Scandtrack Kanutour Schweden MG0178
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Berichte aktuelle
Saison

In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren! 

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In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren! 

Autor: Lea B., 25. September 2019

Kanutour Schweden 06.09-15.09.2019

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Scandtrack-Kanutour Schweden (06.09.19-15.09.19)

 Tag 1:

 Auch in Leipzig am 5.9.2019 am Flughafen Leipzig/Halle. Uns erwartete eine 21- Stündige Fahrt mit dem Scandtrack Express und einem lustigen Busfahrer namens Jatzek, der uns stets bei Laune hielt. 

 Tag 2: 

 Ankunft im Basiscamp Lennartsfors gegen Mittag im Regenwetter. Im Regenschutz schlonkerten wir Kaffee und Wurstbrötchen. Gestärkt ging es dann zum Ausrüstungsverleih, wo wir wasserdichte Packsäcke, ein Zelt, Ruder und Küchenequipment erhielten. Nachdem das Boot beladen war, ging es nun auf See. 

 Der vorübergehende Sonnenschein verblasste und es fing an zu regnen. Glücklicherweise und der Himmel lichtete sich, so dass wir unter einem Fleck blauen Himmels paddeln konnten und sogar einen doppelten Regenbogen sehen konnten.

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 Kurz vor Sonnenuntergang, erreichten wir unseren ersten Rastplatz DANO 41, welches uns eine gemütliche Schutzhütte und ein Feuer, welches zwei freundliche Norweger bereits angezündet hatten, bot. 

 Tag 3:

 Lange im Zelt gefaulenzt. Die Norweger waren leider schon weg, aber wir hatten nun eine Insel ganz für uns alleine und freuten uns riesig. Zum frühstück gab es Lagerfeuerkartoffeln und Kaffee mit ekelhaften Milchpulver-Kaffee-Klößchen (die Fertigkeit des guten Kaffee-Kochens eigneten wir uns erst später an). 

 Gegen Mittag wurde es auf der Insel doch langsam langweilig und so stachen wir in See auf der Suche nach neuen Abenteuern (übermotiviert und etwas unernst). 

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 Wir wollten nach Töckfors, mit dem Ziel unserer vegetarisches Proviantpaket mit dem Kauf von Eiern etwas upzugraden.

 Also raus aus dem Nebenkanal und Richtung Norden…

 Nördlich jedoch nahm die DANO-Dichte ab, weshalb wir gezwungen waren auf halber Strecke nach Töckfors unser nächstes Lager aufzuschlagen. Eigentlich erhofften wir uns ein DANO ganz für uns alleine zu haben, doch an diesem Abend stellten wir fest, dass es viel schöner ist, gemeinsam mit gleichgesinnten Menschen die Tage zu verbringen.

 Tag 4: 

 Zusammen mit einer Gruppe von drei anderen Reisenden machten wir uns weiter auf den Weg Richtung Norden. Das Wetter war super schön und windstill und wir erreichten schnell das nördlichste DANO vor Töckfors.

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 Das Zelt war schnell aufgebaut und mit der gegebenen Plane machten wir unser Lager zudem regensicher. 

 Nachdem wir erfolgreich eine Outdoor-Pizza auf der Feuerstelle gebacken hatten, verschwanden wir mit Einbruch des Regens in unser Zelt.

 Tag 5:

 Wir verwarfen unseren genialen Plan nach Töckfors zu fahren, um weiter mit unseren neuen Reisebegleitern zurück Richtung Süden zu fahren, da sie auch zum Autofriedhof wollten.

 Da wir durch den Bau einer Regenschirm-Stock-Konstruktion für unser Boot (es war wohlbemerkt Sonnenschein angesagt) etwas in Verzug gerieten, mussten wir eine High-Speed-Paddeleinheit einlegen, um ein wenig aufzuholen. 

 Etwas (ziemlich) erschöpft und nach langer (länger als nötig) Fahrt erreichten wir endlich DANO 17, wo wir auf komische Touristen trafen, welche extra Gartenstühle, Bierstiegen und gefühlt ihre halbe Wohnung mitgenommen hatten.

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 Etwas abseits schlugen wir zusammen mit den drei anderen unser Lager auf und verkrümelten uns nach einem leckeren Abendessen schon um halb 10 erschöpft in unseren kuscheligen Schlafsack.

 Tag 6:

 Regen und heftiger Wind waren angesagt (nicht im Trend) und darum machten wir unser Lager unwettersicher (Bauplan siehe Fotos).

 Das schmale Zeitfenster, das uns bis zur Unwetterfront blieb, nutzen wir, um die 800 Meter zum Festland überzusetzen. Hier erwartete uns der Autofriedhof Smaland, eine Gegend, die eher an einen apokalyptischen Zombiefilm erinnert als an das idyllische Schweden. 

 Tag 7:

 Reisebegleiter wurden zu Freunden und so ging unsere Fahrt zusammen weiter (zumindest planmäßig).

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 Mit starkem Gegenwind paddelten wir Richtung Süden. Bei jeder Böe hatte man den Eindruck trotz kräftigsten Paddelns kein Stück von der Stelle zu kommen.

 Unsere drei Mitreisenden beschlossen umzudrehen und zu einem nahegelegene DANO zurückzufahren, doch wir paddelten eisern die letzten zwei Kilometer zum angestrebten DANO^^

 Was wir zu dem Zeitpunkt jedoch nicht wussten war, dass DANO 9 direkt an der Grenze zu Norwegen lag und so blieb unser Schweden Urlaub wohl ein reiner Schweden-Urlaub.

 Tag 8: 

 Unser letzter voller Reisetag war angebrochen. Wir planten zurück zu unserer 3er-Gruppe zu fahren, die uns ein Plätzchen auf DANO 11 freihalten wollten. 

 Doch unsere Abreise von DANO 9 wurde durch einen Schnitzmarathon, bei dem wir Schweden-Schlonks schnitzen, etwas verzögert. 

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 Am späten Nachmittag brachen wir dann doch auf. Wir hatten gehofft das Stück zurück Richtung Norden mit Rückenwind zu paddeln, doch leider klappten unsere Segel-Versuche nur mäßig. 

 Auf DANO 11 angekommen verbrachten wir noch einen letzten gemütlichen Lagerfeuerabend zu fünft und gingen schließlich schlafen.

 Tag 9:

 Die letzten Kilometer zurück nach Lennartsfors zogen sich aufgrund von mangelnder Paddelmotivation (da Rückreise anstand).

 Schließlich kamen wir aber doch an, säuberten unser Kanu, gaben alle Ausrüstung ab und machten uns nach einer erfrischenden Dusche auf den Weg zum Basiscamp. 

 Mega cool war, dass wir uns hier ein Lunchpaket schmieren konnten und sogar noch ein warmes Abendessen bekamen.

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 Wir verließen schließlich Lennartsfors wie wir angekommen waren- im Regen. 

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Autor: Lea B., 25. September 2019