In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
In 30 Jahren haben unzählige unserer Gäste Ihre Kanureise in spannenden Reiseberichten festgehalten. Schau, was sie in Schweden für spannende Abenteuer mit scandtrack erlebt haben und lass dich inspirieren!
Anreise und Vorbereitung
Wir waren fünf Studienkollegen – zwei mit Outdoorerfahrung, drei absolute Anfänger – und wagten uns auf ein großes Abenteuer nach Schweden. Über Scantrack buchten wir eine Kanutour nach Lennartz Fors. Die zwanzigstündige Anfahrt von Frankfurt war die Hölle. Hinten im Bus eingepfercht, schwitzend und völlig übermüdet, aber mit riesiger Vorfreude, kamen wir am Startpunkt an. Wir waren beeindruckend gut ausgerüstet: Messer, Feuerfestehandschuhe, Angelzeug und vieles mehr. Bei der Einweisung zeigte sich gleich die erste Herausforderung – einer von uns wurde von Mücken regelrecht zerstochen.
Tag 1 bis 3: Erste Abenteuer und Entdeckungen
Am ersten Tag paddelten wir weit hinaus, um endlich allein zu sein. Am Strand eines idyllischen Sees mit Hügel und Aussicht schlugen wir unser Zelt auf und genossen Bratkartoffeln mit Speck und Zwiebeln zum Sonnenuntergang.
Die folgenden Tage waren geprägt von Paddeln, Essen und purem Abenteuergeist. Besonders lustig war die ständige Herausforderung: Fünf Personen, zwei Doppelkanus und ein Einzelkanu. Der einsame Paddler kämpfte mit Richtung und Wind, während wir anderen warten mussten – eine Erfahrung, die uns zusammenschweißte. Zwischendurch sprangen wir in den See, schwammen über den Fluss und badeten ohne Umweltbedenken. Abends angelten wir, spielten Karten und genossen die Natur in vollen Zügen.
Tag 4: Hagel und Durchhaltevermögen
Der vierte Tag brachte Hagel und rauhe See. Statt zu paddeln, trockneten wir unsere Kleidung, trainierten mit Steinen und spielten weiter Karten. Wir ließen uns nicht entmutigen – Business as usual in der Wildnis.
Tag 5 und 6: Fische, Flußkrebse und Proviantkrise
An den nächsten Seen angelten wir intensiv. Während ich mit der Angel keinen Erfolg hatte, schnappte sich ein Kollege einen Fisch einfach mit dem Kescher. Flußkrebse fingen wir und ließen sie wieder frei.
Die Proviantlage wurde kritisch. Ab dem fünften Tag gab es kaum noch Frühstück und Abendessen. Dann kam die Rettung: Scantrack-Mitarbeiter fragten uns, ob wir in einem Werbevideo mitmachen wollen. Nachdem wir unser Leid bezüglich der leeren Mägen erzählten, bedankten sie sich mit Schokolade – ein kleiner, aber willkommener Segen.
Tag 7: Rettungsmission und Heimreise
Am letzten Tag mussten wir tatsächlich einen von uns retten. Ein Kollege war zu weit rausgefahren, kam gegen die Strömung nicht zurück und rief um Hilfe. Wir paddelten schnell zurück und schleppten ihn mit unserem Kanu zurück zum Camp.
Zurück am Startpunkt bekamen wir zu hören, dass noch nie so viel gegessen wurde – obwohl wir eine Person weniger waren als die Rationierung vorsah. Zehn dreieinhalb Kilo Nudeln mit Pesto, dazu alles andere: Wir hatten wirklich nichts übrig gelassen.
Die zwanzigstündige Heimfahrt, unterbrochen durch viele Snack-Stops, markierte das Ende eines unvergesslichen Abenteuers.
Fazit
Eine Woche in der schwedischen Wildnis mit unseren Freunden, ohne viel Outdoor-Erfahrung, aber mit großem Durchhaltevermögen, Humor und echtem Teamgeist. Die Natur genießen, zusammen wachsen und eine Geschichte erzählen, die noch lange nachwirken wird – genau das war unsere Kanutour.