In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
Reisebericht von Andy, Maximilian und Ralf
Zum 8. mal mit Scandtrack nach Schweden.
Im letzten Jahr wollten Andy und ich schon ins Naturreservat Glaskogen jedoch hatten wir unseren Urlaub zu früh genommen und waren somit vor der Session vom Glaskogen.Trotzdem fuhren wir nach Schweden und hatten wir eine tolle Zeit auf dem Foxen und einigen kleineren Seen auf denen wir eine Rundtour machten.Dies sollte uns jedoch nicht nochmal passieren und so schauten wir vorher wann die Session im Glaskogen beginnt. Nachdem alles gebucht war und wir uns auf die Reise freuten hat mein Sohn Maximilian in einer neuen Firma angefangen und bekam nach seiner Probezeit Urlaub um mitzufahren. So buchten wir ihn spontan noch nach was zum Glück noch möglich war. Somit sollte es mein 8. Jahr Andys 5. Jahr und Maximilians 6. Jahr in Schweden werden. Maximilian und ich waren 2021 schon mal mit einer Gruppe im Naturreservat. Rechtzeitig vor der Abfahrt waren unsere T-Shirts mit der neuen Jahreszahl bedruckt und so konnte es am 10.7.2026 erneut mit dem Scandtrack Express nach Schweden gehen. Wir fuhren also um 12:37 mit dem Zug nach Köln und konnten dann um 16 Uhr in den Bus steigen. Dieser hatte leider schon 1,5 Stunden Verspätung da es auf dem Hinweg schon zu einigen Verkehrsstörungen gekommen war. Nachdem wir noch weitere Reisende in Dortmund und Hannover aufgenommen hatten fuhren wir nach Lennartsfors. Im Bus machten wir wieder einige Bekanntschaften und gaben nützliche Tipps weiter. So saß vor uns ein junges Paar das noch keine Paddelerfahrung hatte. In der Pause erklärten wir ihnen dann wie ein Kanadier zu Paddeln und zu lenken ist. Um 11:20 waren wir dann auch endlich am Basislager und fuhren nach einem sehr schönen Gespräch mit Jens der unsere T-Shirts und die Schwenden Tattoos von Maximilian und mir feierte um 12:10 mit einem weiteren Bus zum Glaskogen wo wir schon von einem netten Scandy erwartet wurden und unsere Ausrüstung und die Boote in Empfang nahmen. Alles was wir auf Grundlage der letzten Jahre nicht benötigten gaben wir zurück und brachten alles runter zum Ufer wo wir dann um 14 Uhr auf dem Stora Gla Richtung des alten Rastplatz 7 von 2021 aufbrachen. Der neue 7er liegt jetzt etwas vor dem alten in einer kleinen Bucht. Da wir zu dritt waren haben wir beschlossen alles an Gepäck in einen Canadier zu laden und diesen mit einem Seil hinter dem 2. Canadier her zu ziehen in dem wir 3 saßen. Dies klappte erstaunlich gut da auch kaum Wind und somit keine Wellen vorhanden waren. Um ca. 15 Uhr waren wir am Rastplatz wo wir unser erstes Lager aufbauten und kochten da es noch nicht zum erwarteten Feuerverbot gekommen war. Am Sonntag hing uns die Anfahrt noch deutlich in den Knochen worauf wir uns endschieden es ruhig angehen zu lassen und am Platz blieben. Gegen Mittag kam eine sehr nette Familie mit einer 10 Jährigen Tochter an. Da wir uns auf Anhieb gut verstanden blieben sie auch an dem Platz. Bei tollen Gesprächen wurde geschnitzt, gekocht und gegessen. Da ich mein erstes Schnitzwerk fertig hatte schenkte ich es der Tochter. Gegen Abend räumten wir alles aus dem Unterstand da die Familie darin Schlafen wollte und wir ihnen den größtmöglichen Platz geben wollten. Am Montag standen wir um 7 Uhr auf, packten alles zusammen, frühstückten, beluden die Canadier, verabschiedeten uns und