In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
Drei Tage mitten in der schwedischen Wildnis, ein Kanu, ein Zelt und nichts als Natur um uns herum – genau das war unser Plan für unseren Kanutrip durch Nordmarken in Schweden. Ohne festen Campingplatz, ohne vorgeplante Route und vor allem ohne zu wissen, was uns erwarten würde, machten wir uns auf den Weg. Was folgte, war ein kleines Abenteuer, das uns wahrscheinlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Tag 1 – Vom Zickzackkurs zum perfekten Schlafplatz
Am ersten Tag waren wir vor allem eines: aufgeregt. Wir wussten nicht genau, was auf uns zukommen würde und wie gut wir uns tatsächlich mit einem Kanu zurechtfinden würden. Zum Glück wurden wir vor dem Start unglaublich freundlich empfangen und bekamen eine ausführliche und hilfreiche Einführung. Uns wurde erklärt, wie man das Kanu richtig steuert, worauf man beim Paddeln achten sollte und welche Regeln auf den Seen gelten. Gerade für unseren ersten Kanutrip war diese Einführung eine super Orientierung und nahm uns etwas die anfängliche Unsicherheit.
Dann ging es endlich los.
Das Kanu lag im Wasser, unser gesamtes Gepäck war verstaut und wir saßen voller Vorfreude darin. Die ersten Meter waren allerdings alles andere als elegant. Wir paddelten mehr oder weniger im Zickzack über den See und waren uns nicht ganz sicher, ob wir eigentlich nach rechts oder links wollten. 😄 Aber genau darum ging es ja: ausprobieren, lernen und einfach losfahren.
Also paddelten wir zunächst ohne großen Plan am Ufer entlang und erkundeten die ersten Buchten und kleinen Inseln. Und plötzlich entdeckten wir eine Stelle, die vielversprechend aussah. Wir stiegen aus dem Kanu und kletterten ein kleines Stück den Hang hinauf – und da war er: unser perfekter Platz für die erste Nacht!
Wir waren sofort begeistert. Also hieß es: Sachen ausladen, Zelt aufbauen, Isomatten und Schlafsäcke auspacken. Und weil wir schon einmal einen See direkt vor der Haustür hatten, durfte natürlich auch ein Sprung ins Wasser nicht fehlen.
Als es langsam zu dämmern begann, machten wir uns an unser Abendessen. Darauf waren wir besonders stolz, denn wir hatten unsere Gerichte bereits zu Hause selbst in einem Dörrgerät getrocknet und portionsweise abgepackt. Vor Ort musste also nur noch heißes Wasser dazu, ein bisschen warten – und fertig war unser selbstgemachtes Outdoor-Menü.
Während wir aßen, genossen wir den Sonnenuntergang und die unglaubliche Ruhe um uns herum. Irgendwann hörten wir sogar Wölfe heulen. Ein ziemlich besonderer Moment, der uns noch einmal bewusst machte, wie weit wir eigentlich von unserem normalen Alltag entfernt waren.
Eingemurmelt in unsere Schlafsäcke schliefen wir schließlich sofort ein.
Tag 2 – Paddeln, Feuerholz und ganz viel Natur
Am nächsten Morgen starteten wir ganz entspannt in den Tag. Nach dem Frühstück packten wir unser gesamtes Lager wieder zusammen, verstauten alles im Kanu und machten uns auf den Weg.
Mittlerweile hatten wir uns schon etwas besser eingespielt. Die ersten „Paddeln wir rechts oder links?“ und „Können wir mal tauschen?“ gehörten aber definitiv noch dazu. 😄 Mit jedem Kilometer fanden wir jedoch mehr unseren gemeinsamen Rhythmus.
Unterwegs legten wir immer wieder Pausen auf kleinen Inseln ein. Wir stiegen aus, erkundeten die Umgebung, schauten uns um und genossen das sonnige Wetter. Es fühlte sich unglaublich frei an, einfach dort anzuhalten, wo es uns gefiel, ohne Zeitplan und ohne festgelegtes Ziel.
Für den Abend hatten wir allerdings einen Wunsch: Wir wollten unbedingt einen Platz mit einer Feuerstelle finden.
Und tatsächlich wurden wir fündig. Ein Ufer sah besonders interessant aus, also stiegen wir aus und erkundeten den Platz. Und wieder hatten wir Glück: eine wunderschöne Stelle mit einem perfekten Schlafplatz und sogar einer Feuerstelle.
Das war unser Lager für die zweite Nacht.
Nachdem wir alles ausgeladen und das Zelt aufgebaut hatten, ging es direkt an die nächste Aufgabe: Feuerholz sammeln. Dafür machten wir eine kleine Erkundungstour durch den Wald. Dabei entdeckten wir immer wieder neue Details und konnten gar nicht genug davon bekommen, uns die Umgebung anzusehen. Die Natur war einfach unglaublich schön.
Zurück am Lagerplatz sortierten wir unser gesammeltes Holz und machten uns anschließend etwas zu essen. Natürlich durfte auch ein kleines Steinmännchen nicht fehlen, das wir am Ufer bauten.
Obwohl das Wasser des Sees Trinkwasserqualität hatte, wollte ich unbedingt meinen neuen Wasserfilter ausprobieren. Und allein das wurde schon zu einer kleinen Unterhaltung für sich. 😄
Aber was uns besonders gefallen hat war, als wir einfach am Ufer saßen und in die Ferne blickten.
Keine Autos, kein Verkehr und keine ständigen Benachrichtigungen – einfach mal Ruhe. Man hörte nur das Wasser, das gegen die Steine plätscherte, den Wind und die Vögel im Hintergrund. Es war ungewohnt ruhig, aber genau das hat richtig gutgetan.
Als es langsam dunkel wurde, entzündeten wir unser Feuer. Im Schein der Flammen und begleitet vom Knistern des Holzes führten wir intensive Gespräche und ließen den Abend entspannt ausklinken. Kein Smartphone, keine digitale Ablenkung – nur wir, das Feuer und der Blick auf den See.
Ein perfekter Abschluss für unseren zweiten Tag.
Tag 3 – Zurück zum Ausgangspunkt
Am dritten und letzten Tag machten wir uns schließlich wieder auf den Weg zurück zum Ausgangspunkt. Mittlerweile waren wir ein richtig eingespieltes Team. Wir paddelten im gleichen Rhythmus, wussten, wann der andere die Richtung ändern wollte, und bewegten uns fast wie selbstverständlich über das Wasser.
Viel zu schnell erreichten wir schließlich das Camp.
Die Rückgabe des Kanus und die Übergabe unseres Equipments verliefen völlig reibungslos. Und trotzdem konnten wir kaum glauben, dass unser kleines Abenteuer bereits vorbei war.
Drei Tage waren vergangen, in denen wir gelernt hatten, gemeinsam ein Kanu zu steuern, unseren Schlafplatz selbst zu suchen, unser Essen draußen zuzubereiten, Feuerholz zu sammeln und vor allem wieder einmal zu merken, wie gut es tut, einfach nichts zu tun.
Unser Kanutrip durch Nordmarken war ein einmaliges Erlebnis – und eines, das wir jederzeit wiederholen würden.
Denn manchmal braucht es gar nicht viel: ein Kanu, ein Zelt, gutes Wetter, ein bisschen Abenteuerlust und einen See, der einfach kein Ende zu nehmen scheint.