In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
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In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
Aufatmen in Schweden: wie ein Glamping-Trip unserem Papa neue Lebenskraft schenkt.
Wir sind zu 3 nach Schweden in die Foxenhütte aufgrund das wir für medizinische Versorgung strom benötigt haben (somit Glamping statt Camping). Wie haben schon vorher unheimlich viel an Hilfe und Unterstützung vom Scantrack Team telefonisch bekommen, da wir mit einem Ü60 COPD Patienten gefahren sind. Dementsprechend Apnoegerät, Sauerstoff Geräte etc. So viele Fragen, anrufe und alle beantwortet unterstützt wir waren schon extrem nervig was fragen anging.. aber trotzdem immer sehr höflich und hilfsbereit gewesen. Samstag Anreise 2h verspätet, Dank der Baustellen in Köln sind wir um 12 Uhr angekommen statt um 10 Uhr. Aber trotzdem hatten wir super nette und sympathische Busfahrer, viele Witze gerissen und Späße gemacht trotz Zeitdruck auf Grund von deren Lenkzeit. Der Ausblick während der Fahrt einfach nur magisch und unbescheiblich. Da wir 2h später als geplant ankamen, standen alle etwas unter Strom (vorallem Wetterbedingt) aber sind trotzdem alle sehr höflich geblieben,
Bei der Ankunft sind wir Herzlich im Empfang genommen worden noch direkt im Bus vom Leiter Jens des Scandtracks.
Wir haben unser Gepäck ausgeladen und wurden von Jannik mit viel Geduld zu unserer Hütte gebracht.
Ganz besonderen Dank gild vorallem Jannik, da er sich unheimlich viel Zeit für uns genommen hat. Unheimlich viel Verständnis und Hilfe in der gesamten Woche, ob es das hinbringen mit kleinen Laufpausen wegen Luft Problem bei Papa zur Hütte war für die Einweisung oder das im Bulli mitnehmen bis zur Hütte weil Papa nicht mehr konnte von der Luft und Kraft her. Oder das regelmäßige nachfragen wie es uns geht, wenn er uns gesehen hat. So ein herzensguter Mensch Wahnsinn.
Als wir fertig waren mit auspacken und ankommen, sind wir zu 2 nach oben zum "Hauptcheckin" und haben uns dort die Kanueinweisung geholt. Aufgrund des schlechten Wetters haben wir uns aufgrund der gegebenen Umständen dazu entschieden das Kanu erst am nächsten Tag zu holen. Gesagt getan der restliche Samstag verlief damit anzukommen und den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.
Sonntag ging es dann zu 9 Uhr ca. Zu 3 zur Kanuabholung gegangen wo Manu Papa noch eine Kanueinweisung nachträglich gegeben hat mit viel Humor und Spaß an seiner Arbeit, mit dem Spruch bis zur Schleuse wird immer streng diskutiert wer wie rudert und wer wo sitzt. Als Manu mitbekommen hat das ich panische Angst vorm Kanu fahren habe und vorallem mit Panikattacken zu kämpfen habe, hat er mich bei Seite gezogen und mir mit viel Geduld und Verständnis alles genau erklärt und mir ein Stück weit Sicherheit mitgegeben hat.
Als alles fertig war ging es los, Westen an Paddel in die Hand und Abfahrt. Naja Pustekuchen gezicke ohne Ende aber auf lustiger Weise, da bekommt der Begriff Spin me right round me neue Bedeutung. Da das Wetter aber nicht ganz so wollte und immer wieder Regenschauer kamen sind wir zum kamping Anleger gerudert, haben dort unser Kanu abgelegt und sind wieder hoch zur Hütte.
In der Hütte angekommen haben wir uns am Stockbrotteig probiert, Jap Übung macht den Meister in der Pfanne.
Etwas später haben wir dann unsere Nachbarn aus der Hütte neben an kennengelernt absolut humorvolle und nette Menschen Xenia und Ralf aus Berlin. Mit den sind wir so um. Ca. 13 Uhr zusammen eine Halbe Stunde ca. Zum Tante Emma Laden in das Dörfchen gelaufen, auf dem Rückweg kamen wir 4 auf die grandiose Idee durch Wald zu laufen. Irgendwie sind daraus dann knapp 4h Wald Aufenthalt, jede Menge Blaubeeren sammeln und anschließend von Hirschlausfliegen generve, bei mir die Zeckenplage mit festgebissen Zecken ein entspannter und lustig abenteuerlicher Rückweg geworden.
Abends haben wir den Tag ausklingen lassen mit Papa zusammen auf der Terrasse. Später bin ich noch eine Runde alleine gelaufen, und habe etwas vom Camp entfernt im Wald einen Hirsch gesehen.
