In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
Wassermatten 1.0
11. Juli in Schweden ⋅ 25 °C
Früh in den Tag gestartet, Boote verladen und ab zum Aussetzpunkt gefahren.
Von nun an Leben wir aus dem Kajak (also aus 2 Kajaks) und paddeln wohin es uns beliebt (den Kvien, den Naren und dazwischen den Uvån herum und entlang)!
Wir erkunden die Westküste des Kvien, finden Feuerstellen vergangener Abenteurer, beklettern perfekte Kletterfelsen, baden im badewannenwarmen Wasser, schlagen unser Camp auf und schaffen es gerade noch, unser Abendschmacki zu schlingen, bevor das (angekündigte) Wetter uns einholt und wir uns unter Tarp und Bäumen vor Regen und Wind verschanzen.
Abenteuerurlaub!
Den Abend und die Nacht ohne Verluste überstanden packen wir die Boote neu (besser), essen lecker Porridge und freuen uns in der Morgensonne über unser Glück, hier zu sein.
Und nun auf zu neuen Ufern!
Fischmatten 1.0
12. Juli in Schweden ⋅ 21 °C
Bei gutem Wetter mit viel (Gegen-) Wind und Sightseeing (Torfmatten, schwimmende Wiesen, Flussseeschwalben, piepedipiep jawohl) geht’s weiter auf die andere Seeseite, wo wir unser neues Luxus-Camp mit Seeblick (3-Zimmer-Wohnung) aufschlagen. Hier wird sich und anderes gewaschen, mal wieder geangelt und diesmal unser allererster Fisch gefangen und gegrillt! RIP Hechti! Und dazu Kohlenkartoffeln. Schlemmermäßig!
Zum Abschluss gehen wir noch auf Elch-Safari (so groß und so gut versteckt!), sagen Kumpelkröte gute Nacht und schlummern uns zum nächsten Abenteuer!
Kreuz und Kvien
13. Juli in Schweden ⋅ 24 °C
Heute brechen wir auf, die Vogelbrut zu bestaunen - unterwegs treffen wir auf Torfburgen, Trollfelsen, Kaulquappen, tolle Aussichten, Flussseeschwalben, Graureiher und viele weitere Hühnchen.
Wir finden Robinsons Cafeteria im Chocobo-Wald, aber Vogelbrut… vielleicht woanders. ;)
Wir umrunden und kreuzen den Rest des Kvien nach Laune und kommen sonnengeküsst nach unserer Ganztags-Paddeltour erst zum Abendessen am neuen Spot an. Eine Insel nur für uns und vielleicht den Elch (?). Nach Waschen der Dinge und der Menschen gibt’s heute ein einfaches Dosenschlemm und eine kurze Umrundung unserer neuen Heimat, dann die Gnittenflucht in die Hängematte!
Gute Nacht mit Blick auf den Sonnenuntergang über dem ganzen See.
Grüße aus Narnia.
Flussmatten 1.0
14. Juli in Schweden ⋅ 26 °C
Nach lecker Kaffee und Porridge zum Frühstück verlassen wir unser Inselheim wieder und brechen Richtung Uvån auf. Unterwegs schleusen wir uns durch Elchs Vorgarten (er ist leider nicht zuhause), beschauen uns den Rest des Kvien bis zu unserem Eintrittspunkt und bestreiten dann unsere erste Umtrage, um auf den Uvån überzusetzen.
Dieses beschauliche Flüsslein trödelt uns entlang zahlloser Seerosen zu unserer nächsten Station in seiner Mitte, wo wir Mittag machen, Feuerholz sammelspazieren gehen, im Schatten in den Matten baumeln und entspannen.
Zum Abendessen bieten wir dem Uvån blinkende Metallstücke und Posen mit lecker Bremsen zum Tausch an und essen dann ein leckeres, veganes Abendmahl aus Linsen, Pilzen, Zwiebeln und Tomaten. ;)
Es wird auch gewaschen, solargeladen und gebadet.
Und nach einer Dämmerungsausfahrt auf dem Torf-Fluss mit Booti und Booti aber ohne Elch geht’s für uns nun ab in die Matten.
Eine Insel mit zwei Matten
15. Juli in Schweden ⋅ 29 °C
Wir verlassen den Uvån und bestreiten die zweite und letzte Umtrage. Ca. 3 km, dann setzen wir auf den Naren (auch Nain genannt) um. Von Enten eskortiert treffen wir hier bei perfektem Badewetter auf für uns ungewöhnlich viele Menschen (aka andere Menschen generell), daher erstmal auf eine Mini-Insel flüchten, und Mittagspause.
