblick über das Essenspaket verschafft, und haben müde wie wir waren sehr früh die erste Nacht im Zelt begonnen.
*TIPP* Thema Essen: Wir haben als Nicht-Vegetarier das Vegetarische Paket gebucht. Die Inhalte haben uns mehr angesprochen. Dieses Paket haben wir noch ergänzt mit Würstchen aus der Dose, luftgetrockneter Salami, Paprika, Bananen, mehr Äpfeln und weiteren Snacks.

-------- Hardfacts --------
Wetter: sonnig, ruhiges Wasser
Rastplatz: zwischen Bjuranaudden/Orrholmen (siehe Fotos/Karte)
zurückgelegte Strecke: 4 km
Essen: Couscous-Salat mit Saitenwürstchen

Tag 2 – Lektion Nummer 1: das Wetter ist unberechenbar (Sonntag, 17.07.2022)
Der Tag hat herrlich sonnig gestartet. Nach unserem täglichen Frühstück, bestehend aus einem Mix der 3 Müslisorten mit frischem Obst, haben wir einen Ausflug zur Badestelle (Nr. 18 auf der Karte) gemacht. Morgens haben wir auch direkt belegte Brote vorbereitet, damit wir mittags nicht nochmal alles auspacken müssen.
Es ist eine wirklich schöne Ecke. Kurz hatte ich überlegt noch Baden zu gehen, mich dann aber doch dagegen entschieden. Stattdessen sind wir losgepaddelt, um einen Rastplatz zu suchen. Wie sich herausstellte war das gut so, denn kaum waren wir auf dem Wasser, wurde es plötzlich sehr windig.
Innerhalb von 10 Minuten hatte das Wetter umgeschlagen, sodass die Fahrt sehr schwer wurde und uns durch die Wellen schon teilweise Wasser ins Kanu schwappte. Der Rastplatz Nr. 16 war leider nicht befahrbar, da der Zugang zugewachsen war. Also weiter…mit zunehmendem Wind wurde es wirklich ungemütlich und wir wollten nur noch runter vom Wasser. Da es bis zum Rastplatz Nr. 14 zu weit war, haben wir vorher angelegt und mal wieder „wild“ gecampt.

*TIPP* Thema Feuer an inoffiziellen Rastplätzen: Ehrlich gesagt hatten wir vor immer die Rastplätze anzufahren, aber es kam irgendwie fast nie dazu. Auch wenn wir versucht waren, haben wir die inoffiziell gebaute Feuerstelle nicht genutzt. Jemand hatte diese dort aufgebaut, trotz Verbotsschild. Auch wenn es verlockend ist, solche Stellen dann ebenfalls zu nutzen- tut es bitte nicht! Es gibt Gründe, weshalb nicht wild Feuer gemacht werden soll und das sollte respektiert werden. Wir sind auch ohne Feuer gut ausgekommen und hatten zum Kochen ja den Kocher dabei Wink

Als der Wind etwas nachließ, haben wir unsere Hängematte aufgehängt und noch etwas mit Büchern und Podcast entspannt. Am Abend haben wir nach kurzem Überlegen alles abgebaut und im Vorzelt verstaut…das sollte eine gute Entscheidung gewesen sein.
-------- Hardfacts --------
Wetter: sonnig, warm, später windig
Rastplatz: zwischen Platz 16 und 14, bei Länsöarna (siehe Fotos/Karte)
zurückgelegte Strecke: 12 km
Essen: Kartoffelpfanne mit Tomatenstückchen bzw. Paprika und Kidneybohnen

Tag 3 – Wind, Wind und Regen (Montag, 18.07.2022)
Als wir aufwachten hat es bereits geregnet. Nun waren wir froh am Vorabend unseren inneren Schweinehund besiegt und alles beiseite geräumt zu haben. Bei dem Schmuddelwetter wollten wir etwas Warmes zum Frühstück. Also gab es Porridge mit Bananenscheiben und Nutella.
Den Rest vom Tag war es so windig, dass wir nicht aufs Kanu konnten und stattdessen den aktuellen Platz etwas optimiert haben. Mit dem Tarp haben wir uns einen Windschutz gebaut und direkt dahinter aus Steinen zwei Sitze und einen Tisch gebaut. Danach sind wir noch Beeren fürs Frühstück sammeln gegangen (wenn ihr weiter in den Wald lauft, findet ihr auch Himbeerbüsche).
Da sich das Wetter am Abend etwas beruhigt hatte, konnten wir zum Sonnenuntergang auf die Insel Svältan paddeln und wurden mit tollen Bildern belohnt.
-------- Hardfacts --------
Wetter: windig, morgens Regen, Sonnig
Rastplatz: gleicher Platz wie Tag 2 (siehe Fotos/Karte)
zurückgelegte Strecke: 2 km am Abend
Essen: Krautnudeln

