In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
Reisebericht: Unsere Scandtrack-Kanutour auf eigene Faust
Wann: 18.07. – 25.07.
Wer & Wie: 4 Leute (entspannt mit dem eigenen Auto angereist)
Gesamtstrecke: 32 Kilometer im Kanu
Schlafplatz: Fast nur in Hängematten unter freiem Himmel
1. Los geht es: Elch gesichtet und ein ordentlich nasser Start
Unser Abenteuer hat nicht in einem vollgepackten Reisebus angefangen, sondern genau so, wie wir es wollten: Wir vier haben uns einfach ins Auto gesetzt und sind Richtung Norden gedüst. Durch die eigene Anreise waren wir von der ersten Minute an super flexibel und hatten genau das richtige Gefühl für das, was uns in Schweden erwarten sollte – nämlich absolute Freiheit.
Ein richtig geniales Highlight hatten wir sogar schon kurz vor dem Ziel: Gar nicht weit vom Basislager entfernt stand plötzlich unser allererster Elch direkt am Weg! Das war ein absolut gigantischer Anblick und das beste Begrüßungskomitee, das man sich für eine Wildnistour überhaupt vorstellen kann.
Am Samstag, den 18. Juli, sind wir dann voller Energie im Scandtrack-Camp angekommen. Das Verladen von unserem ganzen Krams in die wasserdichten Tonnen, der Check der Kanus und die kurze Einweisung gingen echt fix über die Bühne. Allerdings hat uns der schwedische Sommer direkt mal auf die Probe gestellt: Ein richtiger Dauerregen hat uns beim Ablegen begleitet. Wir haben uns von dem grauen Himmel über dem See aber überhaupt nicht die Laune verderben lassen und sind direkt die ersten 3 Kilometer gepaddelt. So hatten wir den Trubel vom Camp schnell hinter uns und den Kopf sofort frei. Zwar ziemlich nass, aber mega glücklich haben wir dann unser erstes Lager am Ufer aufgestellt.
2. Ab in den Wildnis-Rhythmus: Hängematten & Schlemmen am Lagerfeuer
Ab Sonntag hat sich das Wetter dann von seiner wesentlich gemütlicheren Seite gezeigt. Wir sind die ganze Route ohnehin total entspannt und ohne jeden Stress angegangen. Über die Tage hatten wir einen richtig genialen Rhythmus aus Paddeln, Gegend erkunden und Einfach-mal-Nichts-Tun raus. Am Sonntag sind wir solide 5,5 Kilometer vorangekommen, gefolgt von einem extrem chilligen Montag. Da sind wir gerade mal einen einzigen Kilometer gepaddelt, um an einem wunderschönen Plätzchen einfach stundenlang die Seele baumeln zu lassen.
Am Dienstag ging es dann 5 Kilometer weiter durch die verwinkelten Wasserstraßen der schwedischen Seenplatte. Der Mittwoch mit seinen 6 Kilometern und der Donnerstag mit unserer persönlichen Königsetappe von 7,5 Kilometern haben uns schließlich tief in die schwedische Natur geführt.
Das absolute Highlight für uns alle war aber die Sache mit den Schlafplätzen: Wir haben nämlich die meiste Zeit überhaupt nicht im Zelt geschlafen, sondern komplett schwebend in unseren Hängematten. Wenn es in den skandinavischen Sommernächten erst kurz vor Mitternacht langsam dämmrig wurde, lagen wir perfekt eingekuschelt zwischen den Bäumen und haben dem Wind in den Kronen zugehört.
Auch beim Essen wurden wir zu echten Wildnis-Gourmets: Aus den einfachen Zutaten aus der mitgelieferten Futtertonne haben wir über dem Lagerfeuer richtig leckeres, frisches Brot gebacken. Dieser Duft von warmem Teig über der heißen Glut hat die Abende am Feuer einfach perfekt gemacht.
3. Die Etappen im Überblick
Samstag (18.07.): 3,0 km – Ankunft mit dem Auto (inklusive Elchsichtung!), Bepacken & Start im Regen
Sonntag (19.07.): 5,5 km – Inselwelt erkunden & das erste Mal ab in die Hängematten
Montag (20.07.): 1,0 km – Absoluter Entspannungstag direkt am Wasser
Dienstag (21.07.): 5,0 km – Durchschängeln durch schmale Kanäle
Mittwoch (22.07.): 6,0 km – Ordentlich Strecke machen, Brot backen & Lagerfeuer genießen
Donnerstag (23.07.): 7,5 km – Die Königsetappe mitten durch die tiefste Wildnis
Freitag (24.07.): 1,0 km – Ganz gemütlich wieder Richtung Basiscamp orientieren
Samstag (25.07.): 3,0 km – Kanus zurückgeben, Sachen packen & ab nach Hause
4. Tiefenentspannt zurück ins normale Leben
Gegen Ende der Woche hat sich unser Kreis dann wieder geschlossen. Am Freitag haben wir es mit einem weiteren, super entspannten Kilometer extrem ruhig angehen lassen und einfach die restliche Zeit am Feuer genossen. Am Samstag, den 25. Juli, sind wir schließlich die letzten 3 Kilometer zurück zum Scandtrack-Camp gepaddelt, haben die saubere Ausrüstung wieder abgegeben, das Auto beladen und die Heimreise angetreten.
Mit unseren insgesamt 32 Kilometern haben wir zwar keine Rekorde gebrochen, aber genau die perfekte Mischung aus Bewegung, Erholung und echter Natur erwischt. Die Nächte unter dem Sternenhimmel, der Elch am ersten Tag, das selbst gebackene Brot und dieses geniale Gefühl, einfach komplett sein eigener Chef zu sein, machen diesen Trip für uns vier unvergesslich.