Scandtrack Kanutour Schweden MG0178
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Berichte aktuelle
Saison

In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren! 

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In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren! 

Autor: Lisa B., 27. September 2026

Vier Personen, zwei Kanus und ganz viel Wildnis

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Vier Personen, vier Packsäcke, vier Paddel, zwei Kanus – und plötzlich waren wir ganz auf uns alleine gestellt.

Im Winter letzten Jahres fing alles an. Caro hatte etwas auf Instagram gesehen. „Ich habe da ein paar Tage drüber geschlafen. Was haltet ihr davon?“ Mit diesen Worten hielt sie uns die Werbung von Scandtrack entgegen.

Tobias und ich waren sofort Feuer und Flamme. „Das ist ja wie 7 vs. Wild – das wollten wir schon immer mal machen. Wir sind dabei!“

Direkt wurde nach einem möglichen Termin geschaut. Zwei Wochen später wurde in der Clique noch einmal darüber gesprochen und Julian war ebenfalls sofort begeistert. Damit war unsere Truppe komplett. Im Januar haben wir uns angemeldet und dem Abenteuer stand nichts mehr im Wege.

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Endlich Schweden

Im Mai ging es dann auf nach Schweden. Wir sind mit dem Bus angereist. Nach einer langen Busfahrt kamen wir endlich an. Nach einem Kaffee an der Hütte ging es durch den Wald zur Materialausgabe. Wir holten unsere Sachen ab, bekamen unsere Kanus und noch eine Kanu-Einweisung.

Dann hielt uns nichts mehr an Land.

Ab aufs Wasser!

Da waren wir nun auf dem Wasser von Schweden. Nur wir, die anderen Anreisenden, die sich schnell verteilt hatten, und die Wildnis.

Das Wetter hatte sich mit unserer Ankunft leider ins Negative gedreht. Es war sehr windig und immer wieder kamen kleine Schauer. Mitten auf dem Wasser in den hohen Wellen kamen dann die ersten Fragen:

„Wo wollen wir überhaupt hin?“

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„Wo sind wir jetzt?“

„Wer hat die Karte dabei?“

Fragen über Fragen.

Das Kanu bei dem doch schon starken Seegang auf der ersten Fahrt zu beherrschen, war für uns gar nicht so einfach. Wir beschlossen, die erstbeste Insel anzufahren. Also ging es mit dem Ziel vor Augen auf die Insel zu.

Angekommen waren wir heilfroh, endlich wieder an Land zu sein. Die Wellen und der Wind hatten immer mehr zugenommen. Wir schauten uns die Insel an und suchten einen Platz, an dem wir unsere Zelte aufbauen konnten. Wir fanden einen super Spot und legten uns bewusst etwas ins Innere der Insel, damit der Wind nicht so viel Angriffsfläche hatte.

Zelte aufgebaut und Feuer angemacht.

Wir wollten natürlich alles auf einmal ausprobieren. Nach einem kleinen Snack gingen Lisa und Julian angeln, während Caro und Tobias Wasser holen wollten. Uns wurde gesagt, dass wir das Wasser nicht direkt vom Ufer nehmen sollten. Also mussten die beiden mit dem Kanu hinausfahren und die Kanister füllen.

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Caro und Tobias wollten gerade los, da schrie Lisa über die Insel:

„Fisch! Fisch!!“

Caro und Tobias kamen angerannt.

„Wie jetzt? Wie könnt ihr denn jetzt schon einen Fisch haben?“

Der zweite Wurf war direkt ein Treffer. Während Julian noch seine Angel aufbaute, hatte Lisa bereits den ersten Hecht herausgeholt.

Das Abendessen war gesichert.

Das Wasserholen wurde erstmal verschoben. Heute Abend gab es Hecht mit Bratkartoffeln.

Der erste Morgen

Nachdem der Hecht fachgerecht ausgenommen und verwertet wurde, kam das Fleisch auf den Grill. Das Adrenalin hatte sich wieder etwas gelegt und auch das Wasserholen wurde noch in Angriff genommen.

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Nach dem leckeren Essen genossen wir die Landschaft und gingen früh ins Bett. Die Busfahrt war doch sehr anstrengend gewesen und hatte nicht so viel Schlaf gebracht wie erhofft.

Am nächsten Morgen ging die Sonne früh auf und weckte uns in unseren Zelten. So langsam realisierten wir alle, wo wir jetzt waren und was am Vortag eigentlich alles passiert war.

Der erste Kaffee auf dem Felsen bei Sonnenaufgang und spiegelklarem Wasser – einfach unglaublich.

Von dem Sturm des Vortages war gar nichts mehr zu sehen. Wir genossen die Ruhe und frühstückten entspannt.

