Gästebetreuer

in Schweden (m/w/d)

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Outdoorreiseleiter

in Schweden (m/w/d)

als Outdoorreiseleiter/in

in Schweden bist du da, um...

... deine Reisegruppe herzlich willkommen zu heißen.

Am Anreisetag erwartest du die Gäste deiner Gruppe. Du machst sie miteinander bekannt und kümmerst dich um Ausrüstung, Proviant und um die Kanueinweisung. Du unterstützt die Gäste beim Packen und stehst ihnen als Coach hilfreich zur Seite. Am Nachmittag brecht ihr dann gemeinsam zu eurer Kanutour auf.


... deine Gruppe sicher durch die beeindruckende und natürliche Seenlandschaft zu navigieren.

Du planst die Strecken und passt sie den Bedürfnissen der Gäste unter Beachtung der äußeren Umstände wie Wind und Wetter an. Du wählst geeignete Rastplätze aus, leitest die Zubereitung der Mahlzeiten an und verwaltest die Ausrüstung und den Proviant. Du moderierst die Gruppe so, dass jeder einen tollen Urlaub erlebt.


... auch das Tagebuch zu führen und notwendige Formalitäten zu erledigen.

Wie jeder Kapitän einer Schiffsmannschaft führst du Tagebuch deiner Gruppe. Dabei orientierst du dich an ein vorgegebenes Raster und hältst die gefahrene Route, die Mahlzeiten, die Stimmung und erlebte Programmpunkte ebenso fest wie außergewöhnliche Vorkommnisse.


... unseren Gästen während ihrer Kanutour ein abwechslungsreiches Programm zu bieten.

Die Kanutour wird mit dem von dir gestalteten Programm erst zum unvergesslichen Erlebnis. Angeln, Steinbackofen bauen, Knotenkunde, Schwitzhütte, Tageswanderungen, Pilze sammeln sind eine gute Möglichkeit dafür. Du bist aber auch gefordert weitere, eigene passende Outdoorprogrampunkte dazu beizusteuern.


... unseren Gästen einen unvergesslichen Urlaub zu bieten, der sie so begeistert, dass er ein Leben lang in Erinnerung bleibt!

 

 

als Outdoorreiseleiter/in

erwarten dich ...

... eine umfassende Schulung vor Ort durch erfahrene und professionelle Coaches.

Du erhältst eine Woche Outdoorschulung durch einen unserer erfahrenen Coaches direkt vor Ort in Schweden. Dabei lernst du nicht nur den Umgang mit den Gästen und das Leiten einer Reisegruppe, sondern du lernst auch die Region und die Örtlichkeiten genau kennen. Darüber hinaus gibt es viele praktische Übungen zu verschiedenen Outdoorthemen wie Kanufahren, Feuer machen, Outdoorkochen uvm.


... natürlich viel Spaß gemeinsam mit deinen Gästen während der Tour.

Als Outdoorreiseleiter/in bist du nicht nur für die Reisegruppe verantwortlich, sondern du bist ein Teil von ihnen, natürlich mit viel Raum um deine Outdoorleidenschaft auszuleben. Dabei kannst du neue Dinge ausprobieren, neue Routen mit dem Kanu erkunden und vor allem ganz viel Spaß mit unseren Gästen haben.


... Zeiten zum Relaxen, Entspannen oder zum Entdecken der wunderbaren Wildnis.

Wenn du es schaffst die Reisegruppe gut zu motivieren und zu leiten, dann wirst du sehr schnell ein fester und wichtiger Bestandteil der Gruppe und kannst die Tour genauso genießen wie die Gäste selbst. So kann jede Tour fast genauso werden, wie eine Woche Aktivurlaub in der schwedischen Wildnis.

Outdoorreiseleiter in Schweden (m/w)

Du hast Outdoorerfahrungen und fühlst dich in der freien Natur so richtig zu Hause? Du kennst dich aus mit Kanufahren und/oder Trekking, hast Kenntnisse im Umgang mit Karte und Kompass? Du kannst auch über offenem Feuer kochen, improvisieren und hast Spaß daran unsere Reisegäste mit deinen Kenntnissen durch Ihr Urlaubsabenteuer zu begleiten? Dann bewirb dich bei uns als Outdoorreiseleiter.

