Reiseberichte
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Auspannen in der iydllischen Natur Schwedens
Reisebericht Schweden 27.06-08.07.2020
Von: Andreas Kienzler und Benjamin Dietz aus dem Schwarzwald
Unsere Planungen für unsere Schwedentour begannen im Dezember 2019 mit der Motivation einen Männerausflug unter Freunden zu machen und die Natur, als auch das Land Schweden an sich kennenzulernen. Was würde sich hierzu besser eignen, als die Seelandschaft mit dem Kanu zu erkunden. Erste Recherche brachten uns schnell auf die Seite von ...› weiterlesen
Reisebericht Schweden 27.06-08.07.2020
Von: Andreas Kienzler und Benjamin Dietz aus dem Schwarzwald
Unsere Planungen für unsere Schwedentour begannen im Dezember 2019 mit der Motivation einen Männerausflug unter Freunden zu machen und die Natur, als auch das Land Schweden an sich kennenzulernen. Was würde sich hierzu besser eignen, als die Seelandschaft mit dem Kanu zu erkunden. Erste Recherche brachten uns schnell auf die Seite von Scandtrack, dessen Angebot uns überzeugte. Ein richtiger Mix zwischen Naturerlebnis und geringer Infrastruktur wie Toiletten & Co.
Geplant war daher eigentlich eine Woche Kanu-Fahren mit Scandtrack und im Anschluss eine Reise über Götheborg, Oslo und dann noch Stockholm um möglichst viele Facetten der Gegend kennenzulernen.
Nach einem Wechselbad der Gefühle zwischen Reiseabsage und Verschiebung der Reise, bedingt durch die COVID-19 Reisewarnungen und Auflagen, konnten wir mit einer Woche Verspätung die Anreise mit Scandtrack starten und beschränkten uns darauf im Anschluss noch Stockholm zu erkunden und von hier die Heimreise Anzutreten.
Kurze Übersicht unserer Reise:
1.Tag (27.06): Anreise – Freiburg – Hamburg – Scandtrack Bus – Sonnenuntergang bei Helsingborg
2. Tag (28.06): Übergabe Kanu und Ausrüstung – Dano 35 bei Gördsbyn – Opfer an die Wassergötter
3. Tag (29.06): Opfer an die Feuergötter – Tagesziel: Dano 19 Barön begleitet von Schlechtwetter
4. Tag (30.06): Tagesziel Dano 22 gegenüber Karlsland – Ausflug nach Töcksfors
5. Tag (01.07): Ruhetag an Dano 22
6. Tag (02.07): Tagesziel Dano 10 – Hastön mit Tagesausflug nach Bástnäs
7. Tag (03.07): Tagesziel Dano 7 – Guppviksön
8. Tag (04.07): Letztes Tagesziel Dano 17 – Omráden
9. Tag (05.07): Rückgabe Kanu und Übernachtung in Årjäng
10. Tag -13. Tag
(06.07 – 08.07): Stockholm & Heimreise

Rückblickend wurden alle Erwartungen an den Urlaub mehr als erfüllt! Wir hatten Glück mit dem Wetter und durch die COVID-19 Situation waren wahrscheinlich deutlich weniger Menschen in der Gegend unterwegs, wodurch man sich z.T. wirklich alleine in der Natur gefühlt hat und richtig abschalten konnte!
Der Tagesablauf war einfach Klasse:
• Aufstehend und Bad im See nehmen
• Gemütliches Frühstück und Lager zusammenpacken
• Tagesetappe paddeln (Ø15km)
• Lageraufschlagen, Insel erkunden und Seele baumeln lassen.
Tipp am Rande: Wasserschuhe sind Gold wert für einen solchen Trip!

Reiseroute auf der Karte


Erlebnisse auf der Reise
1.Tag (Fr 26.06): Anreise – Freiburg – Hamburg – Scandtrack Bus – Sonnenuntergang bei Helsingborg
Wir begannen unsere Reise mit dem ICE von Freiburg aus um 9 Uhr morgens. Nach der Ankunft in Hamburg und einem Spaziergang durch die Speicherstadt, besichtigten wir die Elbphilharmonie bei strahlendem Sonnenschein. Im Anschluss begossen wir den Urlaubsbeginn bei zwei leckeren Cocktails und einem Abendessen.

Leicht angeheitert haben wir um kurz vor 10 unsere Sachen in den Bus geladen und los ging die knapp 11 stündige Busfahrt. An das dauerhafte Tragen des Mundschutzes gewöhnte man sich relativ schnell und etwas Schlaf hat man doch im Bus gefunden.
Wunderschön war der Sonnenaufgang, den wir zusehen bekommen haben auf der zweiten Fähre während wir von Helsingor nach Helsingborg.

2. Tag (Sa 27.06): Übergabe der Ausrüstung – Dano 35 bei Gördsbyn – Opfer an die Wassergötter
Gegen 11 Uhr kamen wir am Scandtrack Camp bei Lennartsfors an. Unter strickten COVID-19 Maßnahmen haben wir unsere Ausrüstung erhalten und eine kurze Einweisung in Verhaltensregeln an Land und im Kanu bekommen. Leider bestand durch die lange Trockenzeit auch ein Verbot für offenes Feuer, auch an präparierten Feuerstellen.