Unser heutiges Lager schlagen wir ebenfalls auf eine Insel, weil Inselglück und so, macht Sinn für uns! ;)
Dieses Kurzzeit-Eigenheim glänzt mit Trollfelsen, Badebergen, Blaubeeren und Bäumen. Auch finden wir Überreste einer vergangenen Gänsezivilisation. Der bisher schönste Platz und nach einer spontanen Kajak-Angelaktion wird später auch noch gegrillt (RIP Hechtis Cousin)!
Während der Naturfotograf in seinem natürlichen Habitat (und in Unterwäsche) den Schwalben nachstellt, kann man auch am Feuer sitzen und die Abwesenheit der blutsaugenden Nachbarschaft genießen.
Und die Aussicht ist auch spitze! ;)
Gute Nacht!
Nein zum Nain
16. Juli in Schweden ⋅ 30 °C
Heute Vormittag haben wir recht schnell das Ende des Nain und unserer Lust auf diesen See erreicht. Uns zu touristisch angelegt, ändern wir spontan unsere Route und haben eine spannende Umtrage zum Bredsjön, den wir dann auch gleich noch quer durchfahren, um an seinem anderen Ende zu campieren. Hier gibts wieder Badespaß mit Wäschewaschen und dazu (danach natürlich) Tiernudeln mit Pesto. Unseren Stockbrot-Plan heben wir uns (zusammen mit dem trockenen Feuerholz) lieber für die kommenden Regentage auf (weil 30 Grad und Waldbrandgefahr Stufe 5!).
Fast gemütlich sitzen wir noch auf unserem Ausguck/Küchenstein/Rommeetisch und schnitzen, spielen Karten und spähen Tiere aus.
Morgen geht’s auf der neuen Route weiter!
Schön Milsjön
17. Juli in Schweden ⋅ 16 °C
Früh wie die satten Vögel verlassen wir unseren Safespace auf der Kuppe und treten unsere nun längste (und vorletzte) Umtrage von ca. 5 km (bergauf, bergab, bergauf, bergauf, bergauf,…) an, um dann wohlverdient in den Milsjön umzusetzen. Wie unser heimischer Fluss trennt auch dieser (sehr lang gezogene) See zwei Länder, Dalarnas Län und Värmlands Län in seiner Mitte voneinander.
Malerisch und nicht so stark (ein bisschen schon, ja, grölende Partyboot-Truppe, wir meinen euch) frequentiert, kann man bei strahlendem (und auch brutalem) Sonnenschein hier hervorragend die Spiegelung der Wolken im klaren Wasser bewundern.
Am Einstieg treffen wir noch nette Niederländer, dann paddeln wir uns nach Norden bis zum Damm.
Mit Päuslein auf Felsen und am Kiesstrand, Keksen und Knäcke.
Wir erreichen den Einstieg der letzten Umtrage und schlagen hier Lager, treffen alte Bekannte (Paddler vom Fluss), halten Plausch und tauschen Vorfächer und Blinker miteinander aus (es sind die neuen Pokemonkarten, ja), schützen uns ein bisschen vor dem (eventuell passierenden) Wetter und dann angelt der Mann schöne Fischis und wir lassen unseren letzten Abend in Kajak-Gesellschaft mit Stockbrot und Grillbarsch ausklingen.
Flamme an!
Sealegs, Skyfall, Sitzheizung
18. Juli in Schweden ⋅ 12 °C
Am Morgen treten wir ab Camp unsere letzte, kurze Umtrage an und setzten in den Grundrämmen um, der uns zum Abschied den Himmel (sein Wasser) auf den Kopf fallen lässt und den wir dann mit Spritzdecken, Regenjacken und Paddelkraft bis zum neuen Abholplatz an seinem anderen Ende bestreiten.
Dort bietet uns ein freundliches Vordach die Gelegenheit, in trockene Sachen zu schlüpfen und Trockenobst-schlemmend unsere Kajaks zu verabschieden, bis eine Stunde später unser Transport Booti, Booti und uns einläd.
Im Kajak-Zuhause gibt es heiße Duschen für Menschen und Wäsche, ein (zwei) Plätzchen für die Matten und nach Suppe und Rommee später Geschichtenaustausch mit den Platznachbarn bei Pizza und Getränken, die nicht aus einem See kommen.
Dann wird noch ein bisschen mit Sitzheizung der Elch gesucht, nicht gefunden und frostig geschlummert.
Am Morgen tauen wir auf, verabschieden uns von Menschen und Booten, lassen unsere Sealegs zurück und reisen mit 4 Rädern weiter.
Bye Booti! 🥲
Auf zu neuen Abenteuern! 🖖🏽