 

Deine Aufgabe besteht darin, unsere Gäste als Outdoorreiseleiter auf ihren Outdoortouren zu begleiten und dafür zu sorgen, dass ihr Urlaub ein unvergessliches positives Erlebnis wird. Das bedeutet Service an unseren anspruchsvollen Kunden 24 Stunden am Tag!!! Du bist dabei mit maximal 13 Gästen auf den Seen Schwedens unterwegs und hast als Ansprechpartner unser Team im Basiscamp. Reiseleiterkenntnisse, Outdoorerfahrung, Kreativität und eine hohe Belastbarkeit sind Grundvoraussetzungen für diese Tätigkeit. Eine natürliche Autorität, Spontanität und ein gesundes Verantwortungsbewusstsein werden vorausgesetzt.

 

Ein spannender Job, in der schwedischen Natur. scandtrack strebt dafür eine langfristige Zusammenarbeit an.

 

Formale Voraussetzungen

Mindest-/Höchstalter:20- ca. 45 Jahre
Einsatzzeitraum:Juni bis September
Einsatzdauer:ganze Saison, mind. 21 Tage
Fremdsprachenkenntnisse:Englisch o. skand. Sprache wäre gut
unsere Gäste:Pauschal- und Individualreisende
Führerschein:Klasse III oder B wünschenswert
Rettungsschwimmer:erforderlich
Erste-Hilfe-Kurs (9 UE):erforderlich
Kochkenntnisse:erwünscht
Gesundheitspass (Rote Karte):erwünscht
Führungszeugnis:ja
Studienbescheinigung (wenn Student/in):ja
Verdienst pro Monat:1500 €
Geldwerte Vorteile:freie An- u. Abreise ab Firmensitz oder mit dem scandtrack Express, freie Unterkunft, freie Verpflegung, Unfallversicherung, Sonderkonditionen beim Einkauf im scandtrack Outdoorshop, stark ermäßigte Nutzung der scandtrack Dienstleistungen

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Berichte unseres großartigen Sommerteams

Sommerjob     Finn S.

27.07.2018 - 26.08.2018

Ich bin Finn, 22 Jahre alt und Student. Ich habe letzten Sommer eine wundervolle Zeit mit Scandtrack im Outdoorcamp Höglund in Schweden verbracht.

 

Die Dauer meines Aufenthalts war vier Wochen, von denen ich jede genossen habe. Der Campalltag bei Scandtrack ist logischerweise von der Arbeit dominiert, die im Großen und Ganzen daraus besteht, von der Ausrüstung über Lebensmittel bis zum Camp an sich, alles für den nächsten Wechseltag vorzubereiten. Am Wechseltag selbst kümmern sich dann alle um die Reisenden und sorgen dafür, dass die Ausrüstung, die Kanus, die Verpflegung für die Touren, die Verpflegung vor Ort und alles andere, was die Kunden benötigen, bereitstehen. Es kommt ganz darauf an, in welchem Bereich man arbeitet, doch normalerweise werden alle Mitarbeiter überall mal eingesetzt, was eine gewisse Abwechslung reinbringt, die gerade bei einem längeren Aufenthalt eine angenehme Abwechslung reinbringt.

 

Davon abgesehen war auch das Zwischenmenschliche für mich sehr wichtig, da im Camp stets im großen Team gearbeitet wird. Dementsprechend gibt es auch den Kennenlerntag, bei dem geguckt wird, welche Bewerber am besten ins Team passen, und das scheint, so wie ich das mitbekommen habe, sehr gut zu laufen, da das Team sehr freundlich war. In der Zeit, in der nicht gearbeitet wird, ist es dementsprechend häufig so gewesen, dass Aktionen im Team unternommen wurden, wie zum Beispiel Kanufahren oder eine Nacht im Freien vor dem freien Tag.

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass es eine echt schöne Zeit bei Scandtrack gewesen ist, die durch Abwechslungsmöglichkeiten in den Arbeitsbereichen, einem wundervollen Team und extrem viel Spaß und Freude gekennzeichnet wurde, und ich hoffe, dieses Jahr die Möglichkeit habe, noch einmal dort zu arbeiten.


Meine Zeit in Schweden     Denise B.

08.05.2018 - 29.07.2018

Das Arbeiten in Schweden ist für mich jedes Jahr ein Highlight. Schon lange bevor ich gen Norden fahre freue ich mich darauf endlich wieder Teil einer schönen Gemeinschaft zu sein, viel Zeit in der Natur zu verbringen und körperlich zu Arbeiten.