Tag 4 – Sommer, Sonne, Sonnenschein – und eine abgerissene Zeltbefestigung (Dienstag, 19.07.2022)
Nach einem frühen Frühstück sind wir durch unsere kleine Zwangspause voll motiviert in den Tag gestartet und waren bereit für eine größere Tour. Nachdem die Umrundung der Insel Harnäset nicht möglich (Sackgasse) und Rastplatz Nr. 14 belegt war, haben wir uns gegen Mittag bei Rastplatz Nr. 12 ausgebreitet. Endlich konnten wir ein Lagerfeuer machen!
Rastplatz Nr. 12 liegt etwas abgelegen in einer kleinen Bucht, hier fühlt man sich echt etwas allein- hat aber eine super Aussicht und eine tolle Bucht zum Baden. Ab und zu kommen ein paar Wanderer vorbei spaziert. Das Gelände ist sehr weitläufig bzw. es gibt eigentlich nur eine Stelle oberhalb der Schutzhütte an der man ein Zelt aufbauen konnte (wenn auch etwas schief).
Hier ist uns leider beim Auspacken direkt eine Lasche am Innenzelt gerissen, sodass wir von nun an das Zelt mit Hilfe eines Stocks im Boden befestigen und das Innenzelt mit einem schweren Stein in der Ecke beschweren mussten. Improvisation war gefragt!
Am Abend gab es dann die lang ersehnte Pizza…! Ich habe dazu Trockenhefe von zuhause eingepackt und den Pizzateig eine Weile in der Sonne gehen lassen.
Die Pizza hat sich super schnell in der Pfanne ausbacken lassen und war extrem lecker- sehr zu empfehlen!!

*TIPP*: Thema Handyempfang: an den meisten Plätzen hat man ganz guten Empfang. An diesem Rastplatz hatten wir jedoch wirklich absolut kein Netz.
-------- Hardfacts --------
Wetter: Sonnig, warm
Rastplatz: Nr. 12
zurückgelegte Strecke: 15 km
Essen: Pizza

Tag 5 – schöne Ecke mit vielen kleinen Inseln (Mittwoch, 20.07.2022)
Am Morgen haben wir noch die Feuerstelle genutzt, um die Kartoffeln fürs Abendessen vorzukochen. Auf unserer geplanten Insel hatten wir dann nämlich keine Feuerstelle und auf dem Kocher dauert das einfach super lang.
Wir sind an diesem Tag weiter in Richtung der Rastplätze 9 und 10 gefahren und sind dabei an vielen kleinen Inseln vorbeigekommen. Hier und da waren Leute zum Sonnenbaden auf den Inseln, weil es sich super dafür anbietet. Wenn ihr gerne auf Inseln schlafen möchtet oder dort baden, lohnt sich ein Abstecher in diese Ecke definitiv.
Aber Achtung: fahrt hier sehr vorausschauend und habt immer den Blick aufs Wasser gerichtet. Hier kommen immer wieder unerwartet flache Stellen oder große Steine kurz unter der Wasseroberfläche, die ihr besser nicht rammen möchtet…
Nach ein paar Stunden Fahrt hatten wir dann unsere eigene kleine Insel erreicht und unser Zelt aufgeschlagen. Wir können diesen Spot sehr empfehlen- ein ganz tolles Feeling zum „Wohnen“.

