Scandtrack Kanutour Schweden MG0178
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In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren! 

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Autor: Marvin G., 27. August 2026

Vier Tage zwischen Wind, Wellen und Wildnis Ein Reisebericht über Freundschaft, Abenteuer und viel zu viel Gepäck

Scandtrack Kanutour Schweden DSCF0213

Tag 1 – Ankommen und direkt gegen den Wind

Vier Tage Schweden.

Kanu, Zelt, Wald, Inseln und Freiheit.

Es klang nach einem entspannten Abenteuer.

Zumindest auf dem Papier.

Denn kaum war unser gesamtes Gepäck neben dm Kanu versammelt, wurde klar: Wir hatten offensichtlich vor, nicht vier Tage zu verreisen, sondern gleich einen kompletten Hausstand mitzunehmen.

Taschen wurden gestapelt, gedrückt und irgendwi im Kanu verstaut. Am Ende lag es so tief im Wasser, dass man kurz überlegen musste, ob wir eigentlich noch paddelten oder schon schwammen.

Dann ging es los.

Und Schweden begrüßte uns nicht gerade vorsichtig.

Wind.

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Viel Wind.

Der ee war aufgewühlt, die Wellen wurden größer und plötzlich war von der romantischen Vorstellung des entspannten Dahingleitens nicht mehr viel übrig.

Wir paddelten.

Gegen den Wind.

Gegen die Wellen.

Und irgendwann auch ein bisschen gegen unseren eigenen Körper.

Aber gleichzeitig war es unglaublich schön.

Rundherum nur Wald und Wasser. Kleine Inseln tauchten auf, verschwanden wieder hinter den Wellen und die Sonne kam immer wieder durch.

Mit jedem Paddelschlag entfernten wir uns weiter vom Alltag.

Am Abend erreichten wir unseren ersten Lagerplatz.

Zelt aufbauen, Gepäck ausräumen, Feuer machen – und dann endlich essen.

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Und dieses Essen war nach diesem ersten Tag mehr als verdient.

Am Feuer wurde gegessen, gelacht und der Tag noch einmal besprochen.

Die Arme waren müde.

Die Schultern auch.

Aber wir waren glücklich.

Wir waren wirklich in Schweden.

Tag 2 – Paddeln, essen und weiter

Am nächsten Morgen meldete sich der Körper.

Besonders die Arme und Schultern hatten offenbar beschlossen, sich für den gestrigen Tag zu rächen.

Aber lange darüber nachdenken konnten wir nicht.

Zelt abbauen.

Alles zusammenpacken.

Das Gepäck wieder irgendwie im Kanu verstauen.

Und los.

Der Wind war weiterhin da, aber insgesamt wurde es ruhiger als am ersten Tag.

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Wir paddelten durch die schwedische Landschaft, vorbei an Wäldern und Inseln, immer weiter hinein in diese unglaubliche Ruhe.

Nach dem ersten Tag fühlte sich das Kanu inzwischen fast vertraut an.

Fast.

Mittags gab es etwas zu essen.

Nicht gerade das kulinarische Highlight der Reise – aber schnell, einfach und genau das Richtige, wenn man eigentlich nur weiterkommen möchte.

Denn beim Kanufahren entwickelt man plötzlich eine sehr pragmatische Beziehung zum Essen:

Es muss satt machen. Es muss schnell gehen. Und möglichst wenig Geschirr verursachen.

Am Abend erreichten wir unseren nächsten Lagerplatz.

Das Zelt stand bald, das Feuer brannte und langsam kehrte wieder diese besondere Ruhe ein.

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Keine Straßen.

Kein Lärm.

Nur Wald, Wasser und unser kleines Lager.

Tag 3 – Ein Tag Langsamer

Nach zwei Tagen auf dem Wasser tat es gut, einmal nicht sofort wieder alles zusammenzupacken.

Der dritte Tag war unser Tag an dem alles etwas entspannter angegangen wurde. 

Ein bisschen langsamer.

Ein bisschen ruhiger.

Wir konnten die Umgebung genießen, ohne ständig irgendwohin paddeln zu müssen.

Der Wald.

Die Insel.

Das Wasser.