 

Sobald ich oben im Basiscamp angekommen bin geht es schon los und ein langer, anstrengender aber auch schöner Tag beginnt. Es freut mich, den Gästen ihre Ausrüstung zu übergeben, bei Gelegenheit ein kurzes Pläuschen zu halten und sie dann in ihren wohlverdienten Urlaub zu schicken. Mir persönlich macht vor allem der ganze Papierkram Freude und so fühle ich mich vorne an der Front im Ausrüstungszelt am wohlsten. Gegen Nachmittag wechseln die Kunden dann, die Neuen sind raus und jene, welche an dem Tag noch abfahren werden kommen von ihrem Urlaub zurück. Gemeinsam gehen wir all ihre Ausrüstung durch dann geht der Tag auch schon dem Ende zu.

 

An den anderen Tagen haben wir meistens eher weniger mit Kunden zu tun, dafür aber viel mit uns selbst. Als Team wächst man sehr zusammen, da nicht nur gemeinsam in einer Merle übernachtet wird, sondern auch gemeinsam gegessen, gearbeitet und auch die Freizeit verbracht wird. Trotzdem hat man auch genug Zeit sich mal zurückzuziehen und alleine die Zeit in Schweden zu genießen.

 

Mich haben meine Zeiten bei Scandtrack in dem Sinne verändert, dass ich gelernt habe wie schnell man andere Personen kennen lernen kann und wie intensiv in eigentlich kurzer Zeit. Man erlebt sich morgens müde, mittags hungrig, abends entspannt. Jeder hat mal einen guten und einen schlechten Tag aber zusammen sind wir eben trotzdem. Außerdem lernt man für so viele Leute zu kochen und auch wie andere Leute Sachen ganz anders zubereiten. Ich finde es einfach super. Es gibt also viel Gemeinschaft eingebettet in einer wunderschönen und unglaublich Stillen Natur, in welcher man mit etwas Glück auch mal einen Elch sieht. Ich werde versuchen so oft wie möglich wieder zu kommen, da mir die Zeit ein Gefühl von Tiefenentspannung gibt und ich von dieser das restliche Jahr zehren kann.


Guide in Schweden     Eric P.

01.09.2017 - 22.09.2017

Aloha, ich bins der Eric, 24 Jahre jung-Unternehmer, Reiseführer, Wassersportlehrer und Weltenbummler.

 

Fühle mich mittlerweile nach der 5. Saison bei Scandtrack wie zum Inventar zugehörig und habe die ein oder andere Geschichte im Rucksack.

Ich habe mir ein Paar fragen ausgedacht um es dir und mir einfacher zu machen das ganze zu beschreiben, denk dran, ausprobieren musst du es schon selber:

 

Warum tue ich das hier?

Für mich ist es eine Ehre und erfüllt es mit Stolz eine Gruppe, zuerst Wild-Fremder Menschen durch die Wildnis zu führen, Sie kennenzulernen und eine ganze Woche mit ihnen zu erleben, nicht zu überleben, das ist ein großer Unterschied. Ich liebe Menschen und es macht mich glücklich wenn Leute, die mir ihren Jahresurlaub anvertrauen mit einem dicken Smile nach Hause fahren. Manchmal entstehen nach der Woche wahre Freundschaften, das fasziniert mich jedesmal aufs neue.

 

Was habe ich davon?

Selbst-Bewusstsein und feinstes Leadership Training, eines der zentralen Themen für mich! Wer dabei Potentiale hat (wer nicht ;) ist hier genau richtig.

 

Wie bin ich auf die Idee gekommen es so zu tun?

Ich habe selber einmal eine geführte FamilienTour mit meinem Dad gemacht, wusste also, dass die Guides cool sind und nach meiner Bundeswehrzeit war das für mich die beste Option, jetzt kann ich alles miteinander verbinden und ein Paar Wochen im Jahr gehen immer für Scandtrack.

 

Was kann ich den Leuten geben?

Inspiration und das klingt vielleicht banal, gutes Essen. Die Verpflegung auf Tour ist wirklich sehr gut und lässt sich unendlich verändern und verfeiern, für (Hobby)Köche optimal. Mit Inspiration meine Ich, du kannst den Leuten zeigen was dort draußen alles möglich ist in der Natur, mit den einfachsten Dingen, viele Leute beschäftigen sich tagtäglich mit komplizierteren Dingen als das was du ihnen dort zeigst und darin liegt der Zauber.

Back to the roots!