Nach dem wir unsere sieben Sachen umgepackt haben und der Kurs gesetzt war, paddelten wir los. Unser erstes Tagesziel war das Dano 35 bei Gördsbyn in einem Seitenarm nördlich von Lennartsfors. Wie wir nachträglich feststellen konnten, war dies die optimale Route um das Verhalten des Kanus kennenzulernen. Hier war das Wasser nämlich deutlich ruhiger, als in jedem anderen Teil des Sees den wir erkundet haben.

Das Dano 35 begrüßten wir bei strahlendem Sonnenschein. Unsere erste Tat war ein Opfer an die Wassergötter zu erbringen. Beim Abstellen eines Rucksackes nahmen sie sich eine Flasche Williams Birnen Brand. Wir sind immer noch der Überzeugung, dass uns dieses Opfer das ein oder andere mal zum bessern verholfen hat! Zum Glück hatten wir zwei Flaschen, so dass wir trotzdem täglich unseren Magen desinfizieren konnten. *lach*
Nachdem wir unsere Lager aufgeschlagen hatten, genossen wir die Sonne in der Hängematte

3. Tag (So 28.06): Opfer an die Feuergötter – Tagesziel: Dano 19 Barön begleitet von Schlechtwetter
Bei der ersten Benutzung des Spirituskochers, brannte dabei die Dichtung im Deckel des Spiritusbehälters ab. Glücklicherweise konnten wir aus einem Tempo eine Ersatzdichtung basteln. Nachdem wir uns ein aufwendiges Frühstück mit Pancakes mit angebratener Salami gegönnt hatten, brachen wir unser Lager ab.
Für heute war Regen angesagt, daher verstauten wir alle Sachen regensicher im Kanu. Kurz bevor wir ablegen wollten, begann es zu Donnern.
Als der starke Regen nach 20min nicht abebben wollte, überlegten wir was wir tun sollen. Eine Windschutzhütte hatten wir am Dano 35 nicht gefunden, mit allen Sachen gepackt im Kanu und dem starken Regen hatten wir keinen Schutz vor dem Regen…. außer dem Klohäusschen. Auch wenn es nicht der angenehmste Ort war, wurden wir für die folgenden 1,5h zumindest nicht noch nässer als wir es eh schon waren. Das war auf jeden Fall ein einmaliges Erlebnis, das einem nicht jeden Tag unter kommt…*lach*.
Am Tag der Rückgabe der Kanus, erzählten uns die Scandtrack-Mitarbeiter, dass die Einwohner von Lennartfors der Meinung sind, dass sie so ein Unwetter wie an diesem Tag in den Letzen 10 Jahre nicht erlebt hatten.
Nachdem kein Donnern mehr zuhören war für ca. 15min beschlossen wir uns auf den Weg nach Barön zum Dano 19 zu machen.
Als wir aus dem Seitenarm auf den Foxen abbogen, lernten wir den See zum ersten Mal richtig kennen. Die Wassergötter, noch betrunken vom Willi, zwangen uns einmal sogar zur Notladung am Ufer bei Vikenäset.
Hier durfte ich die Erfahrung machen, dass auch große Felsen (Ø ~1m) nicht zwingend unbeweglich mit dem Boden verankert sind. Beim Absteigen von einem Absatz löste sich der Stein auf dem ich mich abstützte. Geistesgegenwärtig und gedrängt von Andy, dass ich mich weiterbewegen soll, machte ich unten angekommen einen Schritt nach links. Glücklicherweise fiel der große Rongtonktonk auf die rechte Seite um. Glück gehabt!
Nach diesem kurzen Erlebnis, hatte sich die See ausreichend beruhig, wodurch wir unsere heutige Tour fortsetzen konnten. Andy manövrierte uns gelungen durch die relativ unruhige See welche, wie wir am vorletzten Tag erfahren durften, sich trotzdem noch etwas für den Schluss aufhob.
Angekommen auf der Insel Barön, begegneten wir zwei Mitreisenden von Scandtrack aus Essen. Sie hatten es sich hier zum Angeln gemütlich gemacht. Wir ließen den Abend bei einer Terence Hill Pfanne ausklingen und genossen den Blick über die Gegend auf der Anhöhe des Danos.