Montag
Sind wir um ca. 12 Uhr mit Schubkarre Proviant Angeln und Holz zum Kanu zur Beladung, Karre wegbringen und los geht es. Wir sind erst zum dano, da der aber belegt war, sind wir nach einer kurzen Pause weiter. Nach einem Stückchen weiter sind wir am Dano 14 angekommen, ausgeladen Papa ist mit Angel unten zur Bucht und wir haben Feuer vorbereitet. Da es an dem Tag sehr windig war mussten wir leider mit Spiritus cheaten, aber es war trotzdem schön. Papa ist in derzeit der Meinung gewesen auf trockenen Steinen am Rand zu balancieren, joar mit Wind und Welle sollte man immer rechnen seit vorsichtig und denkt bitte mit.
Zack lag Papa halbwegs mit Arsch im Wasser, unfreiwilliges baden, dazu ein Blinker und sein Salbutamol Spray versenkt welches feuchtfröhlich vor sein Augen weg schwamm.
David hat später dann die Angel ausgeworfen und den Angelhaken versänkt, jup auf gut deutsch gesagt der nächste baden gegangen unfreiwillig um nicht noch den nächsten Blinker zu verlieren.
Da alle guten Dinge bekanntlich 3 sind, bin ich dann auch noch rein. Jup schlechte Idee wenn die Steine Algen bezogen sind, sprich rutschig wie Sau. Zack komplett bis zum Hals im Wasser. Jup Fisch gefangen Fehlanzeige, die vorher im Ofen geschmissen Alu Kartoffeln sind halbwegs verbrannt. Aber trotzdem so schöne und lustige Momente gehabt unvergesslich. Heimreise hatten wir etwas mehr zu kämpfen Papa leicht unterkühlt wegen Klammen Klamotten trotz in der Sonne trocknen, ich Prellung am Knie durch die Badeaktion und David mit Schulterschmerzen. Am Land angekommen musste es leider schnell gehen, da Papa stark mit Luft zu kämpfen hatte. Schnell zur Hütte rennen Sauerstoff Gerät und neues Salbutamol holen, aber Papa meinte er müsste schneller sein als ich zurück bin auf halbem Rückweg zu ihm stand er schon kurz vorm bade Anleger. Aber alles nochmal gut gegangen, Abends hieß es dann ausruhen Aufwärmen und ausklingen lassen.
Dienstag
Haben wir einfach Pause gemacht weil wir alle erschöpft waren. Sind aber ohne Papa Später noch Mal raus zum Schilf zum zum Angeln. Jap geangelt haben wir Seerosen und Algen, Fische weiterhin Fehlanzeige. Also ab nach Hause Abend gemeinsam entspannt ausklingen lassen.
Mittwoch
Sind wir gegen 9.30 mit Papa zusammen zum Tante Emma Laden gelaufen und waren um Ca. 10 Uhr da gewesen. Bisschen einkaufen und heimwärts nur leider wollte Papas Beine und Lunge nicht so wie er, was ein Zufall kam Yannik gerade aus der Stadt zurück. Somit hat Yannik angehalten und Angebot Papa bis zur Hütte zu bringen. Ein paar Stunden Pause und Sauerstoff, dann ging es dann auf zum Hexenhaus. Nur leider wollte Papas Körper vor Erschöpfung nicht mehr, mit dem vielen laufen der letzten Tage und Muskelschmerzen musste er 200m vor Ziel umkehren. Somit sind ich und David alleine dort hin gelaufen, der Anblick von kahlen abgeholzen Waldflächen ist schon ziemlich erschreckend. Aber gut Forstwirtschaft muss halt auch manchmal sein.
Aber die Hütte eine Zeitkapsel pur, so viel alte Zeit und Geschichte. Der Weg dahin 200m vor der Hütte sind eine abenteuerliche Wechselparade, da bekommt "gehe über Stock und Stein" eine neue Bedeutung.
Abends haben wir dann noch gekocht und den Abend wieder gemeinsam ausklingen lassen.
Donnerstag
Morgens haben wir die 2 Zelte zurück gegeben, mit Aufbau zur Kontrolle von eventuellen Schäden. Danach zurück zur Hütte kurz was essen und auf zu 2 zum Kanu. Wie sind mit Gegenwind und leichten Wellengang zur Insel mit dem Autofriedhof gefahren, weg hin leckere Himbeeren gefunden. Angekommen sahen wir schon sie ersten Wracks von alten VW Käfern gestapelt, dieser Anblick ist voller Nostalgie und lässt Herzen von Oldtimer Autoliebhabern höher schlagen. Knappe 2 - 3 Stunden sind wir über das gesamte Gelände gelaufen, mit so vielen Eindrücken und unglaublichen nostalgischen Momentaufnahmen.