 

Welche Skills sind die meist gefragtesten?

Puuuh da gibt es eine Lange lange Liste uuuund wer denkt das Knoten, Sägen, Angeln oder was auch immer unter meinen Top5 sind darf ich hier enttäuschen

  • du brauchst einen guten Modus, gute Energie und Motivation
  • Lösungsorientiertes denken
  • gewaltfreie, konstruktive und positive Kommunikation
  • Leadership-qualitäten
  • naja Knoten, Paddeln und Kochen wäre auch schon von Vorteil :D

 

Wenn Ich irgendwas in der Welt verändern könnte, was wäre das?

Mir gefällt die Vorstellung jedem das Reísen zugänglich zu machen, wenn er oder sie das auch möchte.

Wir haben ein Problem, oft passt sich das Leben der Arbeit an und zu selten, die Arbeit an das Leben, das werde ich verändern.

 

Was möchte ich den Leuten da draußen erzählen?

Macht Urlaub mit Scandtrack oder arbeitet ein Paar Wochen als Outdoorreiseleiter oder in Kombination mit dem Camp, das wird euch gut tun.

 

Mahalo nui loa

 

euer Eric P.


Meine Zeit als Gästebetreuerin bei scandtrack     Fiona W.

04.08.2017 - 22.09.2017

Diesen Sommer habe ich in der Zeit vom 4.8.17-22.09.17 zum ersten Mal für Scandtrack im Outdoorcamp in Schweden gearbeitet. Insgesamt hatte ich eine tolle Zeit, habe viele neue Menschen kennengelernt und die Arbeit war für mich ein super Ausgleich zu meinem Studium.

 

Auch wenn es immer viel zu tun gab - nicht nur an den Samstagen, an denen Gäste ankamen bzw. wieder abreisten, sondern auch, wenn es darum ging, die Ausrüstung in Stand zu halten, nach- und wieder vorzubereiten, oder das Camp in der letzten Woche abzubauen und winterfest zu machen - habe ich die Arbeit als sehr angenehm und abwechslungsreich empfunden. Zu unseren Aufgaben unter der Woche zählten vor allem das Säubern, Prüfen und wenn nötig die Reparatur der Ausrüstungsgegenstände. Das große Ziel einer Woche war es also immer, alles, sprich die Ausrüstung und das Camp, für den kommenden Samstag vorzubereiten. Außerdem waren wir als Team vor Ort auch unter der Woche die direkten Ansprechpartner für die Gäste, standen also je nach Bedarf bei Fragen oder Notfällen zur Verfügung.

 

Der Höhepunkt jeder Woche war aber natürlich immer samstags der „Wechseltag“. Jeder im Team hatte für diesen Tag bestimmte Aufgaben, die meist über den gesamten Zeitraum des Einsatzes nicht oder nur kaum wechselten. Dies ist vor allem von Vorteil, wenn man über einen längeren Zeitraum in Schweden arbeitet, denn so muss man sich zwar zu Anfang in alles einarbeiten, entwickelt aber mit der Zeit eine gewisse Routine und kann so wieder neuen Teamern zu Seite stehen und bei der Einarbeitung helfen. Für die Wechseltage war ich meist für den kleinen Shop im Camp und für die Arbeit in der Küche, also das Zubereiten und die Ausgabe der Speisen und Getränke, eingeteilt. Außerdem habe ich bei der Ausgabe und Rücknahme der Ausrüstung mitgeholfen. Die Wechseltage waren immer sehr lang und anstrengend, aber für mich auch besonders schön und spannend, da wir intensiven Kontakt mit den Gästen hatten. Besonders toll war es natürlich, wenn abreisende Gäste von einem schönen, gelungenen Urlaub berichteten oder wir in irgendeiner anderen Form positives Feedback für unsere Arbeit erhalten haben. Samstags hat man dadurch irgendwie immer gemerkt, wofür man den Rest der Woche gearbeitet hat.

 

Da man die Arbeit und Freizeit im Camp nicht immer unbedingt voneinander trennen konnte und wir Tag und Nacht im Team zusammengelebt und gearbeitet haben, war die Stimmung unter uns Teamern untereinander enorm wichtig. Ich habe mich im Camp immer super wohl gefühlt, da ich mit so vielen tollen Menschen zusammen war. Für mich war es so wichtig, dass wir alle, auch während der Arbeit, so viel Spaß zusammen hatten und uns immer gegenseitig motiviert haben. Im Camp teilt man einfach komplett seinen Alltag, man kocht füreinander, isst zusammen, teilt sich eine Schlafhütte und und und. Dafür muss man auf jeden Fall offen sein und ein wenig auf Privatsphäre verzichten können, aber dafür bekommt man eine Menge Spaß zurück und gewinnt viele neue Freunde.

