In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
Die Fahrt war schon der Hammer. Für mich ging die Reise von Stralsund los. Auf dem Weg nach Hamburg habe ich noch einen Abstecher nach Lübeck gemacht, wo ich einen guten Freund besuchte.
Diese Tour war eigentlich zu zweit geplant, jedoch hat sich mein Mitreisender 3 Tage vor Abfahrt den großen Zeh mit MEINER Hultafors-Axt gespalten, weswegen es ihm leider unmöglich war mitzukommen. Dies war wirklich sehr schade, aber Ich habe es trotzdem durchgezogen in der Hoffnung, dass ich noch Leute kennenlerne.
In Hamburg angekommen, wusste ich, aufgrund der sehr genauen Standortbeschreibung von Scandtrack, genau wo ich hin musste. Als ich dann aber schone eine weitere Person mit Riesenrucksack, sah, die ich auch gleich ansprach, wusste ich sowieso dass ich wohl richtig bin.
Im Bus habe Ich bereits 2 Leute kennengelernt, mit denen Ich gemeinsam entschied zusammen loszuziehen. Nachdem wir endlich ankamen, durften wir uns noch etwas stärken, auf die Toilette gehen und unsere Wasservorräte auffüllen (Das mit dem Wasser hätten wir mal lassen sollen, man schwimmt quasi sowieso darauf).
Wir gingen schliesslich einen tollen ,,Adventure-weg'' entlang und kamen zu Ausrüstungsstelle.
Nachdem wir alles an Ausrüstung bekamen und aussortiert hatten, was wir nicht brauchen, schleppten wir das ganze Zeug weiter runter zu den Kanus. Nach einer kleinen Einweisung ging es auch schon los und wir waren endlich auf dem Wasser. Natürlich hat es dann sofort angefangen zu regnen, jedoch nicht lange. Am Anfang gestaltete es sich recht schwierig, wenn man ein Kanu alleine fährt, aber das sollte später kein Problem mehr sein. Denn ich wollte ohnehin ein Katamaran bauen. ;)
Die Karte war recht übersichtlich, deswegen wussten wir auch gleich wohin wir wollen. wir waren krampfhaft auf der Suche nach einem Dano, denn ich wollte generell nicht in einem Zelt schlafen, auch wenn ich zur Sicherheit eins von Scandtrack erhalten habe. Zu unserem Glück haben wir so gegen 18 Uhr eines gefunden und konnten dann endlich anfangen unser Lager für die Nacht aufzuschlagen. Obwohl ich leicht fertig von der Bustour war und ohnehin nicht geschlafen habe, da ich viel zu aufgeregt war, war ich jedoch voll in meinem Element. Endlich durfte ich Holz sägen, hacken und nachher zu Feuer machen.
Ehrlich gesagt war ich sehr enttäuscht über die Sägeböcke, die da auf einmal stehen. Versteht das nicht falsch, ich finde es Klasse, da es das arbeiten einfacher macht, nur habe ich mich darauf gefreut bei jedem Dano einen Sägebock zu bauen. XD
Am ersten Abend haben wir direkt die Terence Hill Pfanne gekocht, das war der Hammer!!!
Natürlich gehört es dann auch dazu abzuwaschen, was wir dann am nächsten Tag machten.
Das schönste an dem Abend war zum Abend hin die Ruhe. Man hört nichts außer Natur. Das war so toll. Am nächsten Tag besuchten wir den Autofriedhof, der dort in der Nähe ist. Sowas hat man ehrlich gesagt auch noch nicht allzu oft gesehen.
Aufgrund des Wetterberichts hatten wir etwas Zeitdruck und mussten möglichst schnell zum nächsten Dano. Wir rasten gerade zu mit unserem Katamaran über das Wasser, als wir dann sahen, dass sich noch 2 weitere Kanuten in die gleiche Richtung bewegten.
So lernten wir also die nächsten beiden kennen. Ich muss zugeben, dass ich sehr glücklich über deren Zusage war, das Dano mit uns zu teilen, denn wir wären wegen dieses Platzregens wahrscheinlich in unseren eigenen Kanus ersoffen.
Abends wurde das Wetter wieder schön und ich sah damit die Chance endlich meinen Sägebock zu bauen, denn da war noch keiner. Stolz auf meinen fertigen Bock, konnten wir nun endlich vernünftiges Feuerholz machen und Stockbrot essen.
An dem Abend lernten wir uns alle erst richtig kennen und entschieden somit zu fünft weiterzuziehen.
Nach dieser sehr lustigen Fahrt zum nächsten Dano waren wir leicht geschockt, als wir es endlich fanden: RIESENAMEISEN haben das Dano befallen, und diese Ameisen sind wirklich sehr aggressiv. Ich glaube man nennt sie Rossameisen und diese stehen sogar noch unter Naturschutz. Man durfte jeden falls nicht an einer Stelle stehen bleiben, da sie sofort hoch krabbelten und gebissen haben. Also entschieden wir uns dafür einfach weiterzufahren und bei der nächsten Insel zu rasten, egal ob da nun besetzt war, oder es gar kein Dano gegeben hätte. Zum Glück lernten wir drei weitere sehr freundliche Kanuten kennen, die ohnehin nicht im Dano schlafen wollten. Wir waren hiermit also vorübergehend zu Acht, denn einer hat uns am nächsten Tag wieder verlassen, da er alleine unterwegs war.
Dieser Abend war aber auch wieder legendär, denn wir haben uns toll unterhalten. Ich war zudem sogar noch baden, und ja, das Wasser hatte nur so ungefähr 10 Grad. XD
Den Rest des Urlaubes haben wir dann zu siebend verbracht.
Auf jeden Fall war es eine sehr coole Erfahrung für mich und ich habe dabei sehr tolle Leute kennengelernt.
Wir haben tolle Dinge zusammen gemacht. Zum Beispiel eine Schwitzhütte gebaut, zusammen gekocht und teilweise Touren zu Fuß unternommen, die der Natur sehr nah waren.
Es war der bisher beste Urlaub, den ich bisher hatte und ich würde es immer wieder tun. Zudem ist es auch für Normalverdiener bezahlbar.
Ich kann und werde diese Kanutour jedem weiterempfehlen!! Ich danke euch für die tolle Zeit, Scandtrack. Bis zum nächsten mal! Mit freundliches Grüßen euer Thoemchen