4. Tag (Mo 29.06): Tagesziel Dano 22 gegenüber Karlsland – Ausflug nach Töcksfors
Am heutigen Tag waren wir uns unsicher, welches Dano wir ansteuern sollen. Ursprünglich war unsere Idee, bis hinter Töcksfors zu paddeln und zum ersten Mal zu Schleusen. Weil wir aber nicht wussten wie das ganze Ablaufen würde, entschieden wir die kleine Insel mit dem Dano 22 anzusteuern. Das Wetter wechselte ständig, jedoch wurden wir von Gewittern und stärkeren Regenschauern verschont.
Am Dano 22 angekommen, gingen wir zum ersten Mal im See baden. Das Wasser war erstaunlich warm und die kurze Auszeit danach in der Hängematte gab uns wieder genug Kraft für einen kleinen Ausflug nach Töcksfors. Wir wollten einen näher Blick auf die Schleuse werfen und die Mall erkunden.
Bei strahlendem Sonnenschein paddelten wir in nur 30 Min nach Töcksfors. Wir besuchten die Mall und erkundeten als einzige Besucher die dortigen Supermärkte und Geschäfte. Das grenzte nahezu an Weltuntergangsstimmung.
Nach einem Spaziergang an die Schleuse, waren wir uns unsicher zu welchen Zeiten die Schleuse besetzt ist und wie wir zahlen können. Daher entschieden wir uns das nächste Etappenziel im Süden von Lennartsfors zu suchen.



5. Tag (Di 30.06): Ruhetag an Dano 22
Seit dem Gewitter am Sonntag, behielten wir die Wetterkarte meiner App immer im Blick. Für Heute waren viele und starke Regenschauer angesagt und evtl. Gewitter. Daher entschlossen wir uns nach drei Tagen paddeln einen Ruhetag einzulegen.
Wir verbrachten den Tag mit Schlafen, gemütlichem kochen und Kartenspielen. Dabei verköstigten wir uns mit schwedischen Chips in tollen Geschmacksrichtungen. Zum Abschluss des Tages sprangen wir nochmal ins Wasser und gingen schwimmen.

6. Tag (Mi 01.07): Tagesziel Dano 10 – Hastön mit Tagesausflug nach Bástnäs
Frisch gestärkt vom Ruhetag, traten wir die Reise Richtung Dano 10 am unteren Zipfel von Hastön an.
Die enge Durchfahrt zwischen Hastön und dem Festland, war ein bezaubernd es Erlebnis. Durch die dicht bewachsenen Hänge links und rechts, die Enge Fahrrinne und dem ruhigen Wasser kam man sich fast wie im Amazonas vor und vergaß für kurze Zeit wo man war.

Am Dano 10 trafen wir auf weitere bekannte aus dem Bus, einem Pärchen aus Leipzig welches schon mehr als vier Mal mit Scandtrack hier war. Sie waren im Begriff aufzubrechen. Zuvor luden sie uns jedoch noch auf einen Kaffee ein. Dabei haben Sie uns den Tipp gegeben, den nahegelegenen Autofriedhof in Bástnäs zu besuchen..

Bástnäs erreicht man vom See aus am einfachsten über die Anlegestelle am westlichen Ufer auf Höhe von Dano 17. Deutlich erkennbar durch eine ausladende Terrasse mit Picknick Bänken.
Von hieraus führt ein breiter Waldweg zum Autofriedhof. Der Waldweg verläuft entlang eines rostbraunen und teilweise schäumenden Flusses.
Nach etwa 10 Min. Laufzeit erreicht sieht man erste Autos in Reihe im Wald geparkt, verrostet, teilweise ausgeschlachtet aus den 30er Jahren.
Auf dem Areal stehen wohl mehr als 1000 Fahrzeuge aus den 30er als auch 70er/80er Jahren, in Reihe, aufeinandergestapelt, auf dem Feldgeparkt, verwachsen mit der Natur. Wir sind fast 60 Min. auf dem Areal herumgewandert, ein echt unvergesslicher Anblick!


Zurück am Dano, ließen wir den Abend mit einem Schluck Willi in der Hängematte bei herrlichem Sonnenschein ausklingen. Dabei konnten wir Mäuse beobachten die fröhlich über den Waldbodengehüpft sind und sich von uns nicht stören ließen.



7. Tag (Do 02.07): Tagesziel Dano 7 – Guppviksön
Auf dem Weg nach Guppviksön hielten wir Ausschau nach einem verfallenen Vikingerdorf. Dies war ein weiterer Tipp von dem Pärchen aus Leipzig. Fündig wurden wir am Dano 9. Über einen nicht gut erkenntlichen Trampelpfad, welcher links in den Wald führt, wenn man vor der dortigen Windschutzhütte steht und den See im Rücken hat.

Im Gebiet rund um Trollöd verirrt man sich leicht in die norwegische Richtung. Zumindest Verfuhren wir uns in diesem Gebiet und das nicht nur in einer Richtung unserer Reise!
Nach einem kurzen Abstecher in Richtung Norwegen, orientierten wir uns an Trollöd und setzten unsere Fahrt am östlichen Ufer fort. Der Weg nach Guppviksön zog sich und der See wurde zum Schluss auch wieder unruhig. Umso dankbarer waren wir, nachdem wir mit Sonnenschein und sternenklarem Himmel am Dano 7 belohnt wurden. Nach einem Spaziergang über die kleine Insel, genossen wir das schöne Wetter auf den warmen Steinen im Sonnenschein.