*TIPP* Thema Hängematte: Absolut zu empfehlen! Wir haben uns eine Hängematte mit integriertem Moskitonetz von „Overmount“ gekauft. Super leicht anzubringen und für 2 Personen auch gut gemeinsam nutzbar. Es lohnt sich, weil es zwischendurch mal echt gut tut nicht zu stehen, zu sitzen oder flach am Boden zu liegen.
-------- Hardfacts --------
Wetter: Sonnig, warm, windstiller und ruhiger Abend
Rastplatz: Insel Hareholmarna (siehe Fotos/Karte)
zurückgelegte Strecke: 15 km
Essen: Kartoffeln mit Tomaten & Baked Beans

Tag 6 – Unwetter vorausgesagt, Suche nach einem sicheren Platz (Donnerstag, 21.07.2022)
Am Morgen haben wir eine SMS erhalten in der wir vor einem Unwetter am Freitag gewarnt wurden. Somit haben wir schweren Herzens unsere kleine Insel schon wieder verlassen und sind nur ein paar Meter weiter zum Rastplatz Nr. 7 gefahren, um dort ein hoffentlich sicheres Lager für die kommende Nacht aufzuschlagen.

*TIPP* Thema Schutzhütte: während unseres Aufenthaltes gab es hier leider keine Schutzhütte. Holz ist zu genüge weiter hinten im Wald verfügbar, eine Feuerstelle gibt es ebenfalls.
Da wir uns auf einen Unwettertag einstellten, haben wir bereits am Donnerstag Zwiebelbrötchen vorgebacken, die wir am Freitag im Zelt essen konnten.
Am Abend war es noch so mild, dass wir noch spät am Abend eine Runde baden konnten….die Ruhe vor dem Sturm?

*TIPP* Thema Zeltplatz bei Regen: wir haben unser Zelt an einer hoch gelegenen Stelle aufgebaut, sodass das Wasser möglichst überall am Zelt vorbeilaufen kann. Trotzdem ist am Tag darauf beim Unwetter der Zeltboden an einer Stelle etwas nass geworden, aber nur minimal. Wären wir in einer Senke gewesen…
-------- Hardfacts --------
Wetter: Sonnig, mild und schwül
Rastplatz: Nr. 7
zurückgelegte Strecke: 4 km
Essen: Tortellini mit Käsesoße, Erbsen und Möhrchen und Tofu

Tag 7 – Regentag (Freitag, 22.07.2022)
Gegen 5 Uhr morgens begann das Gewitter. Unser Zelt blieb glücklicherweise trocken und wir sind bis 10 Uhr morgens im Zelt verharrt, bevor wir uns direkt vorm Zelteingang eine große Portion Müsli gemacht haben. Am Mittag hatten wir zum Glück unser vorbereitetes Brot und mussten nur noch schnell eine Suppe dazu machen.
Da der Regen irgendwann nachließ konnten wir sogar eine kleine Wanderung machen und uns die Beine vertreten. Dabei haben wir wieder Beeren fürs Frühstück gesammelt. Zuletzt konnten wir sogar noch ein Lagerfeuer am Abend entfachen und so unseren letzten Abend in absoluter Zweisamkeit genießen. Wir waren froh, dass wir uns entschieden hatten die Nacht noch hier zu verbringen und nicht bereits am Freitagabend zurück ins Camp gefahren zu sein.

*TIPP* Thema Ladegerät/Strom: wir haben jeden Morgen die Sonne genutzt und mit Hilfe unseres Solarladepacks die Powerbank aufgeladen. So hatten wir nie Probleme mit dem Handy oder Musikbox aufladen und konnten uns den „Luxus“ leisten Podcasts oder Hörspiele zu hören. Das war vor allem an diesem Regentag super angenehm und gemütlich im Zelt.
-------- Hardfacts --------
Wetter: Dauerregen
Rastplatz: Nr. 7
zurückgelegte Strecke: 0 km
Essen: Suppe, Zwiebelbrötchen, Linseneintopf

Tag 8 – Rückkehr ins Outdoorcamp (Samstag, 23.07.2022)
Am Samstag sind wir gegen 06:15 Uhr aufgestanden. So hatten wir ausreichend Zeit um unser Zelt und das Tarp noch etwas in der Sonne trocknen zu lassen und alles wieder im Kanu zu verstauen.
Nach einem Frühstück am Wasser ging es gegen 08:30 Uhr los in Richtung Outdoorcamp, wo wir gegen 9 Uhr eintrafen. Somit waren wir am Ende unserer eindrucksvollen Kanureise und haben uns auf den Weg nach Stockholm gemacht. Nach 7 Tagen Outdoor erwarteten uns hier ein paar Tage im Hotel- darauf haben wir uns trotz der schönen vergangenen Tage auch irgendwie gefreut
geschrieben August 2022, Elena L.22 mal gelesen

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