Die Sonne.

Und dieses Gefühl, komplett draußen zu sein.

Natürlich wurde auch an diesem Tag gepaddelt aber nicht so schnell und nicht so weit. 

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Das Feuer brannte, der Gaskocher kam zum Einsatz und irgendwann war wieder Essen auf dem Tisch.

Zwischendurch wurde einfach herumgesessen, geredet und gelacht.

Und vielleicht war genau das einer der schönsten Tage der ganzen Reise.

Nicht weil besonders viel passiert ist.

Sondern weil einmal nichts passieren musste.

Nach den langen Paddeltagen war es schön, einfach da zu sein.

Die Natur um uns herum.

Die Ruhe.

Die Freundschaft.

Und dieses Gefühl, für ein paar Tage eine völlig andere Welt zu leben.

Tag 4 – Die letzten Kilometer

Am vierten Tag hieß es wieder:

Alles zusammenpacken.

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Zelt abbauen.

Gepäck verstauen.

Kanu beladen.

Aber mittlerweile hatten wir Übung.

Das Kanu wurde beladen und wir machten uns auf die letzten Kilometer.

Der Körper war inzwischen deutlich anderer Meinung als am ersten Tag.

Jeder Paddelschlag erinnerte uns daran, wie viele Kilometer wir bereits hinter uns hatten.

Aber gleichzeitig wollten wir gar nicht, dass es vorbei war.

Wir kannten mittlerweile die Geräusche des Waldes, das Wasser, die Inseln und unseren eigenen Rhythmus im Kanu.

Der letzte Tag fühlte sich deshalb ein bisschen anders an.

Wir schauten bewusster auf die Landschaft.

Die Sonne auf dem Wasser.

Den Wald am Ufer.

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Den Wind.

Die kleinen Inseln.

All das, was in den ersten Tagen einfach Teil der Landschaft gewesen war, fühlte sich plötzlich vertraut an.

Am Abend war die Reise noch nicht ganz vorbei.

Aber unser Abenteuer auf dem Wasser schon.

Wir hatten vier Tage lang gepaddelt, gekocht, gelacht, geflucht, Feuer gemacht und draußen gelebt.

Wir waren warm gewesen.

Kalt gewesen.

Nass vom Wasser gewesen.

Müde gewesen.

Und irgendwann hatte wirklich jeder Muskel im Körper gewusst, dass wir in Schweden waren.

Tag 5 – Und dann war plötzlich Schluss

Am fünften Tag wurden wir abgeholt.

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Und plötzlich war da wieder die Welt außerhalb unseres kleinen Abenteuers.

Straßen.

Autos.

Menschen.

Alltag.

Es fühlte sich fast ein bisschen seltsam an.

Denn noch kurz zuvor waren wir irgendwo mitten in der schwedischen Wildnis gewesen.

Mit unserem Zelt.

Unserem Kanu.

Unserem viel zu vielen Gepäck, was es doch gebraucht hat.

Und einem Fluss, der sich kilometerweit vor uns ausbreitete.

Vier Tage Schweden.

Vier Tage Freundschaft.

Vier Tage Wind und Wellen.

Vier Tage Kanu, Wald und Inseln.

Vier Tage Feuer, Gaskocher und improvisiertes Essen.

Vier Tage Freiheit.

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Und fünf Tage, die am Ende viel zu schnell vorbei waren.

Wir waren nach Schweden gefahren, um ein Abenteuer zu erleben.

Und genau das haben wir bekommen.

Nicht perfekt.

Nicht immer bequem.

Nicht immer einfach.

Aber wunderschön.

Und wenn wir später einmal zurückdenken, werden wir uns wahrscheinlich nicht daran erinnern, wie schwer das Gepäck war oder wie sehr uns die Arme wehgetan haben.

Wir werden uns an die Sonne auf dem Wasser erinnern.

An das Feuer am Abend.

An das Lachen.

An das Kanu.

An den Wald.

An die Inseln.

Und vor allem daran, dass wir gemeinsam dort waren.

Schweden – vier Tage Abenteuer.

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Ein Kanu.

Und Erinnerungen, die bleiben.

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Autor: Marvin G., 27. August 2026