8. Tag (Fr 03.07): Letztes Tagesziel Dano 17 – Omráden
Am Tag bevor wir unser Kanu abgeben mussten, wollten wir etwas näher an Lennartsfors übernachten, um am nächsten Tag nicht in Hektik zu geraten. Daher steuerten wir zunächst Trollöd an. Auf dem Weg querten wir jedoch zu früh an einer Insel die wir für Trollöd hielten. Wir paddelten weiter anstatt nochmal die Karte zu Rate zu ziehen. Nach der dritten Insel an der wir vorbei kamen, kam uns das ganze jedoch spanisch vor.
Wir landeten an einer Insel an mit Campingplatz und erkannten, dass wir uns wohl tiefer als gedacht in den norwegischen Arm verirrt hatten.
So richtig gehen lassen wollte der norwegische Teil des Sees scheinbar nicht, zumindest interpretierten wir die Wellen so, welche zum Teil höher waren als das Kanu. Anlanden war keine Option, da das Gelände nicht geeignet war. Nachdem wir uns bis nach Trollöd vorgearbeitet hatten (dieses Mal wirklich Trollöd…), stellten wir fest das die Insel bereits belegt war.
Fazit: in der Ecke des Sees verfährt man sich wirklich leicht!

Während wir uns auf Trollöd umsahen beruhige sich der See etwas, allerdings nur solange bis wir uns wieder ins Kanu begaben!
Nächstes Ziel Dano 9. Die Wellen zeigten uns wiedermal was sie konnten. Eine Welle hat uns mal kurz um 120° gedreht, zwar in die richtige Richtung, kam trotzdem etwas plötzlich!
Am Dano 9 trafen wir wieder auf eine bekannte Familie aus dem Bus. Diese waren schon zum 13ten mal mit Scandtrack hier! Nach einem kurzen Pläuschchen stellten wir fest, dass das Dano leider Ameisenverseucht war.
Wir zogen weiter zum Dano 17. Hier fanden wir ein herrliches Plätzchen für unser Zelt mit Blick auf den See. Beim Spaziergang über die Insel stellten wir fest, dass es dort jede Menge reife Blaubeeren gab die man gut mal als Vorspeise vernaschen konnte.
Nach einem erfrischenden Bad im See, schlossen wir den Tag, mit einem leckeren Eintopf im Sonnenschein, mit Blick über den See auf eine Insel mit Gänsen und Möwen ab.


9. Tag (Sa 04.07): Rückgabe Kanu und Übernachtung in Årjäng
Nachdem wir ausgeschlafen hatten und noch ein letztes Mal das Seewasser genossen hatten, packten wir unsere Sachen und machten uns auf nach Lennartsfors. Das Wetter grüßte wieder mit Sonnenschein und die Übergabe verlief sehr unkompliziert. Während die Mitreisenden, für die es heute mit dem Bus nachhause ging, bis zur Abfahrt des Busses noch in ein Café in Lennartsfors gingen, warteten wir auf unser Taxi nach Årjäng.

Wir übernachteten dort im einzigen Hotel und genossen einen Wildburger und geräucherten Lachs bei einem lokalen Bier.
Während wir uns den Bauch an der „Promenade“ von Årjäng vollschlugen, durften wir feststellen, dass es hier jede Menge Oldtimer im Besitzt von jugendlichen gibt. Es ist ein Trend sie so tief wie möglich zu legen und mit möglichst lauter und peinlicher Musik entlang der „Promenade“ zu fahren. Gelegentlich hört man auch mal einen Auspuff am Boden schleifen, wenn es eine kleine Bodenwelle in der Straße gibt.


10. Tag -13. Tag (So 05.07 – Mi 08.07): Stockholm & Heimreise
Gefühlt die einzigen Gäste im Hotel, machten wir es uns nachdem Frühstück in der Lobby gemütlich und warteten auf die Abfahrt des Flixbusses nach Stockholm.
Dort angekommen mussten wir feststellen, dass unser Hotel geschlossen hatte und wir in ein anderes Hotel verlegt wurden. Gar nicht so schlecht, war sogar ein Upgrade für uns.
Die COVID 19 Umstände waren wieder Fluch und Segen zugleich. Viele Museen wie das Vasa-Museum waren geschlossen. Auf der anderen Seite erlebt man die Altstadt Gamlastan wohl selten ohne Menschengedränge in den engen Gassen. Wir genossen das Flair der großen Hafenstadt mit den vielen Inseln und erkundeten die Stadt zu Fuß. Wir besichtigten den Königspalast, spazierten entlang der Promenade von Gamlastan und durch die Straßen von Södermal. Beeindruckt hat uns auch die Architektur der Universitätsgebäude im nördlichen Teil von Östermal.
Wirklich lokales Essen haben wir nicht gefunden, hierfür muss man scheinbar schon ordentlich Geld liegen lassen bzw. die Restaurants waren auch z.T. geschlossen.

Auf der Heimreise erfuhren wir dann, wie schon fast erwartet, dass wir aus Prinzip, weil wir aus Schweden kommen, in 2-wöchige Quarantäne müssen.