 

Abschließend kann ich nur sagen, dass meine Zeit als Gästebetreuerin bei Scandtrack eine wirklich tolle Erfahrung war. Natürlich gab es Herausforderungen, Konflikte mit Gästen und anderen Teamern oder Tage, an denen manchmal einfach die Kraft fehlte, aber wir konnten meist gemeinsam eine Lösung für diese Dinge finden. In den sieben Wochen, in denen ich in Schweden war, hatte ich außerdem das Gefühl, mal so richtig rauskommen zu können. Trotz der vielen Arbeit, war die Zeit sehr erholsam für mich, vor allem da wir so viel Zeit im Freien und mit körperlicher Arbeit verbracht haben. Das war ein wunderbarer Ausgleich zu meinem sonst eher kopflastigen Studentenalltag.


Outdoorreiseleiter und Gästebetreuer     Nicolai K.

14.07.2017 - 09.09.2017

Mein Name ist Nicolai und ich arbeitete in der Saison 2017 für acht Wochen während meiner Semesterferien für scandtrack in Schweden. Ich wollte sowohl als Campmitarbeiter als auch als Outdoorreiseleiter arbeiten und so absolvierte ich zuvor eine von scandtrack in Schweden durchgeführte Schulung. Sie lieferte einen sehr guten Einblick in die Arbeit als Outdoorreiseleiter und ich erhielt einen ersten Eindruck von dem Kanugebiet Dalsland Nordmarken.

 

Die ersten drei Wochen in Schweden war ich als Outdoorreiseleiter mit Gästen, die eine geführte Tour gebucht haben, unterwegs. Es gibt das Angebot für Erwachsene und Jugendliche. Als es dann mit meiner ersten Erwachsenengruppe los ging, war ich natürlich aufgeregt und voller Vorfreude. Wir stellten uns einander vor , beluden die Kanus, ich machte eine Einweisung und schon begann eine tolle Woche in der schönen Natur Schwedens. Die darauffolgenden zwei Wochen war ich mit Jugendlichen unterwegs. Auch wenn es teilweise etwas anstrengend wurde, war es eine tolle Zeit mit den Gruppen.

 

Darauf arbeitete ich zwei Wochen mit den anderen Scannies im Camp. Ich freute mich darauf, nach den drei Wochen durchatmen zu können und die Kollegen näher kennen zu lernen. Man kümmert sich im Camp darum, die Ausrüstung für die neuen Gäste bereitzustellen. Während der Woche fallen die unterschiedlichsten Aufgaben an. Zelte, Packsäcke und Tarps (Outdoorplanen) werden kontrolliert und gegebenenfalls nachgebessert oder aussortiert. Ebenso wird sich um das Werkzeug gekümmert. Äxte werden geschärft und Sägeblätter ausgetauscht. Darüber hinaus werden Arbeiten, die im Camp anfallen erledigt. Wenn man die Ausrüstung für den Wechseltag frühzeitig fertig bekommen hat, gab es auch mal einen freien Tag. Das ist natürlich eine zusätzliche Motivation gewesen. An den großen Wechseltagen habe ich unten am Strand bei der Kanuausgabe gearbeitet und Kanueinweisungen für die Gäste gemacht. Auch wenn es dort durchaus mal unübersichtlich und stressig werden kann, hat es mir dort großen Spaß gemacht. Generell war die Atmosphäre im Camp super. Man kocht füreinander, isst zusammen und gönnt sich nach harter Arbeit auch mal ein Bierchen und verbringt den Abend zusammen. Es gibt Fahrräder, eine Tischtennisplatte und natürlich die Höglympics, die campinterne Olympiade. Zum Abschluss meiner Zeit in Schweden war ich nochmal zwei Wochen mit Gruppen unterwegs. Ich blicke auf eine sehr schöne Zeit zurück mit wunderbaren Erfahrungen, tollen Gästen und sehr netten Kollegen.


Sommer in Schweden     Sebastian M.