fuhren um 9 Uhr los. Gegen 10 Uhr waren wir am Rastplatz 8A der aber voll war wodurch wir zurück zum 8B fuhren. Dort war ein Hamburger Pärchen die grade zusammenpackten. Wir übernahmen den Platz und bauten unsere Sachen wie gewohnt auf. Gegen Abend gesellten sich noch 2 Schwedinnen die in der Nähe wohnten zu uns. Eine der beiden konnte etwas Deutsch da ihr Partner aus Dortmund stammt. Daher war die Verständigung mit etwas Deutsch und Englisch gegeben. Dienstag ging es dann um 9:30 Uhr für uns weiter in Richtung der vier 9er Plätze. Dort wurden bei unserer Ankunft um 10:10 grade der 9A und der 9B frei. Da der 9B schattiger und an einer kleinen Bucht mit Seerosen lag endschieden wir uns für den Platz. Dort hängten wir wieder unsere 3 Hängematten auf und richteten uns ein, kochten und hatten Spaß beim schwimmen zum abkühlen bei dem doch für Schweden warmen Wetter bei um die 30 Grad. Immer wieder vor dem Kochen schauten wir auf die Waldbrandgefahr App. Da Andy und ich gesundheitlich angeschlagen sind verblieben wir am Mittwoch noch an dem Platz und machten Elchköttel in unserer dazu gebuchten Pfanne. Da ich beim Würfelspiel "Schocken" verloren hatte fiel mir die Aufgabe zu den Teig und die Elchköttel zu machen. Da wir am Donnerstag die Hitze der Sonne und die Wellen durch den Wind etwas umgehen wollten stellten wir uns den Wecker auf 5:30 Uhr. So schafften wir es nach dem Frühstück um 6:40 Uhr los zu paddeln. Um 8:05 Uhr kamen wir wieder zu dem alten 7er wo grade eine Dänische Familie mit 3 Kindern frühstückte und aufbrach. Ein weiteres Pärchen das etwas abseits vor Ort war brach dann gegen Nachmittag auf wodurch wir wieder alleine waren. Freitag genossen wir den letzte Tag unserer Reise nochmals an dem Platz und hielten den Wetterbericht für den Samstag im Auge. Am Abreisetag brachen wir auch wieder früh auf da ab 8 Uhr Regen und Wind angesagt war. Wir schafften es grade so vor dem Wind und dem ersten Regen zurück am Ausgangspunkt zu sein. Dort trafen wir auch wieder ein Pärchen und die Schwester der Frau aus unserem Bus wieder. Netter weise machten sie noch ein Foto von uns im Canadier wie wir das 2. Boot hinter uns herziehen. Wir tauschten unsere Erlebnisse aus und brachten alles hoch zum Abgabepunkt. Um 10 Uhr konnten wir dann alles zurückgeben. Danach fing leider ein Starker andauernder Regen an der erst kurz vor der Abfahrt am Abend nachließ. Maximilian und ich endschieden zum Campingplatz zu gehen und dort schon mal zu duschen damit wir im Basislager nicht nochmal durch den Wald zu den Duschen gehen müssen. Als der Bus zum Lager kurz nach 13 Uhr eintraf waren wir leider durchnässt und in meinen Wanderschuhen stand das Wasser bis zum Rand. Im Lager bekamen wir noch ein Paar Plätze auf der Veranda wo ich dann mit Handtüchern meine Wasserschuhe trocknete damit ich Schuhe für die Rückfahrt hatte. Meine Wanderschuhe waren leider so nass geworden das sie für die Rückfahrt ungeeignet waren. Um 20 Uhr ging es zurück in Richtung Heimat wo wir nach vielen Gesprächen mit unseren Mitreisenden um 14:30 Uhr ankamen. Wie wir erfuhren waren unsere Tipps auf der Hinfahrt sehr nützlich gewesen vor allem das Steuern eines Canadiers. Von dort ging es noch eine halbe Stunde mit der DB nach Hause wo unsere Liebsten uns schon erwarteten. Zum Abschluss gingen wir dann abends alle zusammen Essen und berichteten von unseren Erlebnissen.