Trotzdem, war die Reise für uns ein ganz besonderer Urlaub. Die viele Ruhe hat es ermöglicht viele Dinge zu reflektieren und die Natur einfach zu genießen!
geschrieben July 2020, Benjamin D.139 mal gelesen
Karibik in Schweden
Eine Woche lang offline bleiben und einfach mal die friedliche Natur auf sich wirken lassen, das war mein persönliches Ziel für unsere Kanutour in Schweden.

Wenn man sich eine Zeit lang in der Natur aufhält, stellt man fest, dass man gar nicht viel zum Leben braucht. Das Camp herrichten, Essen kochen und zum nächsten Spot paddeln, das waren die Hauptbeschäftigungen auf unserer Tour. An jedem Ort gab es so viel Neues zu entdecken, ...› weiterlesen
Eine Woche lang offline bleiben und einfach mal die friedliche Natur auf sich wirken lassen, das war mein persönliches Ziel für unsere Kanutour in Schweden.

Wenn man sich eine Zeit lang in der Natur aufhält, stellt man fest, dass man gar nicht viel zum Leben braucht. Das Camp herrichten, Essen kochen und zum nächsten Spot paddeln, das waren die Hauptbeschäftigungen auf unserer Tour. An jedem Ort gab es so viel Neues zu entdecken, dass es nie langweilig wurde. So fanden wir z.B. einen selbstgebauten Lehmofen, ganz viele frische Blaubeeren, hohe Felsen zum Klippenspringen, einen alten Autofriedhof, und vieles mehr.

Zu Beginn wollten wir unsere Kräfte ein wenig schonen und haben uns dazu entschieden schon nach ein paar Kilometern einen Rastplatz zu suchen um uns erstmal von der weiten Fahrt zu erholen. Dies war keine Fehlentscheidung, denn an unserem ersten Spot wurden wir mit einem Meer an frischen Blaubeeren belohnt.
Diese wollten wir am nächsten Tag zu frischen Pfannkuchen verarbeiten, doch vor lauter Vorfreude landete der erste Versuch als Kaiserschmarrn auf dem Boden, alle weiteren waren dafür umso leckerer!
Was ich besonders geschätzt habe war, dass wir jede Mahlzeit mit Ausblick genießen konnten. Besonders abends gab es fast jeden Tag wunderschöne Sonnenuntergänge und wenn man den ganzen Tag an der frischen Luft war und sich körperlich angestrengt hat, schmecken die Nudeln mit Tomatensoße vor der traumhaften Kulisse plötzlich wie ein 5 Sterne Menü.

Da wir zu dritt unterwegs waren, haben wir uns nach ein paar Tagen dazu entschieden unsere Kanus zu einem Katamaran zusammen zu binden, was eine der besten Entscheidungen auf unserer Tour war. Die Kanu’s konnten so nicht mehr im Wasser umkippen und wir konnten uns viel besser beim Paddeln absprechen und abwechseln.

„Sind wir eigentlich grade in der Karibik oder in Schweden?“, hieß es als wir am vierten Tag unser Zelt an einer Stelle direkt am Wasser am feinsten Sandstrand aufschlagen konnten. Da es tagsüber ziemlich warm war und die Sonne kräftig auf den Strand geschiehen hat, kam es uns wirklich vor als wären wir irgendwo in der Südsee. Als wir abends dann gemütlich am Lagerfeuer saßen, entdeckten wir plötzlich einen Biber, der ganz nah an unserem Zelt vorbeigeschwommen ist. Das war für mich ein tolles Highlight, da ich vorher noch nie einen echten Biber gesehen hatte.

Glücklicherweise hatte es nur an einem Tag in unserer Woche geregnet, weshalb wir alle weiteren Tage sogar ohne Zelt draußen im Freien schlafen konnten. Abends unter den Sternen einschlafen und morgens von der Sonne geweckt werden ist ein traumhaftes Gefühl.
Nachdem es geregnet hatte, wurde die Lufttemperatur 10 °C kälter, die Wassertemperatur blieb allerdings so warm wie vorher. Dadurch fing das Wasser an zu „dampfen“ und es lohnte sich auch abends noch schwimmen zu gehen.

Am letzten Tag unseres Urlaubes sind wir zu dem alten Autofriedhof in Båstnäs gepaddelt. Ein sehr spannender Ort zum Fotografieren und Entdecken! Der Friedhof ist in der Nähe des Basiscamps, deswegen bot sich hier optimal ein Besuch am letzten Tag an, bevor wir wieder nach Lennartsfors zurück gepaddelt sind.