Mittlerweile hatten wir auch unseren Plan wiedergefunden und herausgefunden, wo wir uns gerade befanden. Gemeinsam überlegten wir, wo wir als Nächstes hinwollten. Nachdem alles abgesprochen war, packten wir unsere Sachen zusammen und gingen wieder aufs Wasser.

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Dieses Mal bei überhaupt keinem Wind.

Das war doch schon deutlich angenehmer als mit den ganzen Wellen vom Vortag.

Wir paddelten durch die Gegend, schauten uns die wunderschöne Landschaft Schwedens an und paddelten einfach weiter. Unterwegs sah man immer wieder andere Kanufahrer. Nach ungefähr zwei Stunden fanden wir unsere nächste Insel.

Also alles wieder auf Anfang und unser Camp aufbauen.

Mittlerweile wurde alles routinierter und jeder wusste, was zu tun war. Der Wind hatte wieder zugenommen und wir waren auf einem Berg. Nicht so schön, wenn es windig ist. Der Wind pfiff überall her, aber das war uns egal. Wir genossen die Aussicht und diese großartige Landschaft.

So langsam hatte jeder seine Aufgaben gefunden. Beim Essenmachen ging alles ganz einfach von der Hand. Es wurde Feuer gemacht, Essen vorbereitet und dann neigte sich der Tag auch schon wieder dem Ende zu.

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Die Zeit verläuft einfach so schnell.

Kein Handy, keine Nachrichten – nur wir

Vor der Reise hatten wir uns darauf geeinigt, unsere Handys in den Flugmodus zu stellen und somit von der Außenwelt nichts mitzubekommen.

Das war super angenehm. Mal für sich zu sein und keine negativen Nachrichten zu bekommen oder auch nicht ständig erreichbar zu sein.

Abends hatte Caro kurz den Flugmodus ausgestellt und eine SMS von Scandtrack erhalten. In den nächsten Tagen sollte Sturm aufziehen und wir sollten auf uns aufpassen.

Das haben wir bei der Planung für unseren nächsten Spot berücksichtigt.

Wir waren auf einem Seitenarm des Foxen-Sees. Als es am nächsten Morgen wieder losging, war es noch sehr windstill. Wir beeilten uns extra mit dem Frühstück, damit wir noch eine passende Stelle finden konnten.

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Also früh Sachen packen und wieder ab ins Kanu.

Wir waren unterwegs kaum jemanden begegnet. Waren alle schon so früh raus? Oder warteten alle erstmal den Wind ab? Wir wussten es nicht.

Wir paddelten weiter zu unserem nächsten Ziel und hofften, dass dort noch niemand war. Nach etwa eineinhalb Stunden waren wir an unserem ausgesuchten Spot – und tatsächlich die Ersten.

Wir bauten unser Lager auf und warteten weiter auf den Wind.

Irgendwie war es gar nicht so windig wie angekündigt.

Ein Hecht rettet den Abend

Der neue Spot lag auf dem Festland. Das erste Mal, dass wir nicht auf einer Insel waren.

Kaum waren unsere Zelte aufgebaut, kam eine kleine andere Gruppe mit einem Schäferhund vorbei. Die beiden fuhren etwas weiter und schlugen ihr Lager ebenfalls auf dem Festland auf.

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Caro und ich machten uns irgendwann auf den Weg und wollten einmal Hallo sagen. Außerdem wollten wir den beiden Bescheid geben, dass wir sehr viel Feuerholz an unserem Platz hatten und sie sich natürlich gerne etwas davon nehmen konnten.

Gemacht, getan.

Die beiden kamen mit ihrem Schäferhund zu uns herüber und wir tauschten uns aus.

An diesem Tag haben wir sehr viel geangelt, aber leider nichts gefangen. Wir erkundeten das Festland und suchten zusätzliches Feuerholz.

Gegen Abend war die Motivation beim Angeln allerdings nicht mehr ganz so hoch. Irgendwie wollte einfach nichts anbeißen.

Kurz vor dem Zusammenpacken kam plötzlich die Info von Tobias:

„Ich glaube, ich habe einen Biss.“

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Wir hin und nachgeschaut.

Tatsächlich – ein Hecht!

Dumm nur: Wir hatten gerade unser Abendessen fertig.

Also wurde der Hecht wieder fachgerecht ausgenommen, in Alufolie gewickelt und ins Feuer gelegt.

Es war unfassbar lecker.

Nach dem Fisch ging es auch schon wieder ins Zelt. Es wurde langsam dunkel – wobei es so richtig dunkel in Schweden gar nicht wird. Wir brauchten keine Taschenlampe, so hell war es noch.

Ein doch nicht so richtig windiger Tag ging zu Ende.

Wenn der perfekte Platz plötzlich nicht mehr perfekt ist

Am nächsten Tag frühstückten wir ganz entspannt von unserem Frühstücksbuffet und stärkten uns wieder fürs Paddeln.