Rückweg weiter ein paar Himbeeren gesammelt als Stärkung für den Rückweg, jup und wie mein Talent so ist hab ich die Zecken gleich mit gesammelt. Ab ins Kanu heim fahren, auf dem halben Weg haben unsere Berliner Nachbarn uns von einer Insel aus uns rangewunken. In die Bucht reingefahren, halfen die 2 uns unser Kanu an Land zu ziehen und wir unterhielten uns ein wenig. Später sind wir dann wieder mit Gegenwind und stärkeren Wellengängen heimgerudert. Ach übrigens das Seewasser könnt ihr aus mitten des sees getrost mit reinem Gewissen und filterlos trinken, schmeckt wie normales Wasser aus Flaschen. Zuhause platt und mit Schulterschmerzen angekommen, erst Ma umgezogen und den Abend wieder gemütlich ausklingen lassen. Nur um eine Stunde später am Strand NH Runde Angeln zu gehen, joar erster Wurf und die Angel hing fest. Erst reingelaufen und so versucht, zu weit weg also einer ins Kanu rüber Rudern. In der Zeit hat sich die Schnur gelöst, aber in der selben Sekunde hat es David fast ins Wasser gezogen nicht genug Zeit um Spule zu öffnen. Ende vom Lied der 2 Blinker samt vorfach versenkt, weil die Leine gerissen ist.
Freitag
sind wir alles andere wegbringen gegangen um es dem Team und uns etwas entspannter zu machen, bevor die Outdoor Schläfer heimkommen am Samstag. Den Rest des Tages waren wir noch kurz Brötchen beim Tante Emma Laden holen und haben uns danach einen gemütlichen Nachmittag in der Hütte gemacht.
Samstag Tag der Abreise
Morgens Taschen packen und Kanu abgeben.
Danach sind wir noch zum Tante Emma Laden um Reise Proviant zu holen für die Busfahrt, und haben bis Hütte soweit fertig gemacht für die Übergabe mit Yannik um 15 Uhr. Yannik war so lieb, uns die schweren Taschen per Bulli eben rüber zu fahren.
Danach hieß es warten bis die Fahrt um ca. 19.30 Uhr begang. Unsere Busfahrer wieder ein Hit wie auf der Hinfahrt. Wo wir bei der Hinfahrt nach Schweden 2stunden Verspätung hatten, haben wir bei der Rückreise nach Dortmund 2 Stunden frühere Ankunft gehabt als geplant.
Generell das ganze Team war sehr hilfsbereit, sympathisch und nett. Genauso wie Manu der uns das Kanu rausgegeben hat, hat sich gemerkt das ich panisch Angst habe und mit Panikattacken zu kämpfen habe. Das Er bei Kanu Übergabe mir alles genauestens erklärt hat und mir die Angst so ein bisschen genommen hat aber auch jetzt bei Abreise, sich zu mir gesetzt hat und nachgefragt hat wie es mit meiner Panik und alles gelaufen ist. Sowas ist so unglaublich Herzerwärmend und leider Gottes selten... Aber das ganze Team ist einfach nur der Pure Wahnsinn, so unheimlich Tolle und nette hilfsbereite Menschen.
Das Wetter etwas bisschen vergleichbar wie Norddeutsches Küstenwetter XD der Weg zum Klo je nachdem wo im Camp du bist, bei uns oben kampingplatz war zum ich muss man dringend eine gefühlte Ewigkeit. Dabei war es wenns hochkommt 90m ca entfernt. Für Papa Dauerlauf mit Wasser Tabletten, kaum von der Toilette zurück schon wieder los weil die Blase Drückt. Aber genau das macht Glamping aus XD, aber egal ob Regen, Sonne oder Nebel in Schweden sieht alles deutlich magischer aus.
Gerade mit COPD ist die Luftqualität in Schweden bei der Foxenhütte ein purer Segen. Papa musste außer die ersten 2 Tage wegen Luftstellung so gut wie gar nicht mehr am Sauerstoff außer morgens, weil das apnoe Gerät leider das mobile Sauerstoff Geräte nicht wollte musste er morgens für NH Stunde am Sauerstoff.
Er ist nach seiner Erkrankung wieder aufgeblüht.
Wenn alles klappt kommen wir jedes Jahr wieder, denn diese Momente, dieser Ort einfach nur der wahrnsinn und die Menschen in Schweden ein Traum. So nette und sympathisch.