„Smultron“ heißt auf Deutsch Walderdbeere und eine „Smultronställe“ wäre demnach wörtlich ein Walderdbeerenplatz. Die Schweden sagen das allerdings symbolisch zu besonderen Lieblingsorten.
Meine persönliche Smultronställe auf unserer Reise war definitiv unser Camp „in der Karibik“, bei der uns der Biber "Gute Nacht" und die Sonne "Guten Morgen" gesagt hat.
Alles in allem kann ich die Reise mit Scandtrack sehr empfehlen. Die Organisation und Anreise hat gut geklappt, wir haben super Equipment zur Verfügung gestellt bekommen und waren anschließend völlig frei in unserer Tages- und Routenplanung. Landschaftlich ist Schweden unschlagbar, ich würde jederzeit wieder hinfahren!
geschrieben October 2019, Ann-Sophie H.1319 mal gelesen
Die regnerische Einsamkeit
Unsere Vorstellung von Schweden war ganz klar:
Ruhe, Natur und den ganzen Tag Outdoor. Das alles haben wir bekommen. Nur wenige Urlauber wagen den Weg in den schwedischen Norden. Wählt man dann noch eine passende Route kann man eine Woche mit sehr viel Ruhe und wenig anderen Menschen verbringen. Falls das auch euer Ziel ist empfehle ich eine Route gegen den Wind und mit wenig Danos auf der Strecke zu wählen. Die meisten Paddler wollen sich ...› weiterlesen
Unsere Vorstellung von Schweden war ganz klar:
Ruhe, Natur und den ganzen Tag Outdoor. Das alles haben wir bekommen. Nur wenige Urlauber wagen den Weg in den schwedischen Norden. Wählt man dann noch eine passende Route kann man eine Woche mit sehr viel Ruhe und wenig anderen Menschen verbringen. Falls das auch euer Ziel ist empfehle ich eine Route gegen den Wind und mit wenig Danos auf der Strecke zu wählen. Die meisten Paddler wollen sich nicht zu sehr anstrengen und möchten gern ein Dano nutzen.
Auf unserer Route gab es davon wenige. Wir sind eine Route Richtung Norwegen gepaddelt. Da dort wie gesagt wenig Menschen waren haben wir sogar mehrmals ein Dano für uns allein nutzen können.
Da wir 3 Tage gegen Wind paddeln mussten fielen unsere Touren eher klein aus. Den Wind haben wir auf jeden Fall unterschätzt. Doch wir wussten: Der Rückweg wird entspannter. Denn wir haben uns zuvor ein Segel mit 1m Durchmesser gekauft (Kostet ca. 20€ und ist eine absolute Kaufempfehlung!) Mit dem Segel konnten wir den Rückweg in Richtung Camp dann mühelos und mit viel Spaß bewältigen. Da wir festgestellt haben, dass Kanu fahren, jeden Tag Camp ab- und aufbauen und Outdoor-Kochen sehr anstrengend sein kann haben wir uns entschlossen eine entspannte Woche zu machen und lieber ein wenig länger in der Hängematte zu liegen.
Da kommen wir auch schon zum nächsten Punkt. Sonne hatten wir leider recht wenig, daher auch wenig Hängematte-Zeit. Aber die wenigen Sonnenstrahlen haben wir perfekt ausgenutzt!
Wir sind in der zweiten Augustwoche unterwegs gewesen. Es empfiehlt sich auf jeden Fall wasserdichte Schuhe oder sogar Gummistiefel einzupacken. Da es viel regnete mussten wir unsere nassen Sachen trocknen. Dazu haben wir selbst Schnur und Wäscheklammern mitgenommen, die sind auf jeden Fall ein muss!
Gold wert ist bei Regen das Tarp. Man kann nicht alles im Zelt verstauen und möchte sich ja auch beim Kochen trocken aufhalten können. Daher haben wir mit wenigen Ausnahmen oft das Tarp aufgespannt. Auch dafür lohnt es sich noch extra Schnur mitzubringen. Zum Glück waren wir fit mit Seglerknoten, die haben den ganzen Aufbau um einiges erleichtert.
Ich bleibe mal beim Regen, der hat uns leider am ersten Tag schon interessante Erkenntnisse beschert. Das Klopapier lag bei uns in der Kiste. Die ist leider nicht wasserdicht und in der ersten Nacht sind alle 4 Rollen durchtränkt worden. Zum Glück hatten wir aber noch eingeschweißtes Klopapier dabei, so war unsere Woche gerettet!
Die Temperaturen waren eine Woche vor unserer Ankunft so, dass man im T-Shirt unterwegs sein konnte. Wir hatten während des Fahrens immer Pullover und Regenjacke an. Da es meistens windig war und Wasser ins Boot spritzte haben wir auch noch unsere Regenhosen getragen.
Kleine Info zu den Klamotten: Wenn ihr vor habt Feuer zu machen, dann stellt euch darauf ein, dass eure Sachen auch nach 2 mal Waschen noch nach Rauch riechen können. Aber das soll kein Problem sein, das war es allemal wert!
geschrieben October 2019, Malte G.1804 mal gelesen