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Also wieder alles zusammengepackt und ab ging es zum nächsten Punkt.

Unterwegs entsorgten wir unseren Müll an der Sammelstelle und fuhren anschließend den Arm wieder zurück. Durch das Müllwegbringen verloren wir leider ziemlich viel Zeit und die anderen waren schneller unterwegs.

Alle Stellen, die wir anfahren wollten, waren mittlerweile schon belegt. Für eine zweite Gruppe waren die Plätze leider zu klein.

Die Motivation sank und auch die Laune gelangte langsam auf einen Tiefpunkt.

Irgendwann fuhren wir die letzte Stelle an, bevor wieder eine lange Strecke ohne Platz kam. Also mussten wir hier unsere Zelte aufschlagen.

Der Platz war nicht optimal. Alles war auf einem Berg und auch andere waren bereits auf der Insel. Dadurch, dass alles schräg war, hatten wir Probleme, unsere Zelte vernünftig aufzuschlagen.

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Der erste kleine Streit brach aus.

Die einen wollten weiter, die anderen wollten bleiben und irgendwie kam kein richtiges Ziel in Sicht.

Nach langem Hin und Her sind wir geblieben und haben uns mit den Platzproblemen arrangiert.

Wir machten noch Essen und beobachteten anschließend die Pollen beim Fliegen. Das Wasser in Ufernähe war gelb vor lauter Pollen und auch unsere Ausrüstung und Zelte waren komplett voller Pollen.

Die Nacht war kalt.

Es war die erste Nacht, in der ich so richtig gefroren habe. Nachts habe ich Tobias geweckt, der mich versorgt und wieder aufgewärmt hat.

Der nächste Morgen war entsprechend gerädert. Man merkte, dass es langsam doch anstrengender wurde und man nicht gut geschlafen hatte. Auch Julian und Caro hatten nicht besonders gut geschlafen.

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Und dann kam der Foxen-See

Umso glücklicher waren wir, als wir alles wieder eingepackt hatten und wieder im Kanu saßen.

Wir kamen wieder näher zum Foxen-See und der See wurde rauer. Obwohl die Windwarnung schon zwei Tage her war, wussten wir jetzt, warum es diese Warnung gegeben hatte.

Manche Stellen waren mit dem Kanu wirklich schwierig zu überwinden.

Kurz vor unserem neuen Spot dann die Enttäuschung: Dort waren schon welche.

Egal. Wir wollten trotzdem an Land, und wenn es nur zum Essen war.

Also immer weiter drauf zu.

Zu unserer Freude hatte die Gruppe gerade ihre Kanus gepackt und war gefahren. Die Freude bei uns war groß und wir gaben noch einmal Vollgas zur Insel.

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Erleichtert kamen wir an.

Die Insel war leer und wir hatten den Wellengang geschafft. Wir schauten uns die Insel an und uns war klar: Hier bleiben wir.

Das erste Mal hatten wir eine DANO-Hütte für uns. Es war super.

Nach dem negativen Tag von gestern wurde es heute wieder viel besser und alles war vergessen.

Tobias suchte wieder Feuerholz, aber auf der Insel war nicht viel zu finden. Wir suchten gemeinsam, fanden aber kaum etwas. Dafür entdeckten wir jede Menge Elchspuren.

Die Insel war sehr bergig. Abends fanden wir einen Spot, von dem man wirklich von sehr weit oben auf den Foxen-See schauen konnte.

Der See hatte sich wieder beruhigt und die Sonne ging unter.

Es war einer der schönsten Sonnenuntergänge, die wir auf unserer Tour gesehen hatten.

Abends machten wir noch Stockbrot und genossen den Abend. Die Sonne ging wieder nicht komplett unter und es war tatsächlich noch sehr hell.

Einfach mal nichts tun

Putzmunter sind wir am nächsten Tag wieder aufgewacht. Die Sonne schien schon und erwärmte das Zelt.

Wir frühstückten wieder zusammen und packten unsere Sachen.

Täglich grüßt das Murmeltier.

Ab aufs Wasser und auf die vorletzte Insel.

Für unseren nächsten Spot mussten wir den Foxen-See einmal überqueren. Der Wind war zum Glück abgeflacht und kaum noch da. Also haben wir es riskiert und sind einmal quer rübergefahren.

Mitten auf dem See und um uns herum nichts.

Die Sonne schien und alle hatten wieder gute Laune. Das Wetter wurde genossen.

Wir paddelten und paddelten, bis wir auf der anderen Seite ankamen. Dort hatten wir kurz die Orientierung auf der Karte verloren, aber auch das bekamen wir wieder hin.

Am ausgesuchten Spot waren bereits andere. Wir schauten uns auf der Insel um und fanden einen schönen Platz für uns.

