In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
Schweden stand schon lange auf unserer Bucket-List.
Natur pur, Freiheit und unter freiem Himmel übernachten!
Da wir absolute Outdoor-Neulinge waren, entschieden wir uns für die 3-Tages-Tour in der zweiten Juniwoche.
Wir buchten das Light-Paket und zusätzlich Zelt, Tarp und Feuerholz.
Von zuhause brachten wir Dry Bags, Isomatten, Schlafsäcke, feuerfeste Handschuhe, Seile, Messer, ein faltbarer Kanister und Kochutensilien.
Das musste reichen!
Tag 1: Auf ins Ungewisse
Unsere Reise begann mit einem Mietwagen in Oslo.
Nach einem kurzen Stopp im Einkaufszentrum für die Verpflegung erreichten wir das Camp.
Ausrüstung abholen, Einweisung, Kanu beladen und dann ging es endlich los ging!
Da wir anfangs nicht ganz sicher waren, wie die „legalen“ Lagerplätze markiert sind, hielten wir Ausschau und entdeckten schließlich einen Baum mit einem blauen Zettel: Ein Scandtrack-Spot!
Gegen 18:30 Uhr gingen wir an Land und fanden eine tolle Kombination vor:
Eine gemütliche Sitzmöglichkeit, ein einbetonierter Autoreifen als sichere Feuerstelle und eine Wahnsinns-Aussicht.
Nur die Trockentoilette war wegen einer Hornissen-Warnung verschlossen.
Also Zelt aufgebaut, Feuer entfacht, Abendessen gekocht und die tiefe, schwedische Ruhe genossen.
Tag 2: Vom Autofriedhof zum DANO
Nach dem Frühstück packten wir alles zusammen, hinterließen den Spot für die Nächsten und paddelten los.
Erstes Ziel: Der Autofriedhof. Es ist absolut faszinierend und beeindruckend, wie riesig dieses Gelände im Wald ist!
Nach einem Mittagessen am Steg machten wir uns auf die Suche nach dem nächsten Nachtlager.
Nach etwas Suchen fanden wir eine freie Schutzhütte (DANO) an einem traumhaften Spot.
Wegen der hungrigen Juni-Mücken entschieden wir uns aber trotzdem, lieber geschützt im Zelt zu schlafen.
Wieder hieß es: Feuer an, Beine ausstrecken und die Ruhe genießen.
Am Abend erreichte uns dann eine SMS des Teams: Für den nächsten Tag war zwischen 11 und 14 Uhr Sturm und Regen angesagt.
Tag 3: Teamwork makes the dream work
Laut Plan waren wir nur noch gut 1,5 Stunden vom Camp entfernt.
Unser Ziel: Um 10:00 Uhr auf dem Wasser sein, um dem Wetter zu entkommen.
Pustekuchen! Schon vor Zehn peitschten Regen und heftiger Wind über den See.
Die Wellen waren so hoch, dass uns eine direkte Überquerung des Sees zu gefährlich war.
Also hieß es, Sicherheitsroute: am Ufer entlang.
Streckenweise haben wir das Kanu im tiefen Regen und Wind sogar vom Ufer aus gezogen.
Zum Glück hatten wir unsere Sachen mit dem Tarp bombenfest gesichert und steckten selbst in guten Regenjacken und Ponchos.
Aus den geplanten 1,5 Stunden wurden knallharte 4 Stunden – aber wir kamen heil, glücklich und ohne zu kentern im Camp an!
Nach einer heißen Dusche und der Materialrückgabe ging es erschöpft, aber stolz zurück nach Oslo.
Unser Fazit & Learnings für Nachfolger:
Es war ein großartiges Abenteuer in einer wundervollen Natur (auch wenn das Wasser im Juni noch etwas zu frisch zum Baden war!).
Die Organisation, die Unterlagen und die Erreichbarkeit des Teams waren absolut top.
Hier sind unsere Top-Tipps für eure Packliste:
Säge mitnehmen: Für das bereitgestellte Holz an den DANOs.
Trinkwasser: Die Wasserqualität der Seen ist fantastisch. Wer ganz sichergehen will, packt einfach Tabletten zur Wasseraufbereitung ein.
Schuhwerk: Wenn ihr keine großen Wanderungen oder Umtragestellen plant, reichen Crocs völlig aus.
Feuer machen: Feuerstahl macht Spaß und gibt echtes Outdoor-Feeling, aber nehmt für den Notfall (und wenn es schnell gehen soll) ein normales Feuerzeug mit.
Komfort: Für längere Paddelstrecken ist ein weiches Sitzkissen Gold wert!
Ein kleiner Wunsch für die Zukunft: Eine App, in der alle DANOs und (neue) Scandtrack-Spots digital eingezeichnet und einsehbar sind, würde die Routenplanung (gerade für längere Trips) noch perfekter machen!