Alleine auf der Insel oder der Frosch im Vorzelt
Sturmgepeitscht die Wellen am See. Ich frage mich ernsthaft, warum in aller Welt ich 24 Stunden quer durch Österreich, Deutschland, Dänemark und einen Teil Schwedens gereist bin, um dann im Kanu mit all dem Zeugs bei Regen und Sturm auf einem Felsen in Ufernähe zu stranden und nicht mehr weiterzukommen. Am Strand in Italien könnte es doch so gemütlich sein. Aber da hätte ich nicht diese Einsamkeit hier, die schier endlosen Wälder, die Seen ...› weiterlesen
Sturmgepeitscht die Wellen am See. Ich frage mich ernsthaft, warum in aller Welt ich 24 Stunden quer durch Österreich, Deutschland, Dänemark und einen Teil Schwedens gereist bin, um dann im Kanu mit all dem Zeugs bei Regen und Sturm auf einem Felsen in Ufernähe zu stranden und nicht mehr weiterzukommen. Am Strand in Italien könnte es doch so gemütlich sein. Aber da hätte ich nicht diese Einsamkeit hier, die schier endlosen Wälder, die Seen und Inseln. Das Willkommen in Schweden ist heuer sehr unwirtlich. Unausgeschlafen nach der Nacht im Bus, vor lauter Aufregung nichts essen könnend und jetzt noch 2 Stunden zu einer einsamen Insel paddelnd, durchnässt und zittrig. Die Wellen scheinen beinahe das Kanu zu verschlingen, wenn ich nicht aufpasse und mit ganzem Körpereinsatz ruhig und gleichmäßig versuche dagegenzuhalten. Doch nicht gegen die Wellen kämpfen, mit ihnen paddeln bringt mich letztendlich auf meine Insel am fast anderen Ende des Sees (ich hatte es ja so gewollt, die ruhigste Insel hatte ich mir gewünscht…). Noch nie war ich so froh gewesen, festen Boden unter meinen Füßen zu haben.

Baute einfach am nächstbesten Platz mein Zelt auf, zog mir trockene Kleidung an und schlief erstmal. Die ganze erste Nacht regnete es in Strömen. Immer wieder kontrollierte ich alles im Schein der Stirnlampe. Dem Geräuschpegel nach zu urteilen hätte ich längst unter einem Wasserfall treiben müssen, aber zum Glück blieb alles dicht und trocken. Als ich ins Vorzelt schaute, quakte mir doch tatsächlich ein Frosch entgegen, der es sich auf meiner Schwimmweste gemütlich gemacht hatte (dem war es wohl da draußen auch zu nass geworden).

Als ich am nächsten Morgen aus dem Zelt kroch, war der Frosch verschwunden, dafür schien die Sonne! Unglaublich! Das hätte ich nun wirklich nicht erwartet! Suchte mir einen gemütlichen Platz in der Sonne für mein Frühstück. Das war mal eine Aussicht!!! Jetzt sah ich erst so wirklich, wo ich da gelandet war und wie schön der See war mit sanfteren Wellen, Weitblick und der herrlichen Naturstille. Keine Häuser in Sicht, keine Autos, keine Leute, keine Straßenlaternen des Nachts. Nur ich und die Insel und die wundervolle Natur meines Lieblingslandes.

Was ich so gemacht habe ganz allein die nächsten Tage wird für immer mein Geheimnis bleiben. Fest steht, dass konfrontiert sein mit sich selbst manchmal auch harte Arbeit sein kann. Es war oft sehr windig, ich kam gut weg mit dem Kanu von der Insel, brauchte aber ewig bis ich wieder dort war. An sich war ich einfach nur da – im Hier und Jetzt. Ich musste nichts tun, nichts leisten. Konnte auch einfach nur stundenlang am Strand sitzen und auf den See schauen. Oder bei Regen einfach im Zelt schlafen. Hatte am Ende der Woche eine Karte der Insel gezeichnet und für jede Gelegenheit einen passenden Strand gefunden, einen für den Morgenkaffee, einen für Inspirationen, mehrere zum Schwimmen, ein paar feine Felsen zum Sonnenbaden, ein paar Felsen zum Hineinquetschen bei Regen…
Nachdem ich erkannt hatte, dass mein erster Zeltplatz die windigste Ecke der ganzen Insel war und die Flatterplane mich in den Wahnsinn zu treiben drohte, zog ich kurzerhand um auf die andere, windstillere Seite. Aus der Plane baute ich mir einen Unterstand für das gesammelte Feuerholz (hatte es vorher auf Felsen in der Sonne während der Regenpausen getrocknet), für die Essenstonne und den Kocher. So hatte ich auch bei Regen ein feines Plätzchen zum Kochen mit Aussicht und reichlich Stauraum. Aus der Essenstonne hätte ich noch sehr viel länger leben können, sie war ja für 2 Personen gepackt. Leider hatte ich nur genau 2 Heidelbeeren gefunden. Nun gut.

