Scandtrack Kanutour Schweden MG0178
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Berichte aktuelle
Saison

In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren! 

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In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren! 

Autor: Simon Filip F., 21. Oktober 2026

Kanutour 2026

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Kanutour in Schweden mit Scantrack

 

Wir waren zu siebt, alle aus verschiedenen Ecken Deutschlands, und haben uns an einem Freitag Ende September in Lübeck getroffen. Nach und nach trudelten alle ein. Ein paar haben sich noch die Stadt angeschaut, andere sind direkt zum Bus gekommen. Gegen 23 Uhr ging es dann los Richtung Schweden: über Fehmarn mit der Fähre nach Dänemark, dann über die Grenze nach Schweden und weiter hoch bis nach Lennartsfors, ungefähr eine Stunde südlich von Oslo. Insgesamt waren wir 13-14 Stunden unterwegs und gegen 13 Uhr da.

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Ausgestiegen sind wir erst mal auf einer großen grünen Wiese, mit Tee oder Kaffee und einem Keks. Danach sind wir mit dem Gepäck durch den Wald zur Gepäckausgabe gelaufen. Dort haben wir alles bekommen, was wir brauchten: Packsäcke, damit die Klamotten trocken bleiben, Zelte und den Proviant. Pro zwei Personen gab es eine Essensbox, mit mehr als genug Essen drin. Mit dem ganzen Zeug ging es dann weiter runter zum See, wo wir unsere Kanus bekommen haben. In einem saßen wir zu dritt, in den anderen beiden zu zweit.

Wir sind ziemlich schnell los, um noch vor dem Regen wegzukommen. Hat jedoch nicht ganz geklappt - kurz darauf fing es an zu regnen. Drei von uns waren schon mal mit Scantrack unterwegs und wussten, worauf wir uns einlassen. Die anderen beiden nicht, und die hat der Regen am ersten Tag ziemlich überrumpelt. Sie hatten schon ein bisschen Angst davor, wie das die nächsten Tage werden würde. An einem schönen Dano-Platz haben wir dann aber erstmal unser Camp aufgebaut und am Feuer was gekocht und den Abend ausklingen lassen.

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Am nächsten Morgen war der Regen weg, und das blieb auch die nächsten Tage so. Das Wetter war richtig schön. Als wir an unserem Dano-Platz angekommen sind lief es immer gleich ab: Gepäck aus den Kanus holen, hoch zum Lagerplatz schleppen, Holz hacken, Feuer machen, kochen – Und die schönsten Sonnenuntergänge angucken. Danach haben wir Spiele gespielt, uns Sachen erzählt und über alles Mögliche diskutiert. Manchmal haben wir sogar gesungen…

An einem Abend haben wir sogar etwas gebacken - nämlich Pizza. In den Vorratsboxen haben wir Mehl gefunden und daraus einen Teig angerührt. Den haben wir in der Pfanne ausgebreitet und mit Tomatensauce, Salami und Käse belegt und in der Pfanne fertig gebacken.

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Zwei von uns hatten kurz hintereinander Geburtstag. An diesen Tagen war das Wetter auch besonders schön, strahlende Sonne, glatte Seen und kaum Wind. Und unser Ziel -> Gustavsfors um für gute Geburtstagsessen einzukaufen: Steaks, Süßigkeiten, Chips und ein paar schwedische Spezialitäten. Es war ganz nett, mal wieder in der „Zivilisation“ zu sein und so einen kleinen Schwedischen Tante-Emma-Laden zu sehen.

Drei Mal mussten wir außerdem über Land übersetzen. Dafür haben wir sie auf einen Kanuwagen gehoben und sind damit zu Fuß weitergezogen. Meistens war das ziemlich anstrengend. Eine der drei Strecken war aber richtig schön: Bei gutem Wetter sind wir an Feldern, an typisch schwedischen Häusern und Bauernhöfen vorbeigelaufen.

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Dann war auch schon der letzte volle Tag da, und der hatte es nochmal in sich. Es hat viel geregnet, und wir sind die ganze Strecke im Regen gepaddelt. Weil alle Gruppen zurück Richtung Lennartsfors unterwegs waren, waren viele Dano-Plätze besetzt. Wir mussten uns so einen mit einer anderen Gruppe teilen und konnten das Dano deshalb nicht nutzen. Also haben wir zwei große Planen ums Feuer gespannt, damit wir wenigstens etwas Trockenes hatten. Klamotten und alles andere war ordentlich nass und haben es am Feuer getrocknet. Was mich überrascht hat: Nach zwei Wäschen haben diese Sachen immer noch nach Feuer gerochen.

Am nächsten Morgen waren wir wieder in Lennartsfors. Wir haben das Gepäck abgegeben, die Boote geputzt und nach einem kurzen Aufenthalt im Camp die Rückfahrt nach Deutschland angetreten. Wieder 12 - 13 Stunden im Bus, mit einem kurzen Stopp beim Fast-Food-Laden Maxx, der mich geschmacklich positiv überrascht hat. Gegen 7 Uhr waren wir zurück in Lübeck.

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Autor: Simon Filip F., 21. Oktober 2026