In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
Als ich 2013 das erste Mal in Hamburg am ZOB stand und auf den Bus von Scandtrack gewartet habe dachte ich mir – „Was mache ich hier eigentlich?“. Ich hatte vorher noch nie gepaddelt, geschweige denn gecampt. Und die Vorstellung eine Woche in der freien Natur unter einfachsten Bedingungen zu verbringen, bereitete mir „Kopfschmerzen“. Diese Einstellung änderte sich bereits nach kurzer Zeit in Schweden und so kommt es, dass wir dieses Jahr das achte Mal mit Scandtrack in Schweden waren. In den letzten Jahren waren wir mit der Morning-Light-Tour unterwegs und dieses Jahr das erste Mal auf eigene Faust. Aber so ganz allein waren wir dann doch nicht, denn auf den letzten Touren haben sich Freundschaften entwickelt, und so kommt es, dass der Urlaub in Schweden Ende August/Anfang September zu einem festen Bestandteil der jährlichen Urlaubsplanung geworden ist.
Sieben Tage auf dem Wasser, zwischen stillen Seen, bewaldeten Ufern und kleinen Inseln, auf denen wir unser Lager aufschlugen, lagen vor uns. Insgesamt kamen dabei ca. 62 Kilometer zusammen. Doch die Reise bestand nicht nur aus zurückgelegten Kilometern, sondern vor allem aus besonderen Momenten: dem ersten Paddelschlag, dem Ankommen an einem neuen Lagerplatz, dem gemeinsamen Kochen und der Ruhe, die sich nach und nach über die ganze Reise legte.
Tag 1 – Der erste Paddelschlag
Am ersten Tag starteten wir zu viert, nach einer etwas längeren Anreise als üblich, am Outdoorcamp Höglund. Die Kanus waren schnell beladen, die Ausrüstung verstaut und die Vorfreude groß. Vor uns lag eine Woche, in der wir die Natur Schwedens vom Wasser aus erleben wollten.
Die ersten Paddelschläge fühlten sich noch etwas ungewohnt an. Man musste sich erst wieder an den Rhythmus gewöhnen, gemeinsam steuern und herausfinden, wie man mit möglichst wenig Kraft möglichst gut vorankommt. Doch schon bald stellte sich ein angenehmes Gefühl ein: Wir waren unterwegs. Nach einem ersten kurzen Regenschauer kam die Sonne wieder raus, so dass wir uns entschieden, statt unser erstes Lager auf Hästön (Dano 10) aufzuschlagen, sondern noch etwas weiter zu paddeln und so wurde unser erstes Ziel das Dano 8 auf Trollön. Kaum hatten wir angelegt, gab es einen richtigen Wolkenbruch, den wir unter dem schnell aufgespannten Tarp abwarteten, bevor wir unser Lager für die Nacht aufschlugen und den ersten Tag in aller Ruhe ausklingen ließen. Nach dem Ankommen, Auspacken und Einrichten war es schön, einfach dazusitzen und die Umgebung auf sich wirken zu lassen. Der erste Tag war geschafft – und die Reise hatte gerade erst begonnen.
Tag 2 – Von Trollön nach Güppviksön
Am zweiten Tag ging es von Dano 8 nach Güppviksön. Die Strecke etwas kürzer als am Vortag, sodass wir den Tag entspannt angehen konnten.
Das Paddeln im Kanu hatte sich inzwischen eingespielt. Die Bewegungen wurden vertrauter, und auch das Zusammenspiel auf dem Wasser funktionierte immer besser. Zwischen den einzelnen Etappen blieb Zeit, die Landschaft zu genießen und die Gedanken schweifen zu lassen.
Am Ziel angekommen, richteten wir uns auf Güppviksön am Dano 7 ein. Wieder war es dieses besondere Gefühl, einen Platz für die Nacht gefunden zu haben und zu wissen, dass man für eine Weile einfach bleiben konnte. Das Kanu wurde zum Transportmittel, die Insel zum Zuhause und der See zum Mittelpunkt des Tages.
Tag 3 – Weiter nach Dano 6
Der dritte Tag führte uns von Dano 7 nach Dano 6 auf Tronsholmen. Es lag wieder eine etwas längere Etappe vor uns.
Inzwischen waren wir richtig im Kanumodus angekommen. Die Tage bekamen ihren eigenen Rhythmus: aufstehen, frühstücken, Zelt abbauen, Sachen packen, Kanu beladen, paddeln, ankommen, Lager aufbauen und gemeinsam den Abend genießen. Gerade diese Einfachheit machte den Reiz der Reise aus.
Nach der Ankunft auf Tronsholmen konnten wir die Ausrüstung ablegen und den Tag gemütlich ausklingen lassen. Drei Tage waren bereits vergangen, und trotzdem fühlte es sich an, als hätten wir schon viel länger unterwegs sein können.
Tag 4 – Ruhetag auf Dano 6
Den vierten Tag nutzen wir als Ruhetag. Ein Ruhetag mitten in einer Kanutour ist etwas Besonderes, dass gab es bei den Gruppentouren nur sehr, sehr selten. Man muss nicht weiter, kann ausschlafen, ausgiebig frühstücken und den Tag einfach so nehmen, wie er kommt. 2 aus unserer Gruppe versuchten ihr