Zelte aufgeschlagen und ab an die Angeln.

Aber leider haben wir nichts mehr gefangen. Es sollte wohl nicht mehr sein.

Zwei Hechte sollten reichen.

Auf der Insel im Wald war es sehr windig und auch kalt. Ging man aber ans Ufer, konnte man es ganz gut aushalten.

Also gammelte jeder für sich auf den Steinen wie Seehunde.

Die Sonne schien und es wurde warm. Es passierte nicht mehr viel. Jeder genoss für sich die Ruhe.

Abends gab es wieder einen wunderschönen Sonnenuntergang und es war einfach nur unfassbar still.

Man hat absolut gar nichts gehört.

Wir haben es genossen.

Die letzte Insel

Am nächsten Tag ging es zu unserem letzten Spot. Wir wollten nicht mehr ganz so weit herausfahren, da wir am nächsten Tag wieder zurückmussten und das Abenteuer Schweden dann schon wieder vorbei sein würde.

Also fuhren wir etwa eine Stunde zum nächsten Spot.

Es war mitunter eine der schönsten Stellen.

Wir waren mittags angekommen und hatten wirklich niemanden gesehen – weit und breit. Insgesamt fuhren nur zwei Kanus an uns vorbei, bis wir ins Zelt kletterten.

So leer und ruhig war es bisher nirgendwo anders.

Es war sogar so warm, dass wir zum ersten Mal im T-Shirt am Wasser sitzen und Sonne tanken konnten.

Jeder beschäftigte sich selbst und genoss es einfach nur noch.

Angeln war immer noch nicht erfolgreich, aber wir hatten noch reichlich Essen dabei.

Die letzte Nacht brach an.

Man war traurig, dass das Abenteuer am nächsten Tag vorbei sein sollte, aber man war auch etwas froh, da es schon anstrengend war, immer wieder alles zusammenzupacken und einen neuen Spot zu suchen.

Zurück in die Zivilisation

Am nächsten Morgen verwerteten wir die letzten Sachen und fuhren dann traurig zurück zum Camp.

Auf dem Wasser konnte man genau sehen, dass heute Abreisetag war. Aus allen Ecken kamen Kanus und fuhren wieder zusammen zurück zum Camp.

Natürlich musste jetzt auch wieder der Regen anfangen.

Bis auf den Anreisetag und den Abreisetag hatten wir zum Glück super Wetter.

Im Camp angekommen, mussten wir alles wieder abgeben, putzen und sortieren.

Das Abenteuer Schweden war beendet.

Da wir mit dem Bus wieder zurückfuhren und noch etwas Zeit hatten, beschlossen wir, ins Dorf zu laufen und einen Elchburger zu essen.

Der war superlecker – ein klasse Abschluss nach so einer großartigen Zeit in Schweden.

Im kleinen Tante-Emma-Laden nebenan deckten wir uns noch für die Rückfahrt ein.

Nun war es offiziell.

Wir stiegen in den Bus und Schweden war vorbei.

Komplett müde wurden wir wieder heil nach Hause gefahren. Und für uns alle war klar:

Das machen wir noch einmal!

Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht – auch mit den Hochs und Tiefs, die einfach dazugehören.

Schweden ist wunderschön und es gibt noch so viel mehr zu entdecken. Und auch mit Scandtrack zu reisen war für uns eine großartige Erfahrung: Alles war vorbereitet und super organisiert.

Der eigentliche Kulturschock kam erst zu Hause

Der erste Morgen zu Hause.

Da wir abends erst spät wieder zu Hause waren, packten wir nur noch unsere Taschen aus und gingen schlafen. Am nächsten Morgen ging es zum Einkaufen.

Was für ein Kulturschock.

Es war einfach unfassbar laut.

Sei es der Nachbar, der Rasen mähte, jemand, der seine Steine flexte, oder einfach die Autos, die über die Straßen fuhren.

Am liebsten wollten wir direkt wieder zurück nach Schweden. Zurück in die Ruhe der Natur.

Wir haben zu Hause schon ordentlich Werbung im Freundes- und Bekanntenkreis gemacht und allen diese Tour ans Herz gelegt.

Wir kommen wieder. Keine Frage!

Schweden ist wunderschön und es gibt noch so viel zu entdecken.

Und genau das ist es, was von unserer Reise geblieben ist: die Erinnerung an eine Woche, in der wir zu viert mit unseren Kanus unterwegs waren, uns manchmal durchbeißen mussten, viel gelacht haben, gemeinsam Probleme gelöst haben und zwischendurch einfach nur dasaßen und die Stille genossen haben.

Vier Personen, zwei Kanus und ganz viel Wildnis.

Wir würden es jederzeit wieder machen.

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Autor: Lisa B., 27. September 2026