In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
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In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
Sieben Tage, drei Freunde, zwei Kanus: Tobias, Clemens und Marcel machten sich auf, die schwedische Wildnis mit wenig Komfort, aber dafür viel Eigeninitiative zu erleben.
Schon am ersten Tag wurde klar, dass die Reise mehr als eine Kanutour werden sollte. Neben den ersten Paddelkilometern wurde das Lager aufgebaut, Feuerholz gemacht und geangelt. Die Mägen knurren, aber eines fehlt: Das passende Küchenutensil. Aus einem Stück Holz entstand aus der Not ein langer Pfannenwender, der am Abend direkt bei den Bratkartoffeln mit Speck zum Einsatz kam.
Am nächsten Tag lernten Tobias und Clemens, mit Feuerstahl und Birkenrinde selbst Feuer zu machen. Gleichzeitig wurde weiter geschnitzt: Ein gebogener Kanu-Spoon entstand, dazu eine höhenverstellbare Topfhalterung für das Dreibein. Auch die Angel kam regelmäßig zum Einsatz – zunächst allerdings ohne Erfolg.
Der dritte Tag führte gegen Wind und hohe Wellen über den See. Der Kanu-Spoon wurde fertiggestellt, die Mulde mit einem Muldenmesser herausgearbeitet und anschließend geölt. Weil das Holz nass war, musste beim Feuermachen Harz als Brandbeschleuniger helfen. Am Lagerfeuer wurde schließlich die Tenor-Ukulele eingeweiht, während parallel ein Kescher aus einem einzigen Stück Paracord entstand.
Am vierten Tag wurde der Kescher fertig geknüpft. Die Fische ließen sich trotzdem nicht überzeugen. Dafür entstand noch ein Paracord-Armband für Tobias.
Der Höhepunkt der Reise folgte auf einer besonders wilden Insel. Hohe Felsen, Eidechsen, Falter, Vögel und ein Falke vermittelten echtes Wildnisgefühl. Besonders eindrucksvoll war die Begegnung mit einem Amerikanischen Nerz, der bis auf etwa eineinhalb Meter herankam und sein Gegenüber sogar leicht anfauchte. Bei Kaiserwetter wurde ausgiebig gebadet und anschließend das selbst gebastelte Backgammon-Spiel eingeweiht. Kulinarisch sorgte Clemens mit Heidelbeerpancakes und Nutella für Begeisterung.
Am sechsten Tag kam dann endlich der ersehnte Erfolg beim Angeln: Drei Barsche gingen an den Blinker. Marcel filetierte sie direkt am Camp und briet sie in Butterschmalz und Salz. Nach den vielen erfolglosen Versuchen schmeckte der selbst gefangene Fisch umso besser. Auch an diesem Tag wurde weiter gebaut, gesammelt und improvisiert – unter anderem mit einer selbst gemachten Geschirraufhängung.
Für die letzte Nacht ging es auf eine kleine, wilde Insel. Trotz deutlicher Erschöpfung wurde es noch einmal ein wunderschöner Abend: Ukulele, Backgammon und Kochen am Lagerfeuer, dazu die Hängematten direkt am Ufer und eine nahezu spiegelglatte See vor Augen.
Dann zeigte die Wildnis noch einmal, wer das letzte Wort hat: In der Nacht kam völlig überraschend ein kräftiger Schauer. Das Tarp war zum Glück gerade noch rechtzeitig aufgebaut.
Was von der Reise bleibt, sind nicht nur sieben Tage voller Paddeln, Angeln und Lagerfeuer, sondern vor allem die vielen selbst gemachten Dinge: Löffel, Pfannenwender, Kescher, Armband, Topfhalterung und Backgammon-Spiel. Aus einfachen Materialien entstanden praktische Begleiter – und aus einer Woche in der Natur ein echtes Abenteuer.