30.06.2017 - 03.09.2017

Hej,

Mein Name ist Basti und ich wollte hier kurz was schreiben zu einem meiner coolsten Sommer überhaupt. Letzten Sommer war ich nämlich neun Wochen lang im Outdoorcamp Hoeglund von Scandtrack und habe dort als Gästebetreuer gearbeitet. Falls dich das noch nicht überzeugt hat dich auch zu bewerben, dann weiß ich auch nicht weiter, aber trotzdem schreib ich euch hier noch ein paar Zeilen über meine Erfahrungen.

 

Bevor ich meinen Arbeitseinsatz angetreten bin, geisterten mir viele Fragen durch den Kopf. Insbesondere natürlich was steht an Arbeiten an, wieviel ist zu tun und wie ist das Zusammenleben im Team. Um beim spannenderen Thema anzufangen, fange ich beim Team an und ich sage mal so, wenn du nicht sozial komplett inkompetent bist und einen gewissen Sinn für Humor hast, wirst du mit dem Team vor Ort super klar kommen, eine tolle Zeit und eine Menge Spaß haben. Das Team ist im ständigen Wandel über den Sommer, da jeder unterschiedlich lange bleibt und zu unterschiedlichen Zeiten angekommen ist. Das hat einen großen Vorteil sowie Nachteil, zum einen werden die Neuankömmlinge super schnell integriert, zum anderen wirst du dich, insbesondere wenn du etwas länger bleibst, von sehr vielen lieb gewonnen Menschen verabschieden müssen. Da wirst du dann auch insbesondere bei deiner Destinationsleitung, oder wie man sie im Team nennt Destibesti, Sophia auch schon mal eine Träne oder zwei kullern sehen. Sehr wahrscheinlich wird dieser Text nun nie veröffentlicht, da ich ihn bei Sophia einreichen soll. Naja Sophia bildet zusammen mit Hilkia die Destinationsleitung und sind die Konstanten im Team, die den ganzen Sommer bleiben. Die beiden machen einen super Job da oben, organisieren die Arbeitseinsätze und tragen die Verantwortung, aber sind trotzdem auch immer zu Späßen aufgelegt und tragen damit einen großen Teil zu der guten Teamstimmung bei. Das Team im Ganzen ist in deiner Zeit hier oben deine Ersatzfamilie und du wirst, außer wenn du es willst, nie allein sein, außerdem wirst du ständig mit neuen Ohrwürmern und schlechten Witzen versorgt. Da haben wir nochmal Glück gehabt und falls du ganz viel Glück hast werden sogar Orte im Camp nach dir benannt. Ich könnte jetzt noch eine Menge witzige Anekdoten aus diesem Sommer erzählen, aber was in Hoeglund passiert, bleibt in Hoeglund, dieser Spruch ist, denk ich, allseits bekannt.

 

Ok so viel zum Team, wow ich hab schon eine ganze Menge geschwafelt. Also reden wir übers Arbeiten. Ja du bist zum Arbeiten da und die Arbeit kommt auch nicht zu kurz, auch wenn man es vielleicht nicht so erwartet. Ich hatte mir trotz diverser Warnungen von Scandtrack-Seite aus, auch gedacht es wird schon nicht so viel sein, ist es aber, insbesondere wenn das Wetter nicht mitspielt. Denn das Ausrüstungspacket von Scandtrack ist relativ umfangreich und will komplett überprüft, sauber gemacht und neu gepackt werden. Da kommt ein bisschen was zusammen. Vom Kanus flicken, Zelte checken, Kocher schrubben, Tarps flicken, Packsäcke kontrollieren, Tonnen stapeln zum Lebensmittel sortieren gibt es eine Menge Aufgaben und ich gebe gerne zu, dass einige in die Kategorie relativ stupide bzw. eintönig gehören. Aber das ist halb so schlimm, denn du hast ja dein Team um dich und hast eine lockere Arbeitsatmosphäre bei der meist Musik läuft, gequatscht und gelacht wird. Bei manchen Teamern ist insbesondere das Kocher schrubben beliebt, da dort gilt das Credo, so dreckiger das Wasser umso dreckiger die Gesprächsthemen, aber da bitte ich euch einfach eure eigenen Erfahrungen zu machen. Ich persönlich hatte dazu noch die Ehre Küchenchef und Mitglied des Betriebsrates zu sein. Als Küchenchef verbringst man Freitag bis Sonntag viel Zeit in der Küche, da man die Verantwortung für die Verpflegung der Gäste samstags trägt und man da eine Menge vor- und nachzubereiten hat. Der Betriebsrat besteht aus einer kleinen Gruppe des Teams und vertritt die Interessen des Teams gegenüber der Destinationsleitung, aber wurde leider nie von der Destinationsleitung anerkannt, naja vielleicht nächstes Jahr.