Wenn ich Lust hatte, fuhr ich eine Runde mit dem Kanu, wenn nicht, ließ ich es bleiben. Einmal setzte ich auch einfach nur ans andere Ufer über und machte eine Wanderung zum Lilla Bör. Abends entzündete ich ein Feuer in der Feuerstelle, an ein paar Abenden regnete es aber auch. An einem klaren Abend legte ich mich mit meinem Schlafsack auf einen Felsen und schlief draußen. Es war herrlich! Als ich mal munter wurde, ging direkt am gegenüberliegenden Ufer der abnehmende Mond auf und ich sah eine Sternschnuppe. Kitschiger ging nicht mehr. Und der Sternenhimmel! So wundervoll!! Die Milchstraße zog sich über den See, für mich immer wieder die schönsten Momente in Schweden.

Irgendwie hatte ich dann recht großen Respekt vor der Rückfahrt zum Camp. Es war immer noch recht windig und der Weg weit. Wollte aber die letzte Nacht auch noch auf meiner inzwischen heißgeliebten Insel verbringen. Auf solchen Reisen lerne ich in solchen Momenten immer enorm viel über mich. Wie gehe ich mit Angst um, wenn ich allein bin? Wie schaffe ich es, ins Vertrauen zu kommen?
In der letzten Nacht wurde der See so still wie ich es noch nicht erlebt hatte hier. Die Stille war gewaltig ohne die ständigen Wellen. Und ich tankte diese wundervolle Ruhe, genoss jeden Atemzug so sehr. Am Morgen war es immer noch still und ich schaffte es in aller Seelenruhe ins Camp, konnte mir sehr viel Zeit lassen und mich unterwegs immer wieder einfach nur treiben lassen im Kanu, was vorher mit dem Wind nicht möglich gewesen war. So konnte es also auch sein…
An sich hatte mir die Zeit alleine dann auch gereicht, sieben Tage ohne Menschen und Gespräche war super, aber ich freute mich auf ein freundliches Gesicht und das Loswerden meiner Abenteuergeschichten, die sich meine Mitreisenden dann anhören durften. Am Hauptcamp wurde es mir schon wieder zu voll und ich machte noch eine feine Wanderung über den Hügel zum Foxen zu einer einsamen Bucht, wo ich ein letztes Mal badete in Schweden.

Fazit: es war eine ganze neue Erfahrung für mich mal so ganz alleine auf einer Insel. War sehr gespannt gewesen, wie es mir da so gehen würde. Freundinnen hatten sich gefragt, ob mir da nicht langweilig werden würde. Nein, war es gar nicht. Es war schön, manchmal herausfordernd, abenteuerlich, lustig, feurig, nass und vieles mehr. Herrlich war das sorglose Wissen darum, alles dabei zu haben von Scandtrack mit einer echt guten Ausrüstung und mehr als genug Essen. Im Vergleich zu meinen anderen Solo-Touren war das sehr entspannend gewesen, sich mal nicht um Zug- und Busverbindungen in Schweden und nicht vorhandene Supermärkte kümmern zu müssen. So hatte ich den Luxus eines Zwei-Personen-Zeltes und hatte auch zwei Schlafsäcke dabeihaben können, wo mir glaub ich noch nie so warm gewesen war beim Schlafen wie dieses Jahr! Ein großes Danke an die Veranstalter und das echt superliebe Team vor Ort!
geschrieben October 2019, Stefanie M.1372 mal gelesen
140km mit dem Kajak unterwegs - Scandtrack Schwede
Die Idee nach Schweden zu reisen um eine Kajak Tour zu unternehmen kam relativ spontan. Für uns war es allerdings kein Problem was Vorbereitung und Organisation angeht, da wir das Jahr zuvor schon in Norwegen mit dem Kajak auf den Fjorden unterwegs waren und somit das nötigste an Equipment schon hatten.
Umso schöner wenn dann im Preis auch jede Menge an Ausrüstung mit bei ist, so spart man sich das Gewicht und Stauraum beim packen :)
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Die Idee nach Schweden zu reisen um eine Kajak Tour zu unternehmen kam relativ spontan. Für uns war es allerdings kein Problem was Vorbereitung und Organisation angeht, da wir das Jahr zuvor schon in Norwegen mit dem Kajak auf den Fjorden unterwegs waren und somit das nötigste an Equipment schon hatten.
Umso schöner wenn dann im Preis auch jede Menge an Ausrüstung mit bei ist, so spart man sich das Gewicht und Stauraum beim packen :)

Wir waren wirklich von der wunderbaren Umgebung begeistert und werden keinen einzigen Moment vergessen! Diese Reise können wir nur jedem empfehlen der ein Abenteuer sucht, aber sich nicht zu viel Zeit nehmen möchte um alles zu Planen und Organisieren - das nimmt Scandtrack euch ab ;)

Um sich ein Bild von unserer Reise zu machen haben wir ein Video hochgeladen. Viel Spaß damit :)

https://www.youtube.com/watch?v=0PNApIhyx9M&feature=youtu.be
geschrieben October 2019, Mike T.1222 mal gelesen

12 3 ... 100

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Outdoor-Tipp#60

Teeflasche als Wärmflasche und Gutenmorgen-Tee: Für Outdoorliebhaber, die nachts leicht frieren und morgens noch nicht gleich fit sind, hilft folgender Tipp: Füllt vor › weiterlesen...

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