Naja ich könnte jetzt noch eine Menge mehr schreiben, aber dann liest das ja eh kein Mensch mehr, daher belasse ich es hierbei und hoffentlich sehen wir uns nächsten Sommer, weil ich werde wieder am Start sein in Hoeglund.

Bis nächsten Sommer

Basti

 

 


Und wir träumen vom Sommer in Schweden...     Bente S.

09.06.2017 - 16.07.2017

Ein Aushang an meiner Uni brachte mich 2016 das erste Mal für einen Sommerjob zu Scandtrack. Dass ich 2017 meine zweite Saison antrat und diesmal sogar 5 Wochen blieb, spricht dafür, dass es mir gefallen hat. Und das tat es auch wieder. Was mir immer besonders im Gedächtnis bleibt, ist das harmonische Arbeiten und Zusammenleben in einem jungen und dynamischen Team mit einem starken Gemeinschaftsgefühl. Alle Mahlzeiten werden zusammen eingenommen und nach der Arbeit findet sich immer jemand für gemeinsame Aktivitäten wie zum Beispiel Volleyball, Musizieren, Gesellschaftsspiele, Filmeabende oder Lagerfeuer. Auch die Gelegenheit, selbst einmal mit dem Kanu rauszufahren und eine Nacht in der Wildnis zu verbringen, ist besonders schön.

 

Die Gäste fragen oft, womit wir im Camp eigentlich unter der Woche unsere Zeit verbringen. Sie können sich nicht vorstellen, wie viel Arbeit hinter ihrer Reise steckt. Dabei ist immer jede Menge zu tun: Die gesamte Ausrüstung, die am Samstag zurückkommt, muss kontrolliert, bei Bedarf getrocknet oder auch repariert und schließlich in Ausrüstungspakete für die nächsten Gäste verpackt werden. Packsäcke, Tarps und Zelte kontrollieren und bei Bedarf reparieren, Heringe geradebiegen, Sägeblätter austauschen, Beile schärfen, Wasserkanister und Kochutensilien spülen, etc. Zusätzlich fallen noch Arbeiten an wie Rasenmähen, Lebensmittel sortieren, die Großküche und den kleinen Shop betreiben und das Waschhaus reinigen.

 

Ich will niemandem etwas vormachen: Die Arbeit ist hart, teilweise körperlich herausfordernd und kann auch mal frustrierend sein. Zum Beispiel, wenn es tagelang regnet. Oder wenn man alles nur mögliche getan hat, um es den Gästen recht zu machen und diese trotzdem nicht zufrieden sind, was teilweise einfach daran liegt, dass sie nicht für Urlaub in der Wildnis gemacht sind oder das Wetter nicht mitspielte. Wechseltage zehren besonders an den Kräften, da man den ganzen Tag auf den Beinen ist und von früh morgens bis spät abends gut zu tun hat.

Aber das alles gehört dazu und man wird dafür entschädigt, wenn die meisten Gäste am Wechseltag mit einem Strahlen auf dem Gesicht zurückkehren, was einen spüren lässt, dass sich die ganze Arbeit gelohnt hat. Des Weiteren empfinde ich die hauptsächlich körperliche Arbeit an der frischen Luft als einen willkommenden Ausgleich zum Unialltag, wo man häufig in schlechtgelüfteten Räumen an den Schreibtisch gefesselt ist. Inmitten der schwedischen Natur findet man Ruhe und ab Juli auch Blaubeeren, mein ganz persönliches Highlight.

 

Außerdem weiß ich es persönlich sehr zu schätzen, dass ich bereits in meiner ersten Saison große Verantwortung übernehmen durfte, als man mir die Leitung der Großküche übertrug, die unsere Gäste an den Wechseltagen versorgt. In meiner zweiten Saison konnte ich dann sogar die Leitung einer Außendestination übernehmen. Diese besonderen Herausforderungen haben mich in einem professionellen sowie auch in einem persönlichen Kontext geprägt und ich habe viel lernen können, was mich unter Anderen für meinen derzeitigen Job als Gästebetreuerin auf den Galapagos-Inseln qualifizierte.

 

Bente (24 Jahre